Eingabehilfen öffnen

Rohstoffe

Es ist schon Tradition, daß der Braugerstenverein Nord-Ost nicht nur im Monat Dezember seine obligatorische Mitgliederversammlung durchführt, sondern auch vor einem größeren Teilnehmerkreis fachlich die Arbeit des Jahres einschätzt und die Qualität seiner Erzeugnisse bewertet.
Richard Ladenberger, Vorsitzender des Braugerstenvereins Nord-Ost e.V., der Dachorganisation für die Landwirte und Erzeugerverbände in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist, kam in seiner Begrüßungsrede zur Mitgliederversammlung am 15. Dezember 1998 in der Agrargenossenschaft Burkhardswalde, Landkreis Meißen, nicht umhin, den Teil Landwirtschaft in der Agenda 2000 zu kritisieren.
Der Deutsche Bauernverband, unterstützt von den Landesverbänden, erwartet von der Bundesregierung entsprechende Hilfe.h. L.

Rohstoffe

Die Nachfrage nach internationaler Braugerste ist unverändert gering; Bedarf besteht nur noch in Osteuropa und China. Vor allem australische Braugerste steht ausreichend zur Verfügung. Nicht nur in der EU, sondern auf dem Weltmarkt drücken unverkaufte Mengen an Malz auf den Markt. Obwohl bereits Lizenzen für den Export von fast 2,4 Mio t Malz in der EU gebucht wurden, besteht unverändert Nachfrage nach Malzlizenzen.

Rohstoffe

Die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (Abschnitt Hopfen) hat gemeinsam mit dem Verband Deutscher Hopfenpflanzer den Bericht über die Hopfenerzeugung und -vermarktung im Erntejahr 1998 vorgelegt. Auf einer Fläche von insgesamt 19 683 ha wurden in Deutschland 1998 617 181 Zentner Hopfen geerntet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Flächenrückgang um 1698 ha oder 7,94%. Das Erntevolumen hat um knapp 64 000 Zentner oder 9,4% abgenommen. Der durchschnittliche Freihopfenpreis belief sich über alle Sorten auf 167 DM/Zentner. Der Vertragshopfenpreis erreichte im Durchschnitt 364 DM/Zentner.

Rohstoffe

Diskussions- und Informationsveranstaltungen können ebenso langweilig wie auch spannend sein. Dem Volk aufs Maul zu schauen ist oft informativer als manches professionelle Geschwafel.
Die Agenda 2000 sorgt für Unruhe und auch aufgestauten Ärger. Spannend wirds halt, wenns ums liebe oder gehaßte Geld geht, schließlich arbeitet niemand gerne umsonst, wenn es um betriebliche oder existentielle Probleme geht. Der Profit, also etwas dazu machen, ist allemal die Basis für den Erfolg.
Daß den Landwirten Schlimmes widerfahren könnte, ist nicht auszuschließen. Was andere Branchen durchstehen mußten, kann nun die Landwirte in voller Härte treffen. Notwendigkeit und Gerechtigkeit sind leider sehr unterschiedliche Werte. Bekanntlich ist der Preis für unser heimisches Getreide im Keller. S..

Rohstoffe

Am 1. März 1948 gründeten Handelsmälzereien und Brauereien von Rheinland-Pfalz in Monsheim die „Arbeitsgemeinschaft Braugerstenbau“. Die heutige „Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V.” hatte zur Feier ihrer 50. Braugerstentagung nach Bad Kreuznach eingeladen. Das Hauptreferat, das hier auszugsweise widergegeben wird, hielt Dipl.-Kfm., Dipl.-Brmstr. Eberhard Göhler, Heidelberg, Vorsitzender des Mälzerbundes Mittelrhein-Pfalz e.V.

Rohstoffe

Trotz eingehender Bemühungen kann die Vereinigung der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide in Bayern e.V. aufgrund der derzeitig herrschenden angespannten Marktsituation für Braugerste für die Ernte 1999 keine Vorvertrags-Preisempfehlung aussprechen.

Rohstoffe

Die Anbaufläche für Sommergerste dürfte 1999 gegenüber dem Vorjahr zunehmen. In Deutschland und Skandinavien zum Beispiel könnte der Flächenzuwachs – dies teilte Toepfer International, Hamburg, mit – bis zu 10% betragen. Der Flächenzuwachs sei vorrangig bedingt vor allem durch die schwierigen Aussaatbedingungen im Herbst 1998.

Rohstoffe

Am 8. Dezember 1998 hat wieder die traditionelle Landesbraugerstentagung mit Braugersten-wettbewerb in der Stadthalle Herrenberg unter der Leitung von Heinrich Kling, Schriesheim, Vorsitzender der Landesbraugersten-stelle Baden-Württemberg e.V., stattgefunden. Die über 300 Besucher dokumentierten das ungebrochene Interesse an Braugerste. Nachfolgend berichtet der Fachberater der Landesbraugerstenstelle, Hans Tausch, Tübingen, über das Anbaujahr 1998, über die Ergebnisse des Braugerstenwettbewerbes der Ernte 1998 und über den bevorstehenden Anbau 1999.

Rohstoffe

Das Bundessortenamt hat die Braugerste Charlotte neu in die Sortenliste eingetragen. Nutzungsberechtigter dieser Sommerbraugerste ist die Pflanzenzucht Dr. h.c. Carsten.
Charlotte ist eine Neuheit mit einer sehr gelungenen Eigenschaftskombination von mittlerer Reifezeit, hohem Kornertrag (APS 7) und hohem Marktwareanteil sowie sehr guten Malz- und Braueigenschaften. Durch die kurze bis sehr kurze Pflanzenlänge besitzt Charlotte eine gute Standfestigkeit, die Neigung zu Halm- und Ährenknicken ist niedrig. Die geringe Mehltauanfälligkeit beruht auf der hoch wirksamen „mlo“-Resistenz. Außerdem ist der
Eiweißgehalt niedrig bis sehr niedrig..

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT unterwegs

DBMB Braumeistertag
Datum 05.06.2026 - 07.06.2026
5. Kulmbacher Bierrechtstag
02.07.2026 - 03.07.2026
kalender-icon