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Die Anbaufläche für Sommergerste dürfte 1999 gegenüber dem Vorjahr zunehmen. In Deutschland und Skandinavien zum Beispiel könnte der Flächenzuwachs – dies teilte Toepfer International, Hamburg, mit – bis zu 10% betragen. Der Flächenzuwachs sei vorrangig bedingt vor allem durch die schwierigen Aussaatbedingungen im Herbst 1998.

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Am 8. Dezember 1998 hat wieder die traditionelle Landesbraugerstentagung mit Braugersten-wettbewerb in der Stadthalle Herrenberg unter der Leitung von Heinrich Kling, Schriesheim, Vorsitzender der Landesbraugersten-stelle Baden-Württemberg e.V., stattgefunden. Die über 300 Besucher dokumentierten das ungebrochene Interesse an Braugerste. Nachfolgend berichtet der Fachberater der Landesbraugerstenstelle, Hans Tausch, Tübingen, über das Anbaujahr 1998, über die Ergebnisse des Braugerstenwettbewerbes der Ernte 1998 und über den bevorstehenden Anbau 1999.

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Das Bundessortenamt hat die Braugerste Charlotte neu in die Sortenliste eingetragen. Nutzungsberechtigter dieser Sommerbraugerste ist die Pflanzenzucht Dr. h.c. Carsten.
Charlotte ist eine Neuheit mit einer sehr gelungenen Eigenschaftskombination von mittlerer Reifezeit, hohem Kornertrag (APS 7) und hohem Marktwareanteil sowie sehr guten Malz- und Braueigenschaften. Durch die kurze bis sehr kurze Pflanzenlänge besitzt Charlotte eine gute Standfestigkeit, die Neigung zu Halm- und Ährenknicken ist niedrig. Die geringe Mehltauanfälligkeit beruht auf der hoch wirksamen „mlo“-Resistenz. Außerdem ist der
Eiweißgehalt niedrig bis sehr niedrig..

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Anläßlich der 47. Landesbraugerstenschau konnte der Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenbaues sein 50jähriges Jubiläum feiern. Die derzeitigen Tiefstpreise für Braugerste trübten leider die Festtagsstimmung und lassen den Verein nachdenklich in die Zukunft blicken, so der Vorsitzende des Vereins Hans Albert Ruckdeschel in seiner Eröffnungsansprache.

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Wie der Mälzerbund Mittelrhein-Pfalz e.V. mitteilte, konnte auch im dritten Anlauf in Gesprächen zwischen Vertretungen der Bauernverbände Pfalz und Hessen und Mälzern keine Basis für einen Braugersten-Vorvertragspreis 1999 gefunden werden. Die Situation am Malzmarkt erlaubt es der Verarbeitungsindustrie nicht mehr, einen auch nur annähernd adäquaten Erzeugerpreis für Qualitätsbraugerste in Aussicht zu stellen. Dabei wäre die Landwirtschaft durchaus bereit, die im letzten Jahr massiv rückläufigen Anbauflächen für Sommergerste in 1999 zu stabilisieren, wenn sich dies rechnen ließe.
Die Verarbeiter hatten sich schon 1998 zu Vorvertragspreisen durchgerungen, die in die Malzerlöse 1998/99 nicht einzukalkulieren waren..

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In der Bundesrepublik gibt es bis jetzt keine eindeutigen Erzeugerpreisempfehlungen für Braugerste der Ernte 1999.
In der Regel wird für die Ernte 1999 nach Informationen des Ernährungsdienstes, Mitteilung vom 13. Januar 1999, mit einem Preis je nach Region und Frachtanteil von etwa 25 bis 26 DM/dt frei Erfassungsstelle gerechnet. Hierbei wird nicht ausgeschlossen, daß der Kurs auch unter diesem Niveau angesiedelt sein könnte. Derzeit werden seitens der Mälzer für die Ernte 1999 nicht mehr als 29,00 bis 29,50 DM/dt pro Mälzerei akzeptiert. Französische Offerten zeigen derzeit einen Kurs um 28,50 DM/dt pro Verarbeitungsbetrieb. Darüber hinaus spielt die zum Teil nicht erfolgte Aussaat von Winterungen aufgrund der feuchten Witterungsverhältnisse ihre Rolle..

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Eine schlechte oder ungleichmäßige Lösung des Malzes führt häufig zu Problemen im Sudhaus bei der Abläuterung und zu Filtrationsschwierigkeiten in der Brauerei. Daher hat der Brauer großes Interesse die cytolytische Lösung des Malzes zu bestimmen.
In den folgenden Absätzen werden zunächst die gebräuchlichen Methoden zur Bestimmung der cytolytischen Lösung einmal kritisch betrachtet.

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Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlußfolgerung

Für die Verarbeitbarkeit des Malzes spielen speziell die hochmolekularen b-Glucane eine wichtige Rolle. Mit der normalen b-Glucan-Analyse in der Feinschrotwürze kann keine Aussage über die Molekülgrößenverteilung getroffen werden. Die Werte für die b-Glucan-Differenz lagen zwischen 13 und 279 mg/l..

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Fast 50 Jahre Züchtungsarbeit liegen zwischen den Sorten Wisa und Barke. Sie haben den Rohstoff Malz gravierend verändert. Aber auch die Sudhaustechnologie hat sich deutlich gewandelt. Im ersten Teil dieses Sorten-vergleichs werden die Ergebnisse der Gersten-neuzüchtung und der Vermälzung präsentiert.
Seit Jahrzehnten sind die Braumeister als Techniker an optimalen Rohstoffen interessiert, hat doch vor allem das Malz einen wesentlichen Einfluß auf die Qualität des Bieres.

Neben der geschmacklichen Akzeptanz des Bieres sind die Geschmacksstabilität, die chemisch-physikalische und mikrobiologische Haltbarkeit und hauptsächlich der Schaum (einige spezielle Länder ausgenommen) von großer Bedeutung..

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Dr.-Ing. Bert Sacher ging anläßlich des Technologischen Seminars vor allem auf Ergebnisse der Frühvermälzung des Jahrgangs 1998 ein und stellte auch langjährige Trends der Frühmälzungsergebnisse vor. Daneben präsentierte er auch neue Daten der Wertprüfung des Bundessortenamts ein. Im Februar 1999 werden nach drei Prüfungsjahren fünf Neuzüchtungen beim Bundessortenamt in Hannover zur Zulassung als Braugersten bewertet.
Von diesen und jeweils 5 Vergleichs- bzw. Verrechnungssorten liegen zweijährige Daten vor, die eine verläßliche Sortencharakterisierung erlauben (Mittelwerte aus 16 Einzelergebnissen). Bei moderater Eiweißlösung steht die Höhe der VZ 45 °C in günstigem Verhältnis zu dieser. Sie wies zudem Anzeichen einer etwas längerwährenden Keimruhe auf.-Ing. Martin Krottenthaler.

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