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Reinigung/Desinfektion

In einem Vortrag zum Tagungsschwerpunkt "Kegs und Keganlagen" auf der diesjährigen VLB-Frühjahrstagung in Bielefeld sprach Dipl.-Ing. Felix Wagner, KHS-TILL GmbH, Kriftel, über das Reinigen der geschlossenen Edelstahlbehälter. Er war bemüht, die aus der subjektiven Erfahrung übertragenen Prozessschritte auf die Keg-Reinigung zu untersuchen und neu zu bewerten. Zwar ist die Innenreinigung der Behälter, obwohl keine visuelle Kontrolle möglich ist, eine in der Getränkeindustrie vergleichbare Aufgabe, die den Parametern der Reinigung wie Temperatur, Chemie, Zeit und Mechanik gehorcht. Es gilt, dass die wirksamen Komponenten des Reinigungsmittels sowie dessen thermische Wirkung erst bei dem durchfeuchteten Schmutz einen optimalen Effekt zeigen. Er betrachtete zuerst den Weichvorgang. Der Keg-Innenraum ist ein im Normalfall von der Außenatmosphäre abgetrennter Füllgutbehälter, der unter CO2-Druck steht und feucht ist. Unter bestimmten Umständen könnte es auch zum Austrocknen der Füllgutreste und zu festen Belägen kommen. Eine Weichzeit mit Lauge wird empfohlen, um Deposite an den Innenflächen zu quellen und zu weichen. Das Merkmal einer gelungenen Weiche ist eine durchfeuchtete Verschmutzung, d.h. der Wassergehalt im Schmutz als Parameter für den Weicherfolg, denn durchfeuchtete Beläge lassen sich besser abreinigen. Im Labor wurden verschieden starke Schichten von Hefe auf Testplatten aufgebracht und getrocknet. Diese Proben wurden für vorgegebene Zeitintervalle in heiße Lauge (2%ige NaOH, 80 °C) eingebracht und die Wasseraufnahme in Abhängigkeit von der Weichzeit beobachtet.

Reinigung/Desinfektion

Wie Elke Jaspers beim internationalen EBC-Kongress am 20. Mai 2003 in Dublin erläuterte, ist die Zeit der limitierende Faktor in der modernen mikrobiologischen Betriebskontrolle. Früher hat man mit den Anreicherungsverfahren sieben Tage benötigt, bis man die Ergebnisse zur Verfügung hatte. Molekularbiologische Methoden wie PCR und FISH brauchen nur noch zwei Tage. Aber auch das ist in der modernen Betriebskontrolle noch zu lang. Gewünscht wird heute eine schnelle und zuverlässige Methode, um innerhalb von 30 Minuten feststellen zu können:

Reinigung/Desinfektion

Wie Dr. Gerhard Hauser, Eching, in seinem Vortrag anlässlich des EBC-Kongresses 2003 in Dublin erläuterte, bedeutet Hygienc Design, dass Anlagen zur Bierproduktion leicht zu reinigen sind. Dazu müssen das entsprechende Design angewandt, die wichtigsten Anforderungen an die Planer, die Zulieferer und die Betreiber definiert, die Richtlinien erstellt werden. Es gibt verschiedene gesetzliche Vorschriften auf nationaler und internationaler Ebene.

Reinigung/Desinfektion

Das Forschungsprojekt Werkstoffoberflächen, Haftung, Reinigung - ein neuartiges interdisziplinäres Konzept zur Vermeidung von Infektion und Kontamination bei der produktion von Lebensmitteln (AiF Nr. 12636) wird derzeit vom Lehrstuhl für Maschinen und Apparatekunde, TU München und der Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin und der FH Jena bearbeitet. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDMA-Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen am 27. März 2003 am Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde in Weihenstephan Zwischenergebnisse.

Reinigung/Desinfektion

Spezifische Reinigungsanforderungen im Sudhausbereich ergeben sich durch die Art der Verschmutzung, wie Ingo Lewens, Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG, Hamburg, in seinem Vortrag im Rahmen des 2. Brau-Seminars der VLB und der Staatlichen Brautechnischen Prüf- und Versuchsanstalt, Freising-Weihenstephan, in Bamberg betonte. Neben den zum Teil angebrannten würzespezifischen Verunreinigungen müssen Hopfenharze und Trubstoffe entfernt werden. Dies erfordert eine alkalische Reinigung mit gutem Schmutztragevermögen und idealerweise einer oxidativen Unterstützung.

Reinigung/Desinfektion

Dr. Klaus Litzenburger berichtete anlässlich des 36. Technologischen Seminars in Weihenstephan über aktuelle Probleme aus seiner Beratungspraxis. Immer wieder können altbekannte Problemkreise den Brauern zu schaffen machen. Litzenburger ging auf vier Bereiche ein.

Reinigung/Desinfektion

Was die Bedeutung des Wassers bei der Übertragung bestimmter Infektionskrankheiten anbelangt, sind fundierte Kenntnisse vorhanden. So können durch Trinkwasser eine Vielzahl von Erkrankungen, insbesondere des Magen-Darm-Traktes, übertragen werden. Es handelt sich hierbei vor allem um Krankheiten wie Typhus, Paratyphus, Cholera, Brechdurchfall, Bakterien-ruhr, Leptospirosen und Wurmkrankheiten sowie durch Viren ausgelöste Krankheiten, wie z.B. Hepatitis und Poliomyelitis.

Reinigung/Desinfektion

In diesem Beitrag soll anhand der praktischen Ergebnisse in den Betrieben Apollinaris & Schweppes GmbH, Staatlicher Mineralbrunnen Bad Brückenau, Siegsdorfer Petrusquelle, Schlossbrauerei Friedensfels, Stiftsquelle Johann Spielmann, Thüringer Waldquell und Mölle Getränke GmbH ein System zur Vermeidung von Steinbildung in der Warmwasserzone der Waschmaschine beurteilt werden.

Reinigung/Desinfektion

Bisherige Sicherheitssysteme, die in den Brauereien installiert sind, z.B. HACCP, beschäftigen sich fast ausschließlich mit dem Hauptprodukt Bier bzw. mit der aus dem Malz gewonnenen Würze, aber nicht mit den Reststoffen z.B. Treber. Da die in den Brauereien und Brennereien anfallenden Treber fast ausnahmslos als Tierfutter verwendet werden, sind die Brauereien in gesetzlichem Sinne nicht nur Hersteller von Bier, sondern auch Hersteller von Tierfutter. Daher werden die britischen Brauereien und Brennereien ab 2004 speziell mit FEMAS (Feed Materials Assurance Scheme) (Sicherheitssystem für Tierfutter) konfrontiert werden. Demnach wird die Reinigung der Trebersilos bei jeder Entleerung zur Pflicht, um der neuen Tierfuttermittelverordnung gerecht zu werden.
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