Endress+Hauser bietet für seine Drucktransmitter der Cerabar-Baureihe nun auch Keramik- und Metalldrucksensoren an. Diese wurden für die Prozesse der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie entwickelt und sollen eine robuste und zuverlässige Feldinstrumentierung auch in anspruchsvollen Anwendungsgebieten ermöglichen. Der Cerabar M PMC51 verfügt über einen ölfreien, keramischen Sensor mit Membranbruchüberwachung. Der Deltapilot M FMB50 mit seinem hermetisch gekapselten Contite-Sensor ist kondensatfest und unempfindlich gegenüber Kaltanwendungen. Höchste Genauigkeit beim Sterilisieren gewährleistet der temperaturkompensierte Cerabar M PMP51 der mit einer Metallmembran ausgestattet ist. Eine große Auswahl an branchenüblichen Prozessanschlüssen erlaubt einen weiten Einsatzbereich.

Nur in den wenigsten Getränkeabfüllanlagen findet eine Desinfektion der Verschlüsse, chemisch oder mit UV-Licht, statt. Dabei ist für bestimmte Anwendungen eine zusätzliche Keimreduzierung im Verschluss von Vorteil, um eine Kontamination des Produkts zu vermeiden und eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten. Eine interessante Alternative zur chemischen Verschlussdesinfektion stellt die Pulsed-Light-Technology dar. Sie funktioniert ohne den Einsatz von Wasser oder Chemikalien und ist effektiver als herkömmliche UV-Anlagen. Beim Pulsed-Light-Verfahren werden Mikroorganismen mittels hochenergetischer Blitze, die durch Xenon-Lampen erzeugt werden, abgetötet. Die Blitze umfassen ein kontinuierliches Spektrum, das reich an UV-Strahlen ist..

Nach längerer Vorarbeit wurde am 27. Juni 2012 die neue EU-Biozid-Verordnung im Amtsblatt der Europäischen Union verabschiedet [1]. Die Verordnung gilt europaweit ab 1. September 2013. Sie bringt weitreichende Änderungen für Unternehmen und Handel, insbesondere bei der Herstellung und Verwendung von in situ-Desinfektionsmitteln. Die Herstellung und Verwendung von in situ-Desinfektionsmitteln in der Getränkeindustrie wird hierdurch zukünftig weniger attraktiv.

Mit der Sortenvielfalt der neuen Mischgetränke und den erhöhten Qualitätsanforderungen bei der konventionellen Abfüllung, der Heißabfüllung sowie bei der UltraClean- und aseptischen Abfülltechnologie steigen sowohl die Sicherheitsanforderungen an die Kurzzeiterhitzungsanlagen (KZE) und Pasteure als auch an die Anlagenhygiene und das hygienische Design, um Reinfektionen auszuschließen. Durch intelligente periphere Ventilschaltungen und eine angepasste Software unter Berücksichtigung der Strömungskinetik, einer gasblasenfreien Produktion und definierten Pasteurisationseinheiten für die jeweiligen Getränkesorten ist die Pasteurisationstechnologie beherrschbar und kann den hohen Sicherheitsansprüchen und geforderten Keimabtötungsraten bezüglich Mikrobiologie, Hygiene und Aseptik gerecht werden.

Aufgrund steigender Kosten für Energieträger (Öl, Gas) erhöhen sich bei den Abfüllern die Wärmekosten für die Flaschenreinigung. Um diesem Trend entgegen zu wirken, stellt sich die Frage, inwieweit man die Laugetemperaturen senken und gleichzeitig den Reinigungserfolg gewährleisten kann. Publikationen zu diesem Thema bezogen sich bis dato nur auf einzelne Maschinen, jedoch sind die Reinigungs­aufgaben und Flaschenreinigungsmaschinen bei jedem Anwender unterschiedlich. Dieser Artikel geht auf die unterschiedlichen

Die deutsch-israelischen Firmen Fischerplanning (Fischer Planung) und Beth-El Indus­tries haben unter dem Namen „Package-Sterilizator“ eine technische Ergänzung zur Luft-Filtereinheit „Laminarflow“ entwickelt, die in Verpackungsmaschinen die Ozon-Sterilisation beispielsweise von Flaschen ermöglicht. Damit kann auf die Verwendung von Peroxid verzichtet werden. Das Verfahren eignet sich gleichermaßen für Neuanlagen sowie die Nachrüstung an bestehenden Abfülllinien. Die „Laminarflow“-Filtereinheit ist für die keimfreie Atmosphäre um Abfüll- und Verpackungsmaschinen zuständig. Das Filtersytem umspült derartige Einrichtungen hermetisch mit sauberer Luft und legt so einen Schutzschirm um die Abfüllmaschine. Sensoren erfassen die permanente Einhaltung eines Überdrucks von 20 mbar. Bei Druckverlust erfolgt der sofortige Ausgleich des Differenzbetrages durch die Zuschaltung von Ventilatoren.

Mit der Version 6 des IFS wird ein internes Audit nun auch beim Thema Schädlingsbekämpfung gefordert, welches einmal jährlich durchzuführen ist. Die Auditoren müssen sachkundig sein und dürfen in keinerlei Abhängigkeitsbeziehung zum auditierten Lebensmittelbetrieb stehen. Über die Auditergebnisse müssen Unternehmensleitung sowie die für den Bereich zuständige Person informiert werden. Ferner gibt IFS 6 vor, dass erforderliche Korrekturmaßnahmen terminlich gebunden umgesetzt und verifiziert werden müssen. BRC Food 6 fordert derartige Audits beim Thema Schädlingsbekämpfung sogar einmal pro Quartal. Diese sind ebenfalls von ausgewiesenen Experten durchzuführen..

Der aktuelle Zustand der Fässer in einem Pool ist häufig eine unbekannte Größe. Eine Überprüfung ist bisher nur optisch nach Demontage des Fittings möglich. Diese Prozedur ist mühsam und zeitraubend. Daher wird eine durchgängige Untersuchung oft unterlassen. Erst im Fall einer Reklamation muss eine Rückholung mit anschließender Ursachenforschung veranlasst werden, was stets mit viel Ärger und häufig Ansehensverlust verbunden ist. Zu den Ursachen zählt häufig eine unzulängliche Reinigung oder der allgemeine Zustand der Fässer. Die hier vorgestellte Methode ermöglicht, ohne Öffnung der Fässer im Vorfeld tätig zu werden. Dadurch wird das beschriebene Risiko effektiv minimiert.

Das von der Hanovia Ltd. entwickelte UV-Desinfektionssystem PureLine PQ verfügt über eine Überwachung der absoluten UV-Bestrahlungsstärken. Diese befindet sich innerhalb der Bestrahlungskammer und verzichtet auf externe Überwachungseinrichtungen. Eine Reglereinheit übernimmt die automatische Berechnung und Korrektur der erforderlichen Strahlungsdosis – abhängig von der UV-Durchlässigkeit des zu behandelnden Flüssigkeitsstromes. Die verifizierte Äquivalentdosis (RED – Reduction Equivalent Dose) wird mittels Echtzeit-Anzeige visualisiert. Die intelligenten Regler verfügen über drei passwortgeschützte Sicherheitsebenen und sind mit einem Modbus-Ausgang für SCADA-Systeme zur Aufzeichnung von Ereignisprotokollen ausgestattet. Im Display werden Betriebs- und Alarmmeldungen angezeigt..

Auch bei der Behälterreinigung spielen gestiegene Wasser-, Energie-, Reinigungsmittel- und Produktionskosten eine wesentliche Rolle. Die für jede Reinigung erforderlichen Parameter Chemie (Reinigungsmedium), Mechanik, Temperatur und Zeit sind variabel. Den Zusammenhang, dass die Verringerung eines Parameters für die Erzielung des gleichen Reinigungseffektes die Intensivierung der restlichen Parameter (eines oder mehrerer) zur Folge hat, beschreibt der Sinnersche Kreis.

Schimmel, insbesondere Schimmelprävention, ist ein wichtiges Thema in der Getränke- und Lebensmittelbranche. Kondensation oder hohe Luftfeuchtigkeit sind ideale Voraussetzungen für das Wachstum von Schimmelpilzen. Finden sie zudem Oberflächen, die als Lebensgrundlage geeignet sind, so können sie zum Problem werden. Dieser Beitrag stellt eine Möglichkeit vor, wie Wandoberflächen so behandelt werden können, dass den Schimmelpilzen die Grundlage entzogen wird.

Die Firma Jacob hat für ihre Rohrsysteme einen Hygiene-Verteiler entwickelt. Die werkzeuglose Demontage von  Welle und Innenklappe sorgt für eine schnelle und problemlose Reinigung.

Zahna hat eine antibakterielle Veredelung für unglasierte Feinsteinzeug-Fliesen entwickelt. Das dauerhaft wirkende Produkt mit dem Namen silverzanit® wird tief und abriebfest in die Fliese eingebrannt. Durch die enthaltenen Silberbestandteile wird das Wachstum der vier am häufigsten in der Brauerei anzutreffenden mikrobiellen Kontaminanten zu 99,9 Prozent verhindert.

Ein wesentliches Kriterium bei der Reinigung von Mehrweg-Glasflaschen ist die Ablösezeit der Papieretiketten. Werden die Etiketten zu spät abgelöst, können sie in die Spritzzonen der Flaschenreinigungsmaschine verschleppt werden, dort die Reinigungsdüsen blockieren und eine effektive Reinigung der Glasflaschen behindern. Im Rahmen des IGF-Forschungsvorhabens 15343 N wurden das Ablöseverhalten verschiedener Papieretiketten unter Variation wesentlicher Einflussfaktoren untersucht und ein erweitertes Modell zum Ablösevorgang der Etiketten entwickelt. Anhand der Forschungsergebnisse und des Modells wird die Aussagekraft der bestehen DIN 16524-6 zur Bestimmung der Ablösezeit von Papieretiketten einer kritischen Betrachtung unterzogen [5].

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