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Marketing

Im September 1997 wurde in München der Einsatz des sechsmillionsten Exclusivglases für Franziskaner-Weißbier gefeiert. Dr. D. Soltmann und Dr. J. Kayser-Eichberg, geschäftsführende Gesellschafter der Spaten-Franziskaner-Bräu, München, nahmen ein Franziskaner-Weißbierglas in Übergröße entgegen. R. Sahm-Rastal, geschäftsführender Gesellschafter der Rastal GmbH, überreichte das Symbol für Markengröße und Erfolg mit einem herzlichen Dank für die langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit.

Als für ein Getränk in Mehrwegflaschen geworben wurde, kam es zu einer blickfangmäßigen Herausstellung des reinen Getränkepreises. Der Pfandbetrag und der Gesamtpreis wurden weniger deutlich angeführt. Jedoch sind gemäß § 1 Abs. 6 Preisangabenverordnung bei der Aufgliederung von Preisen die Endpreise hervorzuheben. Das Erfordernis der Heraushebung des Endpreises soll – ebenso wie die Pflicht zur Angabe des Endpreises überhaupt – verhindern, daß der Letztverbraucher seine Preisvorstellung anhand von untereinander nicht vergleichbaren Preisen, von Basispreisen, Teilpreisen oder bloßen Preisbestandteilen bildet. Die Aufgliederung von Preisen erhöht zwar für den Verbraucher die Preistransparenz, begründet aber gleichzeitig die Gefahr von Irreführungen. 2. Dr. -tt-.


Der Pro-Kopf-Verbrauch für Bier ist in den letzten zehn Jahren um knapp 15 l zurückgegangen. Die Braubranche reagierte darauf einerseits mit Rationalisierungen, Fusionen und Stillegungen, andererseits mit einer enormen Steigerung der Werbeausgaben zur Markenführung und zur Sicherung der Marktanteile. Von 1993 bis 1996 sind die Werbeaufwendungen für Bier von 425 Mio DM auf 663 Mio DM gestiegen. Im Mediasplit erhöhten sich nach Angaben von IP Deutschland, Kronberg/Ts, die TV-Werbeaufwendungen für Bier von 41% im Jahre 1993 über 60% im Jahre 1996 und auf 64% im ersten Halbjahr 1997. Radio kam im Mediamix der Bierbranche auf 20%, Printmedien auf 15%. Den größten Anteil am TV-Sendermix hatte im ersten Halbjahr 1997 RTL. Immer wieder warnen Branchenkenner vor einem „Over Kill“ in der Werbung..


Den diesjährigen Oktoberfestkrug, die Nr. 20 aus der traditionsreichen Reihe der Rastal Steinzeug-Krüge, schmückt das Motiv des Oktoberfestplakates 1997, das von der Grafikerin Bozena Jankowska gestaltet wurde


Lösungen für den erfolgreichen Einsatz von Flaschenkästen in der Verkaufsförderung zeigt das niederländische Unternehmen Wavin Trepak, Hardenberg. Im Vordergrund steht „Fast Crate“. Dabei werden Standardkästen in kürzester Zeit zu Individualkästen mit allen Möglichkeiten der Marken- und Sortenprofilierung.
Träger der Botschaften sind die „Transfer-Prints“. Sie werden durch eine Transfer-Etikettieranlage auf die Kästen gebracht und lassen sich durch Abwaschen unter Druck einfach wieder lösen.
Der bedarfsgerechte, schnelle Wechsel von Etiketten erhöht die Flexibilität der Brauereien. Das In-Moulding-Verfahren befindet sich bereits erfolgreich im Einsatz. Coca-Cola und Pepsi setzen das Konzept bereits ein.

(Wavin Trepak B.V., NL – Hardenberg, Halle 22, Stand 2249)..


Werbeleuchten sind die Visitenkarten der Gaststätten und Brauereien. Gemäß diesem Motto realisiert die Firma Struck-Leuchten, Steinheim, Lösungen für eine ansprechende Lichtwerbung für namhafte nationale und internationale Brauereien. Neben den traditionellen Produkten aus einem vielfältigen Programm der Innen- und Außenwerbung wird der Schwerpunkt auf individuellen Werbeelementen liegen. Es handelt sich dabei um Werbeleuchten, Speisekartenkästen und Transparentanlagen, die gemeinsam mit dem Kunden entwickelt wurden. Hierbei stand nicht nur das optische Aussehen, sondern auch die Funktionalität und die Montagefreundlichkeit im Vordergrund.

(Struck-Leuchten GmbH, 32839 Steinheim, Halle 22, Stand 2265).


Bei dem „Bierjoker“ des Herstellers Kaluza, Baden-Baden, handelt es sich um die erste elektronische Bierzapfpumpe für den Partybereich, welche die herkömmlichen Zapfsysteme mit CO2-Patronen und den manuellen Druckpumpen ersetzt oder ergänzt. Mittels einer elektronischen Druckregelung wird beim Zapfen ein konstantes Fließverhalten erreicht, womit sich ein gleichmäßiges Befüllen der Gläser ergibt. Die bisherigen Probleme mit den unterschiedlichen Druckverhältnissen beim konventionellen Zapfen sind somit hinfällig. Das Gerät ist als komplette Zapfgarnitur für 5-l-Partydosen und als System zum Aufschrauben für KEG-Armaturen ab 10-l-Fässern lieferbar. Alle Varianten sind für Batterie- oder Akkubetrieb ausgelegt und ergeben ca. 100 Liter Fördermenge pro Batteriesatz oder Ladung.


Ein innovatives Dekorationsverfahren für Kästen stellt der belgische Hersteller D.W. Plastics, Bilzen, mit seinem „Kasten mit variabler Dekoration“ vor. Das „Deco-Wrapping“ ermöglicht das Entfernen der Kastendekoration und das Wiederbedrucken des gleichen Kastens bei Rückkehr in die Brauerei. Für diese Technik wird kein Aufkleber oder Papier benutzt, die Druckfarben werden direkt auf den Kasten aufgetragen. Vereinfacht und plastisch dargestellt ist dieses Verfahren mit den Tätowierungsklebern aus der Kinderzeit zu vergleichen.
Durch das Reiben auf dem Farbfilm erfolgt der Dekorationstransfer auf den Kasten. Dank dieser neuen Technologie kann eine deutliche Produktaussage oder Verkaufspromotion auf der Verpackung dargestellt werden.

(D.W. Plastics N.V.


Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Werbemittel wird die Firma Tychsen, Bruckmühl, präsentieren. Das umfangreiche Lieferprogramm (Anschreibtafeln, Straßenaufsteller, Schilder, Tischaufsteller, Laternen und Speisekartenkästen) wurde in jüngster Zeit durch den sogenannten „Biergartenbaum“ erweitert. Er kommt mit Erfolg insbesondere in der Brauindustrie als Hinweis auf gastronomische Betriebe und bei Getränkemärkten zum Einsatz.
Gefertigt wird der Biergartenbaum in verschiedenen Ausführungen, abgestimmt auf die individuellen Wünsche des Kunden, also mit Kranz, Brauerei-Logo oder Brauerwappen.
Zwei Standardausführungen sind aufgrund einer Serienfertigung auch neutral als Einzelstücke lieferbar. Die Höhe des zweifarbigen Aluminium-Rohrmasten beträgt bis zu 500 cm.


Zusammen mit der Münchner Unternehmensberatung Volker H. Brill entwickelten die Inhaber Tiefel und Ruhrseitz ein neuartiges Lichtkonzept für einen Getränkefachmarkt in Nürnberg, der Anfang des Jahres eröffnet wurde.


In einer auf den ersten Blick theoretisch anmutenden, aber in der Praxis nachvollziehbaren Untersuchung haben die beiden Autoren das direkte und indirekte Beziehungsgeflecht zwischen Industrie und Lebensmittelhandel hinterfragt, analysiert und einige Überlegungen zur Eindämmung der Konzentrationstendenzen angestellt. Betroffen ist jeder Produzent, Händler und Konsument.