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Die Bedeutung der Werbung als Informationsquelle für neue Produkte oder Produktverbesserungen ist weiter rückläufig. Das geht aus entsprechenden GfK-Umfragen hervor. War der Anteil der Bevölkerung, der in der Werbung eine Informationsquelle sah, schon im Vergleich der Jahre 1995 zu 1996 von 59,3% auf 57,5% gesunken, so hielt der Rückgang auch 1997 weiter an. 56% der Bevölkerung sind es heute, die der Werbung eine dementsprechende Informations-Funktion zuordnen, wie Hans-Jürgen Meier in „Horizont“ Nr. 20, 1997, berichtete. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern sowie zwischen Ost- und Westdeutschland, wenn nach den wichtigsten Informationsquellen über neue Produkte und Produktinnovationen gefragt wird.
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Das Besondere an dem neuen TV-Spot für Maisel’s Weisse, den die Agentur Taste, Neu-Isenburg, hat drehen lassen, ist die Inszenierung des eigenen Geschmacks dieses Bieres fernab des Üblichen. Bewußt wird auf die typische Geselligkeit von Weißbiertrinkern in Biergärten verzichtet. Gezeigt werden Regale voller Flaschen, in denen das Weißbier gärt und reift. Die Kamera umkurvt die Flaschen und taucht in sie hinein. Hefeschlieren sind zu sehen, Bläschen blubbern im Makroformat, kommen auf den Betrachter zu. Erst zum Schluß wird der Konsument mit seinem Weißbier gezeigt. Der Streifen läuft auf allen privaten Kanälen. Unterstützt wird er massiv durch eine Funkkampagne. Darüber hinaus ist eine entsprechende Plakatwerbung in Planung.
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Wie bereits berichtet („Brauwelt“ Nr. 19/20, 1997, S. 749) hat der Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Werbung für alkoholische Getränke bei Sportübertragungen im Fernsehen gefordert. Dr. Michael Dietzsch, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, setzte sich mit Seehofers Äußerungen zu diesem Thema kritisch auseinander. Dabei wies Dr. Dietzsch in einem offenen Brief an den Minister darauf hin, daß Sportübertragungen im Fernsehen in erster Linie von männlichen Erwachsenen verfolgt werden, die auch als Kernzielgruppe von den deutschen Brauereien angesprochen werden sollen. Über Werbung in Sportsendungen wird, so Dr. Dietzsch, keineswegs der Eindruck vermittelt, Sport- und Alkohol gehöre zusammen. Es besteht lt. Dr.
Dr. Dr. a..
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Wie die „Kulmbacher Filmnacht“ zeigte, hat sich Programm-Sponsoring als Marketinginstrument etabliert. Nach Meinung der Avicom, Agentur für Visualisierung und Kommunikation, Hamburg, hat Sponsoring zum Überholmanöver auf klassische Werbeformen von der Printanzeige bis zum Fernsehspot angesetzt. Aus dem Stand hat die Kulmbacher Brauerei den Sprung in die Top Ten der deutschen TV-Sponsoren geschafft.
Die Nummer Eins im Sponsoring ist in Deutschland mit Abstand der Sport. Ganz oben steht König Fußball: 82% der Männer können sich spontan an einen Sponsor bei einem Fußballspiel erinnern, aber auch 63% der von GFM-GETAS/WBA befragten Frauen haben einen Fußball-Sponsor wahrgenommen. Besonders effektiv arbeitet Fußball-Sponsoring in der Altersgruppe unter 40 Jahren. B..
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Erfolgreich verlief die Premiere der als neue Idee in der Bierwerbung umgesetzten „Langen Kulmbacher Filmnacht“. -- Der ganzheitlich konzipierte Fernsehabend verbindet Information, Unterhaltung und Kinoerlebnis.
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Eine Einschränkung der Werbung für Bier und andere alkoholische Getränke in Sportsendungen auf freiwilliger Basis will Bundesgesundheitsminister Seehofer in einem Gespräch mit den Intendanten der Fernsehsender erreichen. Mit der Werbung für alkoholische Getränke bei Sportübertragungen werde, so Seehofer, der Eindruck erweckt, Sport und Akoholgenuß gehörten zusammen.;
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Der Absatz von billigen Discount-Lebensmitteln einerseits und von Hochpreis-Artikeln andererseits hat sich 1996 nach Angaben von Peter Traumann, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, überdurchschnittlich positiv entwickelt. -- Dagegen mußten die Anbieter im mittleren Preissegment erneut Einbußen hinnehmen. Der Branchenumsatz ist 1996 um 1,5% auf 223,6 Mrd DM gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten hat um 1,1% auf 520 000 abgenommen.
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Eine neue Idee zur Werbung mit Dosen entwickelte die Kommunikations-Agentur Precom, Düsseldorf, mit ihrer Zettelbox im markeneigenen Design der Getränkedose. -- Die Box enthält 50 Blatt post-it Aufkleber und ist nachfüllbar.
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Der Werbemarkt in Deutschland kommt nicht mehr zur Ruhe. Die werbende Wirtschaft, die Werbeagenturen und die Medien erleben dramatische Umbrüche. Neue Magazine schießen aus dem Boden, die TV-Programme vermehren sich, die elektronischen Werbeträger drängen sich in den Vordergrund. Nach einem Beitrag in „Bier Aktuell“, herausgegeben von der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Brauwirtschaft, Bonn, Nr. 2, 1997, haben aber die alten Werbeklassiker noch nicht verloren. Die Zahl der regionalen und lokalen Rundfunkprogramme haben sich enorm vermehrt. Sogar die Anzahl der Kinos steigt wieder an. Auch die oft schon totgesagten Medien, wie etwa die Publikumszeitschriften, mischen kräftiger und vielfältiger mit denn je und sichern sich ihren Anteil am Werbekuchen..
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