Gastronomie
Das Haus der 131 Biere in Hamburg bietet jetzt auch Spenderup Gold aus Schweden und Okocim-Pils aus Polen an. -- Die Spenderup-Brauerei in Grängesberg wurde 1923 von der Familie Spenderup erworben und ist heute noch in Familienbesitz. Ihr Marktanteil in Schweden lag 1992 bei 20,4%. Im Jahre 1988 hatte man die Warby Brauerei Stockholm aufgekauft. Die Brauerei Okocim hat eine fast 150jährige Brautradition und heute einen Ausstoß von 1 Mio hl, von denen 260 000 hl in den Export gehen.
Gastronomie
Neues von Gasthausbrauereien -- Es ist unbestritten, daß die rund 150 Gasthausbrauereien mit ihrem recht unterschiedlichen Erscheinungsbild und der Vielfalt ihrer Biere die Aufmerksamkeit nicht nur der Öffentlichkeit, sondern auch der Fachwelt finden und gerade die Kollegen aus den größeren Brauereien häufige Gäste bei den Hausbrauern sind. Einige dieser Etablissements seien hier kurz vorgestellt. Brauhaus Goslar Nachdem in den Siebziger Jahren die letzte Goslarer Brauerei geschlossen wurde, konnte in der Innenstadt in einem der schönsten Häuser (Marstallstr. 1) am 19. Oktober 1990 das Goslarer Brauhaus eröffnet werden. Die Brauerei wurde in einem Teil der ehemaligen Feuerwehrkaserne untergebracht, deren Inneres völlig neugestaltet wurde. Juli 1991 eröffnet. Patricks-Tag am 17. Brauhaus.
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Wo vor wenigen Monaten noch Bier gesotten wurde, weihte Baron Eugen Beck von Peccoz, Inhaber der Schloßbrauerei Au/Hallertau, nun das neue Lokal Zum alten Sudhaus ein. -- Mehr als 90 Gäste finden in dem Gewölbekeller zwischen den 1914 errichteten Sudpfannen Platz. Der Umbau des Sudhauses zur Gaststätte wurde äußerst behutsam vorgenommen und der historische Charakter beibehalten. Eine besondere Attraktion ist die wohl einzigartige Sammlung nostalgischer Emailschilder renommierter bayerischer, deutscher und auch internationaler Brauereien. Die Schilder sind von unterschiedlicher Größe und graphischer Ausgestaltung, mal sind Löwen, Bären oder Adler als Markenzeichen abgebildet, aber auch Burgen oder Schlösser zeugen von Glanz und Größe der Brauereien. Von links: Dr.
Gastronomie
Streit um Biergärten in München und Berlin -- Im Steit um die Öffnungszeiten der Münchner Feuchtbiotope haben sich die Richter des Verwaltungsgerichtes München zunächst zugunsten der Nachbarn ausgesprochen und verordneten für die Waldwirtschaft im Nobelvorort Großhesselohe am Hochufer der Isar, um 21.30 Uhr das letzte Bier auszuschenken und an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat den Biergarten generell geschlossen zu halten. Dies rief den Protest weiter Bevölkerungskreise hervor. In den anderen Parteien fand er Unterstützung, wenn der SPD-Abgeordnete Herbert Müller etwa ausführte, das Urteil gefährde den Biorhythmus der Bayern. Diese Argumente zeigten Erfolg. Eine andere Kammer des Verwaltungsgerichts München hat nun in einem jüngsten Urteil zum gleichen Thema entsprechend reagiert..
Gastronomie
Neues Kneipenkonzept -- Im Rahmen einer Präsentation des Gastronomie-Konzept-Systems der Service-Ring GmbH am 25. Juni 1993 am Timmen-dorfer Strand, stellte Gerd Borges, Inhaber der Privatbrauerei Franz Joseph Sailer, Marktoberdorf, ein neues Kneipenkonzept vor. Unter dem Motto Strandgut - die Wanne ist voll soll Mitte Juli ein Prototyp in Marktoberdorf eröffnet werden. Borges stellte die provokante Frage, ob der Ausschank von Faßbier überhaupt noch aktuell ist. Eine Untersuchung von 100 vertragsgebundenen Gaststätten habe ergeben, daß 20 Prozent Fremdbiere über das Wochenende abgegeben wurden. So macht man keine Geschäfte. Der eine Teil hat die hohen Investitionskosten, und der andere Teil sahnt durch den Schwarzverkauf preisgünstiger Biere ab. Erste Tests liefen lt. Borges erfolgreich..
Gastronomie
Kindenorientierte Gastronomiesteuerung. Teil 1: Bildung von effizienten Marktsegmenten in der Gastronomie -- Bier ohne Gastronomie ist undenkbar. Trotzdem sind die Absatzzahlen in der Gastronomie seit Jahren rückläufig bzw. stagnierend. Der Sondereinfluß durch die neuen Bundesländer konnte diesen Trend nicht verdecken. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß bisher keine speziell auf die Bedürfnisse der Abnehmer in der Gastronomie abgestimmten Methoden zur Entwicklung von Strategien vorhanden sind. Dabei wird zunehmend die Kundendienstleistung Beratung eine wettbewerbsentscheidene Funktion in der Strategieumsetzung spielen..
Gastronomie
Achtzig Leitungsreiniger der Zapfwacht -- Bis zum Jahre 1982 wurden in den Niederlanden die Reinigungsarbeiten für die Bierleitungen von der CV Bierwacht ausgeführt. Im selben Jahr hat dann die Organisation GOM mit der Unterstützung durch zehn einheimische Brauereien die tapwacht (Zapfwacht) ins Leben gerufen. Die ursprüngliche Zahl von vierzig Zapfwächtern hat sich bis 1992 verdoppelt. Bei mehr als 17 000 Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes (mit steigender Tendenz) werden von der GOM-Zapfwacht die Leitungen der Schankanlagen für Bier und Erfrischungsgetränke regelmäßig gereinigt. Die Brauereien empfehlen ihren Kunden in der Gastronomie, ihre Leitungen vierzehntägig, mindestens aber monatlich, reinigen zu lassen. Jeder Reiniger erledigt täglich im Durchschnitt 14 Reinigungen..
Gastronomie
Fischers Bier für die Katz' -- Michel Debus, der Winkelried gegen das deutsche Reinheitsgebot, ist mit seiner Straßburger Brauerei Pecheur (Zum Fischer) allemal für Überraschungen gut, was deren Sortiment und Einfallsreichtum anbelangt. Hier sei an das für französische Verhältnisse neue Bier mit dem Rauchgeschmack schottischen Whiskys oder an das als Aphrodisiakum konzipierte Erotikbier gedacht, das wahrscheinlich in den Medien mehr Furore gemacht hat als in den Betten. Jetzt berichtet die Frankfurter Rundschau, die elsässische Brauerei habe für Katzen und Hunde alkoholfreies Bier entwickelt, das seit Beginn des Jahres in Japan, seit März in Frankreich verkauft wird und später auch in Deutschland auf den Markt kommen soll..
Gastronomie
Investor für Berliner Kulturbrauerei -- Die unter Denkmalschutz stehende frühere Schultheiss-Brauerei in der Schönhauser Allee 36 - 39, im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, die seit der Wende als Kulturbrauerei von sich reden macht, soll von der Treuhand- Liegenschaftsgesellschaft (TLG) an den Investor Gianfranco Aquaviva veräußert werden. Eine Rückübertragung an die Schultheiss-Eigentümerin Brau und Brunnen kommt aufgrund des Einigungsvertrages nicht in Betracht, da die Enteignung unmittelbar nach Kriegsende erfolgte. Der Pariser Investor will die Immobilie mit einem Aufwand von 300 Mio DM sanieren und weiterhin zwei Drittel der Fläche kulturell nutzen sowie ein Drittel zu einem Dienstleistungszentrum ausbauen.
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