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Abfüllung

„miho DAVID 2“ heißt die neueste Version der Leerflaschen-Inspektionsmaschine von miho. Enthalten sind darin die Module Bodenkontrolle (erkennt auf dem Flaschenboden befindliche Gegenstände und Verschmutzungen und stellt diese bildlich dar), Seitenwandkontrolle (Beschädigungen und Verschmutzungen an der äußeren und inneren Flaschen­wand) sowie Mündungskontrolle (Beschädigungen der Flaschenmün­dung, insbesondere der Dichtfläche). Diese Kontrolle der Mündung wird jetzt durch eine neuartige „Durchlicht-Technologie“ ergänzt.

Coca-Cola gibt es in Schweden seit 1953. Zum Verbund „Coca-Cola Enterprises“ (CCE) gehört seit 2010 auch das Unternehmen in Haninge, südlich von Stockholm. Bedient werden von CCE die Märkte in Benelux, Frankreich, Großbritannien, Monaco, Norwegen und Schweden. Rund 40 Prozent aller Getränke werden in Dosen abgefüllt, dazu steht in Haninge eine gewaltige Dosenlinie für stündlich bis zu 100 000 Dosen à 0,33 Liter. Diese wurde in den vergangenen Monaten technisch so umgebaut, dass jetzt drei Inspektions­systeme des Spezialisten BBull Technology zum Einsatz kommen.


Neben der bisherigen qualitätsrelevanten Messung von Getränke-Inhaltsstoffen wie Aspertam, Acesulfam, Saccharin, Stevia, Koffein, Vitamin C, verschiedenen B-Vitaminen etc. ist es nun möglich, eine Fülle neuer, bisher nicht verfügbarer Prozessinformationen, mit denen der Hersteller seine Abfüllprozesse optimieren kann, zu erhalten. Dazu haben Dausch Technologies das System Liquigard entwickelt. „Um bei dem heute herrschenden Kostendruck noch profitabel produzieren zu können, muss der Hersteller Rohstoffe, Energie und Zeit einsparen. Wir haben Liquigard deshalb so weiterentwickelt, dass genau dieses Ziel erreicht wird,“ erläutert Geschäftsführer Manfred Dausch.


Die in Bamberg angesiedelte, 1718 gegründete Kaiserdom Specialitäten Brauerei agiert erfolgreich in vielen Bereichen anders als andere. Unter anderem startete man bereits 1978 mit Exporten und ist heute in über 50 Ländern weltweit präsent. In zahlreichen Exportmärkten ist ein weiteres Wachstum zu verzeichnen. Jüngste Investitionen der Brauerei betreffen den elektronisch gesteuerten Volumenfüller für Dosen Innofill DVD und das Petainer-Keg-Füllsystem Innokeg Till PetBoy F 2 von KHS, Dortmund.


Mit dem elektronisch gesteuerten Volumenfüller Innofill Can DVD bringt KHS eine neue Füller-Baureihe für Dosen auf den Markt. Wie die Füllmaschinen-Generation Innofill Glass zeichnet auch sie sich durch optimiertes Hygienic Design aus. Zu hoher Abfüllqualität kommt eine gesteigerte Anlagenverfügbarkeit aufgrund verkürzter Reinigungszyklen und verlängerter Wartungsintervalle. Das System steht für minimierte Wasser-, Energie- und Reinigungskosten. Vor der Abfüllung kommt ein neu konzipierter Inertgas-Spülprozess (Can+) zum Tragen, der für den verminderten Verbrauch an CO2 sorgt und den Restsauerstoffgehalt in der Dose stark reduziert. Aus hygienischer Sicht wurden die Zentriertulpengestaltung zum Abdichten der Dose verbessert und aromaresistente Werkstoffe in den Füllventilen eingesetzt. Der Innofill Can DVD wird als neue Dosenfüller-Generation präsentiert, die auf Bewährtem aufbaut und nochmals optimiert wurde.


Am 26. November 2012 wurde in der Schaffhausener Brauerei Falken offiziell ein Dosenkompetenz-zentrum eingeweiht. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt, erläuterte der für Technik und Produktion zuständige Braumeister Michael Hanreich der BRAUWELT bei einem Vor-Ort-Termin.


Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat mit Velcorin DT Touch eine Dosieranlagen-Generation für die Getränke­industrie entwickelt, die für die Zugabe von Velcorin zur Kaltentkeimung von alkoholfreien Erfrischungsgetränken verwendet wird. Die in Deutschland gefertigten Dosieranlagen mit aseptisch ausgerichtetem Design und entsprechenden Anschlüssen wurden auf die hohen Reinheitsanforderungen der Getränkeindustrie ausgerichtet und sorgen für eine genaue Mengenabgabe des Stabilisierungsmittels im ppm-Bereich. Die Steuerung und Visualisierung des Dosierprozesses erfolgt mittels eines Touch Panels. Die Anlagen können bei geringer Erstinvestition leicht in neue oder bestehende Getränke-Produktionslinien integriert werden.


Atlantic C bietet ein neues Füllventil, das für Glasflaschen ebenso geeignet ist wie für das PET-Segment und für die Heiß- und Kaltabfüllung eingesetzt werden kann. Die insbesondere für Fruchtsaftabfüller interessante Entwicklung wurde bereits mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.


Zweieinhalb Jahre Planungs- und Bauphase, zehn Millionen EUR investiert – dafür hat die Ulmer Brauerei Gold Ochsen nun zwei hochmoderne Abfüllanlagen nebeneinander stehen. Auf der neuen „Goldquelle“ werden fünf verschiedene Glas- (Bier) und zwei verschiedene PET-Flaschen (Pepsi, Libella) abgefüllt und diese in acht unterschiedliche Kisten gesetzt. „Insgesamt ergibt das 70 Kombinationen, die wir jetzt zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit abfüllen können“, berichtet Siegfried Lackner, der Leiter Energie und Instandhaltung. Den kompletten Trockenteil der neuen Linie A2 sowie eine neue Einpackmaschine für die bestehende Linie A1 lieferte die BMS Maschinenfabrik aus Pfatter bei Regensburg, die gemeinsam mit Krones und Sidel auch die Planung und Projektierung ausführte. Die Krones AG lieferte den Nassteil: Reinigungsmaschine, Füller, Mixer, Inspektor und Etikettierer.


Auf der Brau Beviale 2012 stellte die Leibinger GmbH, Teningen, ein neues, patentiertes Füllsystem vor, den Balloon-Style®-Füller. „Interessenten aus allen Getränke­branchen – Bier, Wein, Saft, Spirituosen oder kohlensäurehaltigen AfG – standen drei Tage lang bei uns am Stand und wollten wissen, wie das genau funktioniert mit dem Ballon in der Flasche“, berichtet Firmeninhaber Benedikt Leibinger. „Nun müssen wir schnell unsere Tests vollenden und Partner finden, mit denen wir gemeinsam unsere Maschinen bauen.“ Was sich hinter dieser Aussage genau verbirgt, erklärt dieser Artikel.


Die Kenngrößen für Abfüllanlagen, anzuwenden bei Leistungsabnahmen, wurden bereits vor Jahrzehnten in der DIN 8782 niedergelegt. Die Definition der Effektivausbringung unter Punkt 4.3 lautet: „Effektivausbringung = Stückzahl, die während der allgemeinen Laufzeit im Durchschnitt je Zeiteinheit von dem Aggregat in einwandfreiem Zustand ausgebracht wurde“. Außer den gesetzlich einzuhaltenden Vorgaben der Fertigpackungsverordnung, bei Getränkeabfüllanlagen insbesondere der Füllmenge, liegt somit die Festlegung der vertraglichen Vereinbarungen (des einwandfreien Zustandes) bei den Vertragsparteien. Worauf es dabei ankommt, zeigt der folgende Beitrag.


Auf der Brau Beviale 2012 präsentierten die Aussteller im Bereich Trockenteil der Abfüllung eine Reihe von Neu- und Weiterentwicklungen mit der Zielrichtung einer erhöhten Flexibilität für die Anwender. Großer Wert wird auch auf die Einsparung an Material und Energie gelegt sowie auf die einfache Bedienung und die Integrierbarkeit in die Aggregate der Gesamtanlage. Auch und gerade für die kleineren und mittleren Getränkehersteller wurden interessante Lösungen geboten.


Am 4. und 5. Dezember 2012 hatte Prof. Hans-Christian Langowski, Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik zum mittlerweile 19. Flaschenkellerseminar nach Freising eingeladen.


Neben der Bestandsaufnahme des Angebotes an Maschinen und Anlagen der Zulieferindustrie, die in den zurückliegenden Monaten neu entwickelt oder verbessert wurden, bildete die Messe wieder einen geschätzten Treffpunkt für ein Wiedersehen mit Fachkollegen und zum Erfahrungsaustausch. Es schien, die drinktec in München im kommenden Jahr gab Anlass zu einer technischen und finanziellen Zurückhaltung bei einigen Ausstellern. Dessen ungeachtet wurden die mit der Messe verbundenen Erwartungen doch zum größten Teil erfüllt.


In Hessisch Oldendorf befindet sich die Kellerei Pomona, ein europäischer Lohnabfüller für alkoholische, alkoholfreie, stille und karbonisierte Getränke. Eine neue Abfülllinie für Glas- und PET-Flaschen, geliefert und installiert von der slowenischen Vipoll d.o.o., Križevci pri Ljutumeru, eröffnete neue Möglichkeiten.


Eine qualitativ hochwertige Füllmaschine, hygienisch gestaltet, einfach zu bedienen und zu warten, höchst flexibel, mit langer Lebensdauer sowie kompakt ausgelegt – das wünschen sich kleinere und mittelständisch geprägte Brauereien und Softdrinkhersteller bei einer Investition in neue Abfülltechnik. Und das bietet KHS diesen Unternehmen mit dem Innofill Glass Micro. Die Betriebe profitieren hier unter anderem von umfassendem Know-how aus dem Bereich der Hochleistungs-Fülltechnik und von praxiserprobten Technologien zur sauerstoffarmen Abfüllung und bewährten Komponenten, die nun auch für Füller im kleinen und mittleren Leistungsbereich zum Einsatz gelangen.


Nachhaltigkeit ist eines der großen Ziele in der Brau- und Getränkeindustrie. Der Wasserverbrauch bei der Bandschmierung ist als Teil eines ganzheitlichen betrieblichen Wasser-Management-Ansatzes zu verstehen. Ist es in diesem Zusammenhang möglich, die Vorteile der traditionellen Nass- mit denen der bewährten Trockenbandschmierung zu kombinieren, um ein modernes Konzept zu erhalten, das es erlaubt, Wasser- und Kosteneinsparungen zu realisieren und dabei die positiven Aspekte der beiden herkömmlichen Bandschmieransätze zu vereinen?


„Spa“ gilt im Englischen als Synonym für Gesundheit und Wellness. Die Premium Mineralwasser-Marke „Spa“, nach dem belgischen Ardennen-Thermalbad Spa benannt, steht für höchste Qualität und pures, reines Wasser mit niedrigem Mineraliengehalt. Das belgische Familienunternehmen „Spadel“ wollte seine Mineralwässer und Limonaden feinperliger für eine noch größere Mundfrische machen, gleichzeitig den CO2-Verbrauch senken und den Hygienestandard erhöhen. Die Belgier entschieden sich für den Einsatz einer wirtschaftlichen und sicheren Getränkeherstellung des bayerischen Unternehmens CavitatorSystems GmbH, Landshut.