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BRAUWELT FIVE Nachrichten der Hochschulen und Universitäten

Die Bierfiltration stellt den letzten Schritt eines komplexen Prozesses dar, bei dem der Brauer noch Einfluss auf die Qualität seines Bieres nehmen kann. Damit dies auch in positiver Weise gelingt, gibt es schon seit jeher die Bestrebung, das Filtrationsverhalten eines Bieres mit einfachen Mitteln so früh wie möglich vorherzubestimmen.

Rabea Selzer befasste sich in ihrer Masterarbeit des Studienganges molekulare Biotechnologie am Lehrstuhl für Brauwesen und Getränketechnologie (BGT) mit der heterologen Expression pflanzlicher Proteine über P. pastoris sowie mit der Analyse des Proteinabbaus während des Bierbereitungsprozesses.

In der Brauwirtschaft gibt es ein wachsendes Bestreben, die Kieselgurfiltration durch Alternativen zu ersetzen. Eine Alternative ist die Crossflow-Filtration mit Polymermembranen. Aufgrund der starren Filteroberfläche reagiert diese jedoch stärker auf schwankende Unfiltrat-Zusammensetzungen. Ziel dieser Arbeit war deshalb die Entwicklung einer Labormethode zur Vorhersage der Filtereffizienz.

In dieser Masterarbeit wurde ein Modellprozess zur Kultivierung eines rekombinanten P. pastoris-Stammes, der über heterologe Expression enhanced Green Fluorescent Protein (eGFP) produziert, aufgebaut. Über einen Softsensor wurde die Biomassekonzentration bestimmt und eine Regelungsstrategie für den Methanol-Feed in der Fed-Batch-Phase etabliert.

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigte sich mit der mehrstufigen Charakterisierung und Überprüfung der β-D-Glucosidase-Aktivität von Milchsäurebakterien isoliert aus Benin Sorghum-Bier-Starterkulturen.

Neben der kolloidalen Stabilität spielt die Geschmacksstabilität eine entscheidende Rolle für die Haltbarkeit eines Bieres. Damit ist die Geschmacksstabilität gerade im Zuge steigender Exportzahlen und den damit verbundenen längeren Lager- und Transportzeiten ein wichtiger qualitätsbestimmender Faktor.

Diese Arbeit untersuchte die Milchsäurebakterien L. plantarum, L. brevis, L. amylolyticus hinsichtlich ihrer Säuretoleranz. Der geeignetste Stamm wurde dann mittels organischer Säuren schrittweise konditioniert, um die Fermentationszeit von Gerstenmalzwürze und die gebildeten Aromastoffe zu erhöhen.

Durch Änderung der Rohstoffzusammenstellung beim Brauen im internationalen Industriemaßstab lassen sich wirtschaftliche und technologische Vorteile erzielen. Aber nicht jede Getreidesorte ist als Würzezusatz geeignet. Die Effekte auf die Fermentationsparameter müssen sorgfältig überprüft werden.

In dieser Arbeit wurde der Einfluss der Malzparameter Keimzeit, Keimtemperatur und Weichgrad zweier Gerstensorten auf den nichtenzymatischen Polysaccharidabbau untersucht.

Alkoholfreie Getränke rücken immer mehr in den Fokus des Konsumenten. Daher ist es für das Braugewerbe wichtig, entsprechende Produkte zu liefern. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde die Entalkoholisierung von Bier mit einem neuen Verfahren unter den Bedingungen der Gefriertrocknung untersucht.

Trotz der Verwendung von nichtrostenden Stählen können in Getränkebetrieben Korrosionsschäden auftreten, wenn ungünstige Betriebsbedingungen und Medienzustände vorliegen. Hohe Chloridgehalte und niedrige pH-Werte begünstigen dabei die vorwiegend örtlich auftretenden Korrosionsformen.

Die methylotrophe Hefe Pichia pastoris wird in der Pharma- und Lebensmittelindustrie eingesetzt, um über heterologe Expression eine Vielzahl an Proteinen zu produzieren. Aufgrund der hohen Relevanz in Industrie, Forschung und Lehre wurde am Institut ein P. pastoris-Modellprozess für die Produktion von enhanced Green Fluorescent Protein (eGFP) aufgebaut.