Hochschulen/Universitäten
Forschungsbegeisterte Studierende, engagierte Betreuerinnen und Betreuer und eine Brauerei, die sich richtig ins Zeug legt: Das ist die Erfolgsformel für das Hohenheimer Jubiläumsbier „Lernstoff“. Ende Juni haben fast alle der insgesamt über 30 Beteiligten am interdisziplinären studentischen Forschungsprojekt „Hopfen und Malz – Hohenheim erhalt’s“ gemeinsam ihr Jubiläumsbier mit selbst entwickeltem Sonder-etikett vorgestellt.
Recht
Im ersten Teil dieses Beitrags (s. BRAUWELT Nr. 33, 2018, S.951-953) wurde das EuGH-Urteil zur Auslegung des Begriffes Grad Plato analysiert. Im Folgenden wird untersucht, welche Auswirkungen das Urteil auf die Besteuerung in Deutschland haben könnte.
Qualitätssicherung
Die Trübung stellt für den Verbraucher eines der bedeutendsten Kriterien der Produktqualität dar. Die chemisch-physikalische Stabilität legt als Qualitätsmerkmal in hohem Maße die Marktakzeptanz fest. Deshalb untersucht diese Diplomarbeit, welchen Einfluss der Mineralstoffgehalt des Brauwassers auf die Trübungsstabilität des Bieres hat.
Reststoffe
Die im Brauprozess anfallenden Hefen besitzen ernährungsphysiologisch wertvolle Komponenten. Das verleiht ihnen großes Potential für die Lebensmittelindustrie. Neben der Funktion als Nahrungsergänzung besitzt die Hefezellwand ebenso das Potential, als Verkapselungsmaterial genutzt zu werden.
Recht
In einer neueren Entscheidung hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) erstmalig zu den Bemessungsgrundlagen der Besteuerung eines aromatisierten Bieres Stellung bezogen und Ausführungen zur Auslegung des Begriffes „Grad Plato“ gemacht [1]. Dieser zweiteilige Beitrag setzt sich mit dem EuGH-Urteil auseinander und geht der Frage nach, inwieweit dieses Urteil Auswirkungen und Folgen für die nationale Besteuerung des Bieres in Deutschland haben kann.
Aus- und Weiterbildung
Mit der Genehmigung der Berliner Senatskanzlei vom 1. August 2018 startet an der Fakultät III der Technischen Universität Berlin zum Wintersemester 2018/2019 der neue Studiengang Brauwesen mit Abschluss zum Bachelor of Engineering (B.Eng.). Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und 180 Leistungspunkten; er wird zunächst mit 20 Studienplätzen angeboten.
Aus- und Weiterbildung
Peter Romeis hat das Institut Romeis 1975 gegründet und über 40 Jahre lang als geschäftsführender Gesellschafter die Weiterentwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt. Das Institut Romeis ist heute ein renommiertes Dienstleistungsunternehmen in der Getränke- und Lebensmittelbranche.
Nachbericht
„Ich war sehr, sehr überrascht.“ Damit hatte Prof. Ludwig Narziß tatsächlich nicht gerechnet: Die Stadt Freising hat am 26. Juli 2018 den langjährigen Inhaber des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I und Leiter der Bayerischen Lehr- und Versuchsbrauerei in Würdigung seiner erfolgreichen Lehr-, Forschungs- und Beratungstätigkeit auch über seine Emeritierung hinaus und für seinen Beitrag zum Auf- und Ausbau des internationalen Renommees des Wissenschaftsstandort Weihenstephans durch mehr als 600 Publikationen, über 700 Vorträge und nicht zuletzt durch den nach ihm benannten Forschungspreis für Brauwissenschaft mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet.
Vorbericht
Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität lädt am 18. und 19. Oktober 2018 zum 13. Weihenstephaner Praxisseminar nach Alpirsbach ein.
Hochschulen/Universitäten
Am 19. Juni 2018 fand der 5. Brauwettbewerb der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf statt. Die Veranstaltung wurde komplett und selbstständig von internationalen Studenten der Brau- und Getränketechnologie der HSWT organisiert (Jonas Lindner aus Berlin, Julio Rangel aus Brasilien und Riley Schmalhaus aus Kanada).
Marketing
Ob es um Bio, „Free from“, Regionalität oder die Beliebtheit beim Verbraucher geht – im Markt ist eine stark wachsende Verbreitung von Prüf- und Gütesiegeln auf Lebensmitteln zu beobachten. Produzenten und Händler wollen damit das Vorhandensein bestimmter Eigenschaften eines Produktes signalisieren, Verbraucher nutzen die Siegel oftmals als Orientierung beim Einkauf. Mit der wachsenden Anzahl steigt zwar einerseits die Orientierungsmöglichkeit beim Lebensmitteleinkauf, andererseits aber auch die Gefahr, dass Verbraucher einzelne Siegel und deren Aussagekraft nicht mehr richtig überblicken und diese ablehnen.
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