Wernesgrüner Brauerei AG, Wernesgrün: Wechsel im Vorstand. - - Volker König, bislang Vertriebsvorstand der Park Brauerei AG, Pirmasens, wurde vom Aufsichtsrat der Wernesgrüner Brauerei AG im sächsischen Vogtland zum Vorstand berufen. Er übernimmt den Vorstandsbereich Marketing und Vertrieb nach 20jähriger erfolgreicher Tätigkeit in diesem Bereich. V. Königs Ziele sind zunächst die Festigung der führenden Marktposition von Wernesgrüner im Vertriebsgebiet der neuen Bundesländer sowie eine gezielte Qualitäts- und Premiumpolitik. Der Vorstand für Technik ist Dr. Bernd Schmidt, Vorstand für Verwaltung und Finanzen Werner Wunderlich. In gegenseitigem Einverständnis ausgeschieden ist der ehemalige Sprecher des Vorstandes Wolfram Rechenburg.
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co., Alpirsbach: Braumeister-Wechsel. -- Zum 1. Oktober 1991 ging Siegfried J. Schmidt, der langjährige Braumeister der Alpirsbacher Klosterbräu, in den Ruhestand und übergab sein Amt an Dr. Albrecht Kunz. S. J. Schmidt, der 1959 in den Schwarzwälder Familienbetrieb eintrat, war wesentlich an dessen progressiver Entwicklung beteiligt. Dr. Kunz (43) studierte in Weihenstephan Brauwesen und an der Verwaltungs- und Wirtschaftakademie München Betriebswirtschaft. Er promovierte am Institut für Brautechnologie I, wo er als freier Mitarbeiter und später als wissenschaftlicher Assistent tätig war. Zuletzt war Dr. Kunz als Leiter der Produktion bei der Paulaner-Salvator-Bräu in München tätig.
Dortmunder Ritterbrauerei AG, Dortmund: Richtfest in Lütgendortmund. -- Nach drei Monaten Rohbauzeit konnte jetzt das Richtfest für den Ausbau des Verwaltungstraktes bei der Dortmunder Ritterbrauerei gefeiert werden. Der für rd. 5 Mio DM erbaute sechsgeschossige Anbau wird auf 6100 m3 Platz für Büro- und Konferenzräume, die EDV-Zentrale, Schulungsräume, Poststelle und Registratur bieten. Mit der Fertigstellung des Gebäudes, in dem 65 Personen arbeiten werden, ist im März 1992 zu rechnen. Der Anbau ist Bestandteil des Unternehmenskonzeptes Strategie 2000, mit dessen Hilfe die Dortmunder Union-Brauerei und die Dortmunder Ritterbrauerei an dem gemeinsamen Standort Lütgendortmund administrative, logistische und technische Synergieeffekte optimal nutzen wollen.
Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg/Saar: Kooperation mit der Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA, München. -- Ab 1. Januar 1992 wird der Karlsberg-Verbund im Rahmen des abgeschlossenen langfristigen Kooperationsabkommens zwischen beiden Unternehmen exklusiv Franziskaner Weissbier in sein Getränkeprogramm aufnehmen. Im Gegenzug wird die Spaten-Franziskaner-Bräu ihr Sortiment an alkoholfreien Erfrischungsgetränken mit Merzinger Fruchtsäften aus dem Karlsberg Verbund ergänzen.
Kulmbacher Reichelbräu AG, Kulmbach: 1 Mio hl Bierabsatz. -- Wie die Reichelbräu AG mitteilte, übertraf der Bierabsatz des Unternehmens kurz vor Beendigung des Geschäftsjahres erstmals die Mio-hl-Grenze (Bierausstoß 1971: rd. 250 000 hl). In dieser Zahl sind alle von der Reichelbräu hergestellten und vertriebenen Biere enthalten. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat das Spitzenprodukt des Hauses, das Edelherb-Pils, mit dem auch der einmillionste Hektoliter erreicht wurde. Die Vorstandsmitglieder G. Langer und Dr. R. Streng nahmen das Jubiläumsfaß in Empfang und würdigten den Erfolg mit einem zukünftigen Umtrunk.
Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, Rothaus/Schwarzwald: Geschäftsabschluß 1990/91. -- Nach Mitteilung des Unternehmens stieg der Bierausstoß im Geschäftsjahr 1990/91 (30. 9.) um 10,5% auf 338 000 hl. Der Zugewinn von 32 000 hl wurde ausschließlich im baden-württembergischen Stammgebiet erzielt. Spitzenreiter war die Spezialität Tannenzäpfle, deren Mehrumsatz 19,3% betrug, so daß der Anteil am Flaschenbier nun 43,8% beträgt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die Betriebsanlagen mit rd. 25 Mio DM getätigt. Davon wurden 11 Mio DM für eine neue Flaschenabfüllanlage für 60 000 Fl/h und 8 Mio DM für die Umstellung auf neue Kasten und Flaschen ausgegeben.
Bei der Füllmengenkontrolle nach der Fertigpackungsverordnung für das Jahr 1990, deren Ergebnisse jetzt das Bundesministerium für Wirtschaft bekannt gab, wurden vom Produkt Bier 1061 Stichproben entnommen. Wie der Deutsche Brauer-Bund dazu mitteilte, wurde die obere Vertrauensgrenze des Mittelswertes in 5% aller Fälle unterschritten. Die Zahl der Beanstandungen liegt hierbei um 0,3% höher als im Vorjahr. Die zulässige Minusabweichung wurde in 1,2% der Fälle wegen Unterschreitung beanstandet. Die Vorjahreswerte waren um 0,8% geringer. Eine Beanstandung wegen Unterschreitens der absoluten Toleranzgrenze lag in 0,6% der Fälle vor. Das ist eine Verbesserung gegenüber den Vorjahreswerten um 0,2%.
Dom-Brauerei GmbH, Köln: Weiterhin überdurchschnittliche Entwicklung bei Dom Kölsch. -- Die Dom-Brauerei weist als zweitgrößte von 24 Kölsch-Brauereien im abgeschlossenen Geschäftsjahr (30. 9.) erneut eine überdurchschnittliche Entwicklung auf. Der Absatz konnte um 10% (Vj.: + 14%) und der Umsatz um 14% (Vj.: + 17%) gesteigert werden. Trotz des ausgefallenen Karnevalgeschäftes ist ein Zuwachs im Faßbierbereich zu verzeichnen. Das Hauptabsatzgebiet für Dom Kölsch konzentriert sich auf den Großraum Köln, jedoch stellt man nicht zuletzt durch die Anuga eine verstärkte Nachfrage aus dem nationalen und internationalen Bereich fest. Dom Kölsch versteht sich als hochpreisige Spezialität und beabsichtigt vorerst nicht, mit einem alkoholreduzierten bzw. -freien Kölsch auf den Markt zu kommen..
Brauerei Felsenkeller Herford Gebr. Uekermann GmbH & Co., Herford: Bester Ausstoß seit Jahren. -- Mit diesem Ergebnis schloß die Brauerei das Geschäftsjahr 1990/91 ab. Der Faßbierausstoß wuchs um 6,8%, der Ausstoß von Flaschenbier (Mehrweg) um 3,7%. Die geringe Zunahme des Gesamtausstoßes (1 095 053 hl) um nur 3,4% ist vor allem auf die defensive Verkaufspolitik der Einweg-Flaschen zurückzuführen, deren Entwicklung mit - 4,7% deutlich rückläufig war. Der Umsatz erhöhte sich um 4,4% auf 169,3 Mio DM. Das Gesamtergebnis wird als Bestätigung der unternehmenspolitischen Vorgaben Qualitätsstreben, qualitatives Wachstum und solide Ertrags- und Liquiditätslage interpretiert. Die Entwicklung des vor einem Jahr eingeführten Herforder Light ist positiv verlaufen..
Ziemann + Bauer GmbH, Bürgstadt: Auslastung bis Frühjahr 1993. -- Die Ziemann + Bauer GmbH, Tank- und Apparatebau, ein selbständiges Unternehmen innerhalb der Zieminn-Gruppe, erzielte 1990 mit rd. 140 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von knapp 40 Mio DM. Verarbeitet werden jährlich 2000 bis 3000 t Edelstahl. Im laufenden Jahr rechnet Geschäftsführer E. O. Gerlach mit einem Umsatz von über 40 Mio DM. Die Produktionsleistung lag 1991 um 15% höher als im Vorjahr und dürfte 1992 noch einmal um 10% steigen. Das Unternehmen war 1963 von H. Bauer gegründet worden. 1985 wurde die Verlagerung des Fertigungsbetriebes aus der Stadt Miltenberg heraus in das Industriegebiet von Bürgstadt vorgenommen. Dazu haben sicherlich auch die Großaufträge aus der CSFR mit beigetragen. So erhält z.B. Haffmanns..
Licher Privatbrauerei Ihring-Melchior KG, Lich: Gute Umsatzentwicklung. -- Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 1991/92 einen Ausstoßzuwachs von 124 000 hl (+ 9%) und eine Umsatzsteigerung von 10,5% erzielt und konnte damit seine Marktführung in Hessen mit einem Marktanteil von rd. 21% behaupten. 85% des Ausstoßes wurden in den alten Bundesländern erzielt. Die Einführung neuer Modulkästen und der 0,5-l-Deutsche Brauer-Bund-Flasche führten zu einem Anstieg des Licher Pilsners in diesem Gebinde um 23,5%. Die Licher Faßbierproduktion stieg um 7,1% (1% im Landesdurchschnitt in Hessen). Mit der Einführung von Licher Leicht 1989 und von Licher Alkoholfrei im November bewährte man sich im aktuellen Spezialitätensortiment. 70% reduziert werden können. 12 Mio DM vorgesehen..
Bayerische Flaschen-Glashüttenwerke Wiegand & Söhne GmbH & Co. KG, Steinbach am Wald: Volle Produktion in der Neue Glaswerke Großbreitenbach GmbH erreicht. -- Nach 16 Monaten Bauzeit wird nun der normale Geschäftsbetrieb aufgenommen, nachdem die Produktion seit Januar dieses Jahres stufenweise mit dem Baufortschritt gesteigert worden war. In der Tochtergesellschaft werden ca. 1 Mio Weißglasflaschen hergestellt und damit der Ausstoß von Wiegand-Glas auf täglich zwischen 3,2 und 3,6 Mio Getränkeflaschen erhöht. Seit dem Start der ersten beiden Maschinen konnte der Anteil von recycelten Scherben zur Herstellung von Weißglas auf über 60% gesteigert werden. Dieser Wert setzt sich aus einer verbindlichen Erfassungsquote von 80% und einer Verwertungsquote von 90% zusammen.Zt..
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