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Wer sich noch an die kernigen, charaktervollen Biere der 60er und 70er Jahre erinnert, sucht dergleichen heute zumeist vergebens. In den landläufigen Getränkemärkten stößt man stets auf die gleichen langweiligen Biere. Biere, die nach der zweiten Flasche keine Lust auf eine Dritte aufkommen lassen – mithin Biere, die nicht zum Weitertrinken anregen. Die Forderung, Biere, die zum Weitertrinken anregen, zu brauen, besteht. Allerdings wird sie nur selten erfüllt. Unser deutsches Bier, immer noch mit gutem Ruf, ist amerikanisch geworden. Wir leisten uns, bei exzellentem chemisch-physikalischem Qualitätsstandard, eine zunehmende Verarmung der Geschmacksqualität. Dabei
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In den einzelnen Getränkekategorien, in den einzelnen Segmenten und selbstverständlich auch in den einzelnen Märkten ist sehr viel Dynamik zu spüren.
Recht
Verbände der Lebensmittelwirtschaft (Netzwerk Lebensmittel-Forum) fordern Bundesregierung und Europäische Kommission dringend auf, die staatliche Förderung des Bioenergiesektors neu auszurichten. „Diese massiven Subventionen dürfen nicht einseitig zu Lasten der Lebensmittelerzeugung gehen. Sie sind ein unzulässiger Eingriff in den Markt zu Lasten der Lebensmittelwirtschaft und der Verbraucher“, erklärt Rechtsanwalt Peter Hahn im Namen von acht Verbänden. Diese befürchten Engpässe bei der Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Lebensmitteln aus heimischer Erzeugung. Deshalb sollten insbesondere zur Erzeugung von Biotreibstoffen und zur Biogasnutzung nur Rohstoffe zum Einsatz kommen, die weder für den menschlichen Konsum noch für die Nutzung als Futtermittel geeignet sind. „Mit der jetzigen staatlichen Förderung wird praktisch eine Bioenergie-Marktordnung geschaffen. Die Auswirkungen dieser politisch vorgegebenen Wettbewerbsverzerrung sind eine drastisch verschärfte Flächen- und Rohstoffkonkurrenz und wirtschaftlicher Druck auf die landwirtschaftliche Tierhaltung und die Ernährungsindustrie.“
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Die Autoren befassen sich hier mit einem vollkommen neuen Verfahrensansatz zur Würzekochung. Dieser sieht vor, die Würze während der Kochung kontinuierlich im Kreislauf zu führen und sie einer fraktionierten Destillation zu unterziehen. Energie- und Kosteneinsparungen sind ein erklärtes Ziel dieses Vorgehens.
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Am 6. Juli 2007 nahm die Brauerei Hacklberg, Passau, das neue Abfüllzentrum offiziell in Betrieb. Die Brauerei, die sich im Besitz des Klerikalseminars St. Stephan, Passau, befindet, ist mit über 300 000 Hektolitern Getränke eines der größten Brauhäuser in Niederbayern.
Reststoffe
Plus70 heißt die neue Einkammerballenpresse von Strautmann Umwelttechnik aus Melle. Hinter diesem Namen verbirgt sich die erste und einzige Maschine auf dem Markt, die in der Lage ist, Pappkartonagen und ähnliche Recyclingmaterialien mit einer Presskraft von 700 kN zu verdichten. Dieses entspricht einem Druck von 70 t. Bislang erreichten gute Einkammerballenpressen lediglich 600 kN Presskraft.
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Ebro Electronic hat mit dem PHX 800 einen neuen, kalibrierbaren pH-Meter auf den Markt gebracht, der für Anwendungen unter anderem in Brauereien und Laboren entwickelt wurde. Das preisgünstige Gerät hat ein robustes, wasserdichtes ABS-Kunststoffgehäuse mit kleinen Ausmaßen. Es ist handlich, leicht, batteriebetrieben und verfügt über einen Momentanwertspeicher. Eine Auto-Lock-Funktion sorgt für ein gut hörbares Signal, sobald der Messwert stabil ist. Bei Betriebstemperaturen zwischen 0 und 50 °C misst er mit einer Auflösung von 0,1 pH und einer Genauigkeit von +/–0,2 pH.
Reinigung/Desinfektion
Die Spiral-Kistenwaschanlage der Firma Klotzki, Neutraubling ist eine echte Innovation. Die Anlage benötigt 80 Prozent weniger Raum als herkömmliche Waschstraßen gleicher Kapazität. Die Kisten durchlaufen beim Reinigungsprozess 48 Meter Behandlungsstrecke. Möglich wurde die Konstruk-tion, da die Kistenwaschanlage völlig ohne chemische Mittel betrieben wird. Das aufbereitete, mit Sauerstoff angereicherte Waschwasser tötet alle Bakterien ab, wie ein Hygienezertifikat belegt. Der Reinigungsprozess beginnt mit Einweichen, setzt sich mit Überschwallen fort und endet mit dem Abspritzen.
Markt
Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture zeigt lt. Rundschreiben des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels, dass Konsumenten auch im Supermarkt zunehmend auf Nachhaltigkeit achten. Demnach wäre die Angabe, wie viel klimaschädliches CO2 für Herstellung, Logistik und Verpackung einer Ware ausgestoßen wird, für 70 Prozent der Deutschen ein wichtiges Kriterium beim Lebensmittelkauf.