Archiv
Die Ergebnisse des Betriebevergleichs Energie zeigen, dass der spezifische Strombedarf der Kälteversorgung in deutschen Brauereien zwischen 2,8 und 6,5 kWh/hl liegt. Der Energiebedarf einer Kälteanlage ergibt sich aus dem vorhandenen Kältebedarf einerseits und aus der Anlageneffizienz bzw. deren Leistungsziffer andererseits. Hier soll die Anlageneffizienz von Kompressionskälteanlagen im Vordergrund stehen, auch wenn sich der Kältebedarf selbst in vielen Fällen z. B. durch Änderungen von Prozessparametern, Verminderung von Verlusten usw. ebenfalls verbessern lässt.
Markt
Trotz einzelner Verschiebungen konnten die meisten Brauereien, Brunnenbetriebe, Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkehersteller stabile Absätze verzeichnen. Änderungen ergaben sich durch die Entwicklungen an den Märkten sowie innerhalb der einzelnen Unternehmen.
Marketing
Der Bier-Markt bietet einen Überfluss an Ähnlichem – an ähnlichen Brauereien mit ähnlichen Produkten und ähnlichen Ideen; mit ähnlichen Vertriebswegen und ähnlichen Marketingstrategien. Wie kann ich mich vom Wettbewerb absetzen?
Recht
Im Rauchverbot-Urteil vom 30. Juli 2008 haben die obersten Verfassungsrichter die bestehenden Rauchverbote für so genannte Einraumgaststätten in Berlin und Baden-Württemberg außer Kraft gesetzt und gleichzeitig Nachbesserungen des Gesetzes verlangt. Dies bedeutet, dass bis zum Ablauf der Nachbesserungsfrist am 31. Dezember 2009 in kleinen Kneipen, die keine Speisen anbieten, wieder geraucht werden darf. Zudem muss Jugendlichen unter 18 Jahren der Zutritt verwehrt bleiben und Raucherkneipen müssen unübersehbar als solche gekennzeichnet werden. Das Gericht erlaubt außerdem Diskothekenbetreibern, abgetrennte Raucherräume einzurichten, wenn dort keine Tanzfläche ist und nur Gäste ab 18 Jahren eingelassen werden.
Recht
Der Bundesverband des deutschen Getränkefachgroßhandel (BV GFGH) begrüßt zusammen mit seinen vielen getränkeorientierten Kunden in der Gastronomie die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli als ein Urteil mit Augenmaß. Die Entscheidung sei zumindest ansatzweise die „längst fällige Ohrfeige gegen die Bevormundung der Bürger“, so Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH. Er begrüßt die Übergangsregelungen für getränkeorientierte Gaststätten bis 75 Quadratmetern Fläche, die sich bis zur endgültigen Regelung Ende 2009 als Raucher-Gaststätte kennzeichnen müssten. „Hoffentlich bedeutet die Aufforderung an den Gesetzgeber zu einer Novellierung nicht nur eine Gnadenfrist“, äußert Guder, der noch das Damoklesschwert eines generellen Rauchverbots fürchtet, wie es auch von Seiten der Verfassungsrichter angesprochen wurde.
Archiv
Rexam hat für die finnische Brauerei Olvi eine ganz besondere Dose entworfen. Mit der 360°-Prägung bekommen Dosen einen ganz neuen Look. So auch die Dose von FIZZ Cooler, der Cider-Marke von Olvi. Mit dem Desing „Golfball“ bekam die Dose ein punktiertes Aussehen und höherer Griffigkeit.
Archiv
Norit liefert fünf mobile Wasseraufbreitungsanlagen, die während der Olympischen Spiele in Peking für eine Wasserqualität im Holland Heineken House sorgen sollen, die auch europäischen Ansprüchen genügen. Die fünf Anlagen werden in einem speziellen Container aufgebaut, der speziell für Großereignisse wie die Olympischen Spiele ausgelegt ist. Damit sollen die wohlbekannten Reisekrankheiten, die durch verunreinigtes Trinkwasser entstehen, vermieden werden.
Qualitätssicherung
Der Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I führt auch im Jahr 2008 wieder Frühvermälzungen durch. Wie immer interessiert die Qualität des neuen Jahrgangs, das Mälzungsverhalten sowie die Beschaffenheit der Gersten und Malze. Frühzeitige Erkenntnisse darüber werden von praktischer Bedeutung für die Verarbeitung der neuen Ernte sein. Nur eine rege Beteiligung an der Frühvermälzung 2008 gewährleistet einen guten Überblick über die diesjährige Gerstenernte, weswegen alle aufgefordert sind, sich am Probenversand zu beteiligen.
Archiv
Nach einer vierwöchigen Übernahmeschlacht erhielt am 14. Juli 2008 der brasilianisch-belgische Brauer InBev bei Anheuser-Busch den Zuschlag zum Preis von 52 Milliarden USD in bar. Der CEO von Anheuser-Busch, August Busch IV, dem weniger als zwei Prozent der Aktien gehören, war zwar gegen einen Verkauf, konnte sich aber letzten Endes gegen den Wunsch der mächtigen Aktionäre nicht durchsetzen. Die wollten, nachdem der Aktienkurs von Anheuser-Busch seit Jahren vor sich hingedümpelt hatte, Bares sehen. Immerhin gelang es August Busch IV das ursprüngliche Angebot von 65 USD je Aktie auf 70 USD je Aktie hochzutreiben.
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