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Diverses

Viskositätsmessung in der Betriebskontrolle -- Die Laborwürze (Feinschrot, 8,5% Extrakt) eines Malzes für die Herstellung eines normalen Pilsbieres sollte eine Viskosität von rd. 1,550 mPas aufweisen. Ein Wert von 1,650 mPas ist nach J. Y. Dumont, Deltalab S.A., Brüssel, ein Zeichen dafür, daß die Keimzeit des Malzes zu kurz war, um eine ausreichende Bildung von Beta-Glucanasen zu ermöglichen. Das führt im Sudhaus zu einem mangelhaften Abbau der Beta-Glucane und deshalb zu Problemen beim Abläutern und bei der Filtration. Mittels der Viskositätsbestimmung läßt sich dies relativ einfach nachweisen, eine Beta-Glukanbestimmung ist wesentlich zeitaufwendiger und schwieriger. Die Viskosität beeinflußt aber auch den Geschmack des Bieres. Da s Ausflußviskosimeter, wie z. B..

Archiv

Scheibentauschkörper zur Abwasserreinigung -- Scheibentauchkörper zur Abwasserreinigung haben einen extrem niedrigen Energieverbrauch von im Durchschnitt 0,025 kWh/kg BSB5- Abnahme. Das sind nur 3% von dem bei Belebungsverfahren. Die beschriebene Verbesserung bewirkt eine Steigerung der Abbauleistung um über 60%.

Diverses

Aspekte zur bisherigen und künftigen Entwicklung der Personalkosten -- Mit dem Thema Personal wird wohl in jedem Unternehmen eine entscheidende Frage angeschnitten. Gut qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter sind für die derzeitige Wettbewerbssituation die wichtigsten Erfolgsfaktoren, speziell auch in der Brauwirtschaft. Will man solche Kräfte in ausreichender Zahl beschäftigen, kommt es neben dem Betriebsklima und der Führungsstruktur auch auf eine angemessene Bezahlung an, die natürlich von Angebot und Nachfrage beeinflußt wird.

Archiv

Bierhefe im Weltall -- Am 18. 2. 1993 geht eine Hefekultur der Brauerei Beck & Co., Bremen, an Bord der amerikanischen Raumfähre Spacelab in das Weltall. Während dieser D2- Mission, dem zweiten deutschen Spacelab-Flug, soll der Einfluß der natürlichen kosmischen Strahlung und der Schwerelosigkeit auf das Erbgut der Hefe und damit auf ihre Gäreigenschaften getestet werden. Dabei läßt man die Hefe 72 Stunden lang bei 24 Grad C in normaler Würze gären, stoppt dann die Gärung durch Aufbewahren der Probe in einer Kühlbox und läßt sie nach dem Raumflug an der TU München- Weihenstephan daraufhin untersuchen, in wieweit sich ihre Eigenschaften dauerhaft verändert haben und welchen Einfluß dies auf die Bierherstellung hat. Nach Auskunft von Dr.- Ing..

Markt

Getränke-Konjunkturtest Oktober 1992 -- Die Testergebnisse für Oktober lassen eine erhebliche Geschäftsverschlechterung erkennen. Per saldo 15% der befragten Brauereien sprachen erstmals von einer schlechten Geschäftslage. (Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten zwei Fünftel der Testfirmen von einer guten Geschäftslage gesprochen). Der Ausstoß wurde auf breiter Front (vier Fünftel der Firmen) zurückgenommen. Für die nächsten drei Monate sind allerdings keine Produktionseinschränkungen mehr geplant. Die Verkaufspreise blieben unverändert. Für die nächsten drei Monate rechnet über die Hälfte der Firmen mit Preisanhebungen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese am Markt realisieren lassen. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate sind teilweise nach unten gerichtet, d.h..

Archiv

Fremder im Glas -- Dies ist der Titel eines der 121 Bilder des Karikaturisten Hans Georg Rauch, die vom 20. 1. bis 24. 1. 1993 in Düsseldorf gezeigt wurden, und zwar an ungewohnten Orten: Die sogenannten Gottesbilder im Rittersaal im Uerige und die Menschenbilder in der benachbarten Berger Kirche. Initiiert hatten diese Ausstellung Josef Schnitzler, Besitzer der Brauerei Zum Uerige und der Landespolizeipfarrer von Nordrhein- Westfalen, Martin Krolzig. Die ausgestellten Karikaturen sollten alles andere als unbeschwerte Begleiter fröhlicher Bierrunden oder biblisch angehauchte Gleichnis-Bildchen für Gläubige sein, sondern viel mehr provokant zu erneutem und vertieftem Nachdenken anregen, wie z.B. die abgebildete Karikatur, in der zwei große Menschenköpfe, wie Jörg Hausmann in der NRZ vom 21.

Diverses

Fehler vermeiden ist besser als Fehler beseitigen -- Verfolgt man die Literatur, die Tagungen und die schon zum Teil hektischen Aktivitäten einer Vielzahl von Betrieben in Sachen Qualität, so glaubt man, daß das Made in Germany nicht mehr existiert, vielleicht sogar eine Fiktion war. Gut sind wir sicher noch auf vielen Gebieten, aber häufig schon sehr teuer und ob wir damit die wirklichen Kundenwünsche noch treffen, wird immer fraglicher. Die Entwicklungen im High-Tech und die Pannenstatistiken des ADAC zeigen uns, wo das neue, erfolgreiche Denken sitzt.

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Bierfilter mit erhöhter Flexibilität -- Das Filtrox-Werk, St. Gallen, stellte auf der Brau'92 den Kerzenfilter Filtrojet vor, der sich gegenüber seinem Vorgängermodell durch eine erhöhte Flexibilität und einen drastisch reduzierten Wasserverbrauch auszeichnet. Die zum Einsatz kommenden modernen Fertigungsmethoden erlauben eine kostenoptimierte Produktion. Das neue Modell besitzt keine Dichtung zwischen Filtrat und Unfiltrat. Alle Kerzen sind metallisch dichtend an der Lochplatte befestigt, was die Betriebssicherheit erhöht. Der neue Einlaufverteiler garantiert eine gleichmäßige Verteilung der Filterhilfsmittel im Filter. Durch die verbesserte Flexibilität kann die spezifische Filtrationsgeschwindigkeit in hl pro m2 und Stunde den Verhältnissen im Unfiltrat besser angepaßt werden..

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USA 1500 Teilnehmer beim amerikanischen Brauereikongreß in St. Louis. -- Beim Brewing Congress of the Americas, der Ende September in St. Louis stattgefunden hat, wurden 1500 Teilnehmer gezählt. Während der Veranstaltung wurde das neue Präsidium in sein Amt eingeführt: Präsident Douglas R. Babcook, Direktor der Pavichevic Brewing Company, Elmhurst/IL, Joseph D. Hertrich, erster Vizepräsident, John R. Seabrooks, Miller Brewing, Milwaukee, zweiter Vizepräsident, und William A. Hipp, Schatzmeister.

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USA Anheuser-Busch festigt Position. -- In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres konnte Anheuser-Busch seinen Marktanteil im Gesamt-US-Biermarkt auf 43,9% erhöhen. Insgesamt betrug der Absatz in dieser Periode 77 Mio hl (+ 1,3%). Miller dagegen mußte Einbußen in Höhe von 4,0% auf 38 Mio hl hinnehmen. Coors gewann 5,6% auf 18,6 Mio hl. Stroh verlor 4,3% auf 12,9 Mio hl. Heileman nahm um 3,2% auf 8,86 Mio hl ab, Pabst um 4,9% auf 6,3 Mio hl zu. Der Rest erzielte ein Wachstum von 15,3% auf 8,0 Mio hl. Den meisten Brauereien hat das kühle Sommerwetter sehr zugesetzt. Miller verlor im dritten Quartal 8,7%, Coors 7,1%, Stroh 7,1% und Heileman 8,6%. Anheuser-Busch konnte um 0,5% zulegen, Pabst um 1,1% und der Rest sogar um 5,3%.

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