Recht
Keine Urlaubsabgeltung nach Tod des Arbeitnehmers -- Endet das Arbeitsverhältnis mit dem Tod des Arbeitnehmers, so erlischt der gesetzliche Urlaubsanspruch. Es entsteht kein Urlaubsabgeltungsanspruch. Da die Arbeitspflicht regelmäßig an die Person des Arbeitnehmers gebunden ist, können Pflichten, auf die der Urlaubsanspruch bezogen ist, nach dem Tod des Arbeitnehmers nicht mehr entstehen. Ein Urlaubsanspruch entfällt daher schon deshalb, weil der Arbeitgeber ihn nicht erfüllen könnte. In einem Rechtsstreit forderte die Ehefrau des verstorbenen Arbeitnehmers vom Arbeitgeber die Abgeltung des nicht gewährten Urlaubs. Ihre Klage hatte keinen Erfolg. Die Abgeltungsvorschrift des _ 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz setzt voraus, daß der Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses lebt. 6.
Gastronomie
Die erste Minibrauerei in Vietnam -- Die erste Minibrauerei in Vietnam dient zur Versorgung der Stadt Dong Hoi, in der Provinz Quang Binh, und ist ein Baustein, um wieder kleinere und mittelständische Betriebe aufzubauen. Es werden im ganzen Land nicht nur Brauereien, sondern auch Metzgereien, Bäckereien, Schuhfabriken, Kleiderfabriken in Größenordnungen gebaut, die den Bedürfnissen einer Region entsprechen. Der Betreiber, die Firma Cotec in Saigon, hat hier sehr viel Zeit und Geld investiert, um diese neue Infrastruktur mit aufbauen zu helfen.
Recht
Abgeltung von Gleitzeitguthaben -- Ein Arbeitgeber hatte die individuellen Gleitzeitguthaben in der Weise abgebaut, daß diese wie Mehrarbeit abgerechnet und den betreffenden Arbeitnehmern vergütet wurden. Der Betriebsrat sah in dieser Handhabung einen Verstoß gegen die bestehende Betriebsvereinbarung. Danach seien die Gleitzeitguthaben nur durch Freizeit abzubauen. In der Betriebsvereinbarung war dies nicht ausdrücklich geregelt. Das Bundesarbeitsgericht entschied mit Beschluß vom 23. 6. 1992 (1 ABR 11/92): Die Gleitzeitregelung bezieht sich ausschließlich auf die für die Arbeitnehmer geltende regelmäßige tarifliche Arbeitszeit. Diese wird durch die Vergütung abgegolten, die pro Monat für die tarifliche Arbeitszeit zu zahlen ist..
Recht
Die Abzugsfähigkeit der Bewirtungskosten bei Geschäftsessen muß erhalten bleiben. -- Das forderte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in einem offenen Brief an Finanzminister Waigel. Das Gastgewerbe will aber, entsprechend den bisherigen Vorstellungen der Bundesregierung im Föderalen Konsolidierungsprogramm, bei der Bekämpfung vorhandener Mißbräuche mitarbeiten.
Recht
EG-Vorschriften und die Brauwirtschaft -- Im Rahmen eines Informationstages der Fa. Otto Tuchenhagen GmbH & Co. KG, Büchen/Gerlingen, sprach Dipl.-Ing., Dipl-Wirtschafts.-Ing. Hansjörg Bosch, Geschäftsführer des Deutschen Brauer- Bundes, Bonn, am 3. März 1993 in Stuttgart über Neue EG- Vorschriften für Bier und ihre Auswirkungen. Dabei ging er auf eine Reihe von Vorlagen für Richtlinien ein, bei denen er sich zum Großteil nur auf den aktuellen Stand der Diskussion beziehen konnte. Verbindliche Rechtsvorschriften liegen bei den meisten Vorgängen noch nicht vor. Bereits verabschiedet und in deutsches, nationales Recht umgewandelt ist, wie wiederholt berichtet, das Biersteuergesetz. Nach der neuen Regelung kommen entalkoholisierte Biere bei der Besteuerung günstiger weg als vorher.B.Zt.B.B.a.
Recht
Arbeiten am Biergesetz -- Im Mittelpunkt der Frühjahrstagung von Präsidium und Delegiertenversammlung des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V., Bonn, standen neben einem Bericht über den Stand der Arbeiten am Biergesetz aktuelle, die Brauwirtschaft betreffende Themen wie unter anderem die geplante Mehrwegverordnung, Qualitätssicherung und Zertifizierung und das Rohstoffpapier des Bundesverbandes. Nach dem Bericht von Rainer Pott-Feldmann, Präsident des Verbandes, ist das Biergesetz zum weiteren Schutz des Reinheitsgebotes unbedingt erforderlich. Das Bundesgesundheitsministerium habe dabei gute Vorarbeit geleistet und trete für ein klares und unumstrittenes Gesetz ein. Das Reinheitsgebot werde aber als Herstellungsvorschrift geschützt und erhalten bleiben.
Diverses
PET-Flaschen-Kartell -- Die Genossenschaft Deutscher Brunnen eG (GDB) hat beim Bundeskartellamt Berlin zur Verwendung von 1,5-l-Brunnen-Einheits-Mehrwegflaschen aus PET und zugehöriger Kunststoffkästen ein Normen- und Typenkartell angemeldet. Berechtigt zum Beitritt als Verwender sind die Mitglieder des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V. in Bonn sowie Mitglieder des europäischen Dachverbandes (UNESEM). Dem Kartell gehören 56 deutsche Brunnenbetriebe an. Die GDB hat eine Reihe von anwendungstechnischen Regeln zur Verwendung der PET- Mehrwegflaschen aufgestellt und das Recht, diese auch zu überwachen. Dabei geht es unter anderem um folgende Punkte: - Einsatz nur für alkoholfreie Erfrischungsgetränke mit einem Mineralwasseranteil von mindestens 75%; - keine Heißabfüllung bzw..
Archiv
China: Drittgrößte Braunation weltweit -- Im Jahre 1992 konnte die VR China ihren Bierausstoß um 21% auf über 100 Mio hl anheben und liegt damit weltweit hinter den USA mit 229,9 Mio hl und der Bundesrepublik Deutschland mit 120,1 Mio hl an dritter Stelle der biererzeugenden Länder. Zur Zeit gibt es in China mehr als 800 Brauereien. 15 dieser Betriebe sind in der Lage, über 1 Mio hl Bier/Jahr zu brauen. Ausgeführt wurden im Jahre 1992 rd. 1 Mio hl Bier. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist von 1979 bis 1991 von 0,5 l auf 7,9 l angestiegen. Wie rasant sich das chinesische Brauwesen entwickelt hat, verdeutlichen auch die Investitionen in Höhe von umgerechnet knapp 2 Mrd DM, die China in den letzten zehn Jahren in seine Brauindustrie gesteckt hat..
Diverses
Schnellnachweis bierschädlicher Bakterien -- Über Möglichkeiten und Grenzen eines Schnellnachweises bierschädlicher Bakterien mittels der Durchflußcytometrie sprach Dipl.-Ing. Carsten Eger, Lehrstuhl für Technische Mikrobiologie und Technologie der Brauerei II beim 26. Technologischen Seminar 1993 in Weihenstephan. Durch die Spezifität der benutzten Antikörper ist eine schnelle, genaue und einfache Identifizierung von Bakterien, bei hoher Empfindlichkeit mit nur geringem Verbrauch an IgG- FITC möglich. Für die Immunfluoreszenzmarkierung werden die direkte und die indirekte Markierung angewandt. Durchflußcytometrie ist ein automatisiertes Fluoreszenzmikroskop mit dem Vorteil, daß größere Probevolumina (500 ml beim Durchflußcytometer gegenüber ca. Dies geschieht mit einem sogenannten Gate.B.
Diverses
Ausflockungen im filtrierten Bier -- In letzter Zeit tritt vermehrt die Erscheinung auf, daß fertig filtrierte Biere bereits im Drucktank oder auch erst in der Flasche Ausfällungen zeigen. Diese Ausfällungen unterschieden sich durch ihr Erscheinungsbild deutlich von Eiweißtrübungen. Es handelt sich hierbei um große dunkelfarbige Teilchen, die relativ lange in Schwebe bleiben. Ursprünglich fand man dieses Phänomen vermehrt bei Leicht- und alkoholfreien Bieren. Mittlerweile tritt es hin und wieder auch in Bieren mit normalem Alkoholgehalt auf. Die schwierige und aufwendige Analyse dieser Partikel zeigte, daß sie zu nicht unerheblichen Mengen aus Alpha- und Iso-Alphasäuren bestehen. Damit wurde die Vermutung bestätigt, daß Hopfenbitterstoffe bei der Bildung dieses Phänomens beteiligt sind. B.
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