Markt
Gesamt-Bierabsatz 1994 in Deutschland: 115,644 Mio hl -- Der Gesamt-Bierabsatz ist in Deutschland 1994 um 3,1% auf 115,644 Mio hl gestiegen. Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes kamen die alten Bundesländer auf ein Plus von 1,6%. In den neuen Bundesländern ergaben sich wiederum höhere Steigerungsraten: Berlin/Brandenburg: + 9,1%, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen: + 14,1%. Der Inlandsabsatz (steuerpflichtiger Absatz + Haustrunk) belief sich 1994 auf 107,679 Mio hl (+ 2,0%). Bei der Bewertung dieser Zahlen ist nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes zu berücksichtigen, daß wegen der Steuererhöhung zum 1. Januar 1993 Ende 1992 Bier auf Vorrat gekauft worden ist. So hatte die Steigerung im Dezember 1992 1,439 Mio hl bzw.B..
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In der ersten Jahreshälfte 1994 sind die Absatzkosten bei Heineken deutlich auf 720 Mio DM gestiegen, was einem Anteil von 17% am Nettoumsatz von 4,2 Mrd DM entspricht. Der Anstieg wird einerseits vor allem durch das Operieren auf einem gesättigten Markt verursacht (hauptsächlich die Niederlande, Frankreich und Italien), zum anderen durch den Aufbau neuer Märkte und deren weitere Entwicklung. Hier sind namentlich Spanien und China zu nennen, wo im September 1994 Exportbüros in Shanghai und Guangzhou eröffnet wurden.
AfG
Anläßlich der Pressekonferenz des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) , am 6. Februar 1995 in Bonn, stellte Dr. Helmut Ruhrmann, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) fest, daß sich das Mehrwegsystem der deutschen Mineralbrunnen auch unter den extremen Bedingungen des Jahres 1994 als äußerst wettbewerbsfähig erwiesen habe. Im vergangenen Jahr seien 320 Mio Mehrwegflaschen und 12,5 Mio neue Kästen im Gesamtwert von rd. 180 Mio DM in den Pool eingebracht worden. Lt. Dr. Ruhrmann wird das Glas- Mehrwegsystem für die deutschen Mineralbrunnen noch auf Jahre hinaus die wichtigste Verpackungsform darstellen. Das Mehrwegsystem ist mittlerweile ausgereift und kaum noch zu verbessern. Hier bietet die GDB ihre konstruktive Mitarbeit an. Dr. Allerdings, so Dr. Dr. Lt. .
Markt
Stagnation bei Nahrungs- und Genußmitteln -- Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kann 1995 von Branche zu Branche recht unterschiedlich verlaufen. Das geht aus dem jüngsten Konjunkturtest des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, München, hervor. Trotz kaum verbesserter Geschäftslage schätzen die vom Ifo-Institut befragten Industriezweige die künftige Entwicklung sehr optimistisch ein. Im Maschinenbausektor z.B. rechnet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) 1995 mit einem Plus von 9% und klagt bereits wieder über einen Mangel an Facharbeitern. Gerechnet wird hier vor allem mit Impulsen aus dem Ausland. Im Bereich Nahrungs- und Genußmittel dagegen gehen die Unternehmen von einer Stagnation aus. Zweifel daran scheinen angebracht, auch wenn lt..
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Das alljährlich im Londoner Olympia von der CAMRA veranstaltete Große Britische Bier-Festival nimmt für sich in Anspruch, das größte Bierfest Europas zu sein, das von einer unabhängigen Organisation betrieben wird. Im vergangenen Jahr verkosteten 37 000 Besucher an fünf Tagen rund 300 verschiedene real ales, die vom Faß (cask) ausgeschenkt wurden. Die Biere waren wie stets nach Regionen geordnet. Die Theken trugen die Namen berühmter historischer Brauereien, die im Laufe der Jahre geschlossen worden sind. So gab es eine Drybrough Memorial Bar, benannt nach der Dry-brough Brewery in Edinburgh, die 1987 von den Allied Brew-eries übernommen und vierzehn Tage später stillgelegt worden war. Für den Ausschank dieser Biere sorgte eine ganze Heerschar von Zapfern, die pulling crew..
AfG
Was ist los mit den Trendprodukten der letzten Jahre? Noch vor kurzem kletterten ihre Marktanteile scheinbar unaufhaltsam nach oben. In Westdeutschland erschien das gemeinsame Erreichen der 10-Prozentmarke wie eine leicht zu nehmende Hürde.
Archiv
Mit Empörung wenden sich die tschechischen Bierfreunde gegen eine Beteiligung von Anheuser-Busch an der tschechischen Staatsbrauerei Budvar/Budweiser. Der amerikanische Weltmarktführer sei nur daran interessiert, ein weltweites Monopol am Markennamen Budweiser zu erwerben. Anfang 1994 verlieh die tschechische Regierung Anheuser-Busch das Exklusivrecht zu Verhandlungen, die in den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung in Budweis an die Amerikaner münden sollten. Seit langem besteht zwischen den Tschechen und den Amerikanern ein Streit über den Markennamen Budweiser. Eine Übereinkunft zwischen beiden Seiten schließt es aus, daß der jeweils andere ein Bier unter dem Namen Budweiser auf dem Markt des Partners verkauft. S..
Markt
Der Gesamtausstoß an alkoholfreiem Bier und Malztrunk ist nach Ermittlungen des Deutschen Brauer-Bundes im Jahre 1994 um 3,5% auf 4,9 Mio hl zurückgegangen. Der Deutsche Brauer-Bund hofft, daß er im nächsten Jahr den Ausstoß an alkoholfreien Bieren und Malztrunk für alle Bundesländer getrennt angeben kann(s.S.354).
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John Labatt, Kanadas zweitgrößte Brauerei mit einem Marktanteil von 44% hat für umgerechnet rund 800 Mio DM eine 22%ige Beteiligung an der Fomenta Economico Mexicano S.A. (FEMSA) erworben sowie eine Option auf weitere 8% innerhalb der nächsten drei Jahre. FEMSA hat in Mexiko einen Marktanteil von 48%, braut Biere wie z.B. Don Equis, Carta Blanca und Cuauhtemoc, vertreibt Coca-Cola in Mexiko und besitzt die Oxxo-Lebenmittelkette. Beide Unternehmen werden ihre Vertriebsorganisationen in den USA zusammenlegen. Labatt wird die FEMSA-Biere importieren und nicht unter Lizenz selber brauen. Eine mögliche Labatt- Offensive in Südamerika bleibt zunächst Zukunftsmusik. Labatt hat bereits in Kuba und Puerto Rico Brauereien. Othon Ruiz Montemayor, Chef von FEMSA, wird Direktor bei Labatt..
AfG
Wie Prof. Dr. Werner Back anläßlich des 27. Technologischen Seminares 1994 in Weihenstephan beschrieb, kann man den bierigen Charakter der alkoholfreien Biere mittels einer neuen Technologie verbessern, die von der Fa. Döhler, Darmstadt, entwickelt wurde (s. Brauwelt Nr. 4, 1994, S. 113). Bei dieser Technologie, die voll dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, wird ein kleiner Teil des für die Entalkoholisierung bestimmten Bieres oder das Dialysat- Kondensat durch eine Chromatographie-Säule geführt. Das spezielle Harz in der Säule absorbiert die Bieraromasubstanzen. Schon mit sehr kleinen Mengen kann man nach Angaben des Herstellers der Anlage, eine entscheidende Aromaverbesserung erreichen. Das Aromakonzentrat wird mit 50 bis 150 g/hl dem entalkholisierten Bier zugesetzt. B..
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