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Ab April 1999 wird die Taisun Enterprise Co. Ltd., einer der größten Getränkehersteller des Inselstaates Taiwan, Capri-Sonne für den dortigen Markt herstellen. Der Umsatz dieses börsennotierten Unternehmens, dessen Hauptanteile die Inhaberfamilie Chan hält, liegt bei jährlich rund 250 Mio US$. Wesentlicher Umsatzträger von Taisun sind Mineralwasser, Tee-Getränke und Säfte. Im Rahmen der Lizenzvereinbarungen, die am 23. Juli unterzeichnet wurden, liefert Wild die Grundstoffe und die Wild-Tochter INDAG, Eppelheim, die speziellen Abfüllanlagen für Capri-Sonne. Im Taiwanesischen Markt wird man zuerst mit den Geschmacksrichtungen Apfel und Orange auf den Markt kommen. Mittlerweile wird Capri-Sonne bereits in mehr als 70 Ländern vertrieben..
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Im vergangenen Jahr ging der Ausstoß der 13 größten slowakischen Brauereien von 4,5 Mio hl in 1996 auf 4,39 Mio hl zurück. Der Rückgang um 100 000 hl wird dem Fehlen protektioni- stischer Maßnahmen zugeschrieben. Während die Slowakische Republik eine Importquote von jährlich 532 000 hl zuläßt, gestatten die Nachbarländer Polen und Ungarn nur einen Bierimport von je 20 000 hl. Man mag auf die Regierung schimpfen, es läßt sich jedoch nicht leugnen, daß die slowa- kischen Bierfreunde offenbar Geschmack an Importbieren ge- funden haben.
Unter den 13 größten Brauereien, hatte Topvar 1997 einen Ausstoß von 567 000 hl (–2000 hl). Topvar wurde von der Brauerei Zlaty Bazant überrundet, die ihren Ausstoß um 51% auf 712.000 hl steigern konnte..
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Die finnische Brauerei Sinebrychoff und die European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) haben angekündigt, US$ 60 Mio in die St. Petersburger Vena Brauerei zu investieren. Dies ist nun die zweite größere Investition, nachdem im vergangenen Jahr die erste Phase der Modernisierungsarbeiten (Kosten: US$ 30 Mio) abgeschlossen wurde. 1997 betrug der Bierausstoß von Vena 360 000 hl. Dazu kommen 9 Mio Liter Low-Alcohol Getränke.
Die zweite Phase der Modernisierung beschränkt sich auf den Bereich Vergärung. In diesem Jahr erwartet Vena eine Ausstoßzunahme von 10% bei Bier und 30% bei Low-Alcohol- Getränken. Gegenwärtig produziert Vena fünf Biermarken mit einem Haltbarkeitszeitraum von sechs Monaten und drei verschiedene Low-Alcohol-Getränke. 50% des Ausstoßes werden in St..
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Das polnische Parlament hat am 2. Juli das Werbeverbot für alkoholische Getränke aufgehoben. Mit dieser Entscheidung, der der Senat und Präsident noch zustimmen müssen, wird die Diskussion um das Werbeverbot für alkoholfreies Bier vorzeitig beendet. Das Werbeverbot erwies sich als nicht besonders effektiv, da für alkoholfreie Produktvarianten geworben wurde. Das seit 1993 in Kraft befindliche Gesetz konnte den Trend zu stärkerem Bierkonsum und weg vom Vodka nicht aufhalten.
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Im Zuge des Ausbaus der Inlandsdistribution wird der polnische Brauer Okocim US$ 6,28 Mio in sein Distributionssystem investieren. Okocim hofft dadurch seinen Bierabsatz auf mehr als 2 Mio hl in diesem Jahr hochzufahren. Im Jahr 2000 plant Okocim einen Bierabsatz von 2,4 Millionen hl. Okocim, an dem Carlsberg einen Anteil von 31,8% hält, setzte 1997 1,74 Mio hl Bier ab. Der Umsatz belief sich auf US$ 85,26 Mio, der Gewinn US$ 6,31 Mio.
Für 1998 erwartet Okocim eine Umsatzrendite, welche über der Inflationsrate liegt (9,8% des Bruttoinlandsproduktes). Das polnische Wirtschaftsforschungsinstitut CAGE errechnete, daß 1997 der polnische Bierausstoß 18,8 Mio hl betrug. Im Vergleich zu 1996 bedeutet dies eine Steigerung um 2,3 Mio hl..
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Die australische Foster’s Brewing Group Ltd., South Yarra/Victoria, verkauft ihre 50% Anteile an der Molson Breweries für 1 Mrd Kanad. $ an den Brau- und Unterhaltungskonzern Molson Cos., Kanada, der damit einen Schritt weiter auf dem Weg der Konzentration auf das Braugeschäft geht. Das US-Joint-venture von Molson und Foster’s mit Miller Brewing wird aufrechterhalten; ebenso behält Molson die Foster’s-Lizenzen in Kanada.
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Um die steigende Nachfrage nach Bier in China zu befriedigen, plant Suntory seine beiden Braustätten zu erweitern und damit seine Kapazität auf fast 2 Mio hl ab 1999 zu erweitern. Mit einer Investition von US$ 47,2 will Suntory ab dem Jahr 2000 einen Marktanteil von 20% in Shanghai erzielen. Um diese Ziele zu verwirklichen, baut Suntory eine zweite Anlage mit einer Kapazität von 700 000 hl auf dem Gelände der Shanghai-Brauerei, was dort die Kapazität verdreifachen wird. Ferner soll die Kapazität in der Suntory Brauerei in der Provinz Jiangsu von 650 000 hl auf 850 000 hl gesteigert werden.
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Thomas Kuhlbrodt, 160 Seiten, 1 Übersichtskarte, zahlreiche farbige Abbildungen, Steiger Verlag, Augsburg, Preis: DM 19,90, ISBN 3-89652-133-0 Die nach Ansicht des Autors 70 schönsten und urigsten Gaststätten in ganz Deutschland werden in diesem Band ausführlich vorgestellt. Dabei wurde besonderer Wert auf die Auswahl von Gaststätten von Privatbrauereien gelegt. Foto und Infokasten vermitteln das Wichtigste in kürze. Hintergrundinformationen, sehenswerte Details in der Umgebung des Gasthofs und eine Anfahrtsskizze fehlen ebenfalls nicht. Der Autor Thomas Kuhlbrodt war nach Studium und journalistischer Ausbildung als Redakteur in leitenden Positionen bei verschiedenen Magazinen unter anderem beim „Feinschmecker” tätig, für den er jetzt auch noch regelmäßig schreibt.
Rohstoffe
Kornanomalien haben in den vergangenen Jahren zunehmend Turbulenzen, Mißstimmungen und nicht selten Verärgerung auf dem Braugerstenmarkt ausgelöst. Der folgende Beitrag trägt zur Versachlichung der Diskussion über Kornanomalien bei Braugerste bei.
Diverses
Am 13. März 1998 wurde im Rahmen einer Einweihungsfeier durch den Umweltminister
des Landes Baden Württemberg, Hermann Schaufler, eine moderne Blockheizkraftwerk-Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die Besonderheit dieser ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Anlagenkonzeption liegt darin, daß neben der Versorgung der Brauerei mit Strom und Wärme gleichzeitig ein kommunales Nah- wärmenetz unter Nutzung von Prozeßabwärme gespeist wird. Hierdurch werden CO2-Emissionen von ca. 13 100 t/Jahr vermieden.
Die Versorgung der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei KG mit Energie erfolgte bis dato durch getrennten Bezug von elektrischem Strom und Primärenergie in Form von Erdgas und leichtem Heizöl. Dies wurde durch eine Rentabilitätsbetrachtung bestätigt..
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