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Recht

Eine Brauerei hatte im Namen und für Rechnung verschiedener Hauseigentümer Gaststätten und dazugehörige Wohnungen verpachtet. Dem lag eine Vereinbarung zwischen Brauerei und Hauseigentümern zugrunde, wonach die Brauerei die Verwaltung der Pachtobjekte übernahm. Für diesen Sachverhalt ist die Frage entstanden, ob die Verwaltungstätigkeit der Brauerei eine umsatzsteuerpflichtige Leistung an die Hauseigentümer war.
Jedoch hatte die Brauerei an die Hauseigentümer geldwerte Leistungen erbracht, indem sie diesen die Pachtverträge vermittelte, die Pachtobjekte für sie verwaltete und dabei die Haftung für den pünktlichen Eingang der Pacht in einem bestimmten Ausmaß übernahm. Sie hatten sich ihr gegenüber verpflichtet, die Reklame für das Bier zu dulden.7.1997 – V R 95/96)..

Marketing

Nach einem Beitrag im Marketing Journal 1/1998 gehört zu einer erfolgreichen Markenkommunikation die aktive Einbindung der Jugendlichen in die Kommunikation. Wie das ablaufen kann, verdeutlichen die Autoren u. a. auch an Aktivitäten von Coca-Cola.
Coca-Cola sucht den Dialog mit den Jugendlichen durch regelmäßige Inszenierungen von Events an Schulen. Veranstaltet werden die sogeannten “Coke‘n talk-Aktionstage” als praxisbezogene Ergänzung zum Schulunterricht.
In den Workshops werden bei der Kernzielgruppe (14- bis 19jährig) Kreativität und Dynamik über das konkrete Erleben mit der Marke verknüpft. Darüber hinaus dienen die Workshops dem Unternehmen als Quelle für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge von Seiten der Jugendlichen. Trends können somit oftmals früher erkannt werden..

Gastronomie

Der Außer-Haus-Markt in Deutschland bleibt ein Wachstumsmarkt. Im Jahr 1997 gaben die Deutschen insgesamt 124 Milliarden Mark für Essen und Trinken außer Haus aus. Das sind 18 Mrd. DM bzw. 17 Prozent mehr als noch im Jahr 1991. Es wird zunehmend auch während der Woche außer Haus gegessen, und kleinere, preiswerte Gerichte sind besonders beliebt. Dieses geht aus einer Pressemeldung im Vorfeld der „hogatec 98“ hervor, die vom 13. bis 17. September 1998 in Düsseldorf stattfindet.
Deutlicher Gewinner bei Umfragen und Statistiken sind infolgedessen auch die Systemgastronomie sowie diverse Fast- Food- und Imbißbetriebe.
Beiden Segmenten gemeinsam ist ein Trend sowohl zu exotischen als auch zu regionalen Spezialitäten..

Diverses

Beschwerden sind Hinweise darauf, daß etwas im Unternehmen nicht so klappt, wie es sich der Kunde vorstellt. Steffen W. Hillebrecht, Gröbenzell, schreibt dazu im Marketing Journal 1/98, S. 44 ff., daß das Unternehmen durch Reklamationen wichtige Informationen darüber erhält, wo es etwas zu verbessern gilt. Dafür sollte man dem Kunden dankbar sein.
Allerdings, so Hillebrecht, führt ein entsprechend aufgebautes und gut funktionierendes Beschwerdemanagement in deutschen Unternehmen immer noch ein Schneewittchendasein, sei es aus psychologischen, wirtschaftlichen, organisatorischen oder anderen Gründen.
Die Beschwerden sollten aber nicht isoliert betrachet werden, auch Anregungen und Lob sollten immer berücksichtigt werden. Es sichert vor allem im Vorfeld die Beziehungen zum Kunden.

Diverses

In der Privatbrauerei Waldhaus läuft seit gut einem Jahr Technik vom Feinsten, und das freut den Besitzer Helmar Schmid ebenso wie seinen Sohn Dieter. Der 29 Jahre junge Diplom-Betriebswirt und Diplom-Braumeister wurde Ende 1997 zum Geschäftsführer bestellt und repräsentiert die bereits vierte Eigentümergeneration. Mit dem neuen Flaschenkeller gehören sommerliche Kapazitätsengpässe der Vergangenheit an. Gleichzeitig wurde die Produktqualität ebenso wie die Wirtschaftlichkeit verbessert.
Voraus ging eine zweijährige Planungsphase mit nahezu millimeter-genauer Einplanung, denn die Anlage mußte auf nur 270 m2 installiert werden. Die Linie für 12 000 Fl/h in klassischer Arenaaufstellung erzielte bei der Abnahme 96,5% Wirkungsgrad für die NRW-Flasche. Vollgutes..

AfG

Der Markt für Milchgetränke boomt. Ausgehend von den bei allen Verbrauchern bekannten Aussagen, daß Milch gesund und natürlich ist, setzen immer mehr abfüllende Betriebe auf diese „neue“ Schiene. Keineswegs nur die Molkereien, sondern verstärkt auch Mineralbrunnen und Safthersteller.
In Kombination mit Mineralwasser, Frucht- oder Gemüsesäften, aufgepeppt mit speziellen Bakterienkulturen, Mineral- oder Ballaststoffen, Vitaminen oder Spurenelementen, mit oder ohne Kohlensäure, kann ein Milchmischgetränk speziell bei einer jungen Zielgruppe als „Refresher“ vollkommen neu positioniert werden..

Recht

Gewährt der Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Lebensversicherung, stehen ihm grundsätzlich darauf entfallende Überschußanteile und Sondergewinne zu. Es handelt sich dabei im Grunde um zuviel gezahlte Prämien, die sich nachträglich zur Abdeckung der Versicherungssumme als nicht erforderlich erweisen.

Diese meist erheblichen Überschüsse sind darauf zurückzuführen, daß die Lebensversicherer aufgrund von Vorschriften der Aufsichtsbehörden zur vorsichtigen Kalkulation gezwungen sind und regelmäßig nur einen Zinssatz von 3,5 Prozent ansetzen. In solchen Fällen ist davon auszugehen, daß die Überschußanteile dem bezugsberechtigten Arbeitnehmer unmittelbar zufallen sollen. 1. 1998 — 6 Sa 992/97).
Diplom-Volkswirt Alois Stadlbauer.

Markt

Der Markt der alkoholfreien Getränke ist in Bewegung. Gerade in den letzten Jahren konnten die Konsumenten zwischen sehr vielen Produktneuheiten in traditionellen Marktsegmenten und Getränken aus innovativen Segmenten wählen. Auffallend ist, wie stark sich die ehemals streng abgegrenzten Marktsegmente vermischen.
Beispielsweise setzen sich die erfolgreichen Mineralwasser + Frucht-Getränke und die Schorlegetränke aus den Marktsegmenten Mineralwasser und Fruchtsaft zusammen. Die extrem erfolgreichen Eistees sind ebenfalls eine Kombination aus Erfrischungsgetränk und Tee, und nicht anders verhält es sich bei den Biermischgetränken im alkoholischen Bereich. Dort wird erfolgreich Limonade mit Bier gemischt und vom Konsumenten als willkommene Abwechslung angenommen.....

Markt

Die deutschen Brauereien hatten im Kalenderjahr 1997 nach vorläufigen Daten der Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamtes mit 7% einen Anstieg des Exports zu verzeichnen. Die Gesamtausfuhr 1997 betrug 9,2 Mio hl.

Recht

Mit der Begründung, im Wasser wären Rostpartikel enthalten und daraus hätten sich Schwierigkeiten ergeben, verlangte ein Betrieb vom Wasserversorgungsunternehmen Schadensersatz. Dafür waren die Wasserversorgungsbedingungen einschlägig, die der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser entsprachen.
Nach diesen Wasserversorgungsbedingungen muß das gelieferte Wasser den jeweils geltenden Rechtsvorschriften und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Mithin muß das Wasser Trinkwasserqualität haben. Dabei muß der Grenzwert für Eisen von 0,2 mg/l eingehalten werden. Allerdings wäre dann von einem Verschulden des Wasserversorgungsunternehmens auszugehen gewesen. Vielmehr hatte es sogleich danach umfangreiche Untersuchungen eingeleitet.
Dr. O..

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