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Rohstoffe

Dieser Vortrag wurde anläßlich der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. am 24. März 1998 in Aschheim bei München von Landwirtschaftsdirektor Bernhard Engelhard gehalten.

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Zusammenfassung

Folgende Aussagen lassen sich zum derzeitigen Zeitpunkt treffen:

q Bei Xanthohumol und anderen Flavonoiden handelt es sich um anticancerogene Substanzen, die im Hopfen enthalten sind.
q Der Gehalt an Xanthohumol im Hopfen liegt relativ hoch (0,2 – 1,0 Gew.-%).
q Die Hüller Zuchtsorte „Hallertauer Taurus” hat den höchsten Wert an Xanthohumol.
q In den Hopfenveredelungsprodukten „Pellets” und „Ethanolextrakt” ist Xanthohumol in vollem Umfang enthalten. Im „CO2-Extrakt” kann Xanthohumol nur in Spuren nachgewiesen werden.

Archiv

In Teil 1 wurde die Entwicklung eines regenerierbaren Ionentauschers auf Agarosebasis beschrieben, mit welchem es möglich ist, gleichzeitig trübungsbildende Gerbstoffe und Proteine im Bier zu adsorbieren. Teil 2 beschreibt die notwendige Verfahrenstechnik hierzu und stellt Ergebnisse aus Praxisversuchen vor. Filterstraßen,
q Automatisierbarkeit..

Diverses

Das Öko-Audit ist ein Instrument, um ein betriebliches Umweltmanagementsystem zu etablieren. Das Vorhaben wurde 1993 mit einer EU-Verordnung geboren und in nationales Recht umgesetzt. Noch erfolgt das Öko-Audit auf freiwilliger Basis. Die komplizierte Verordnung, der eigentlich falsche Begriff „Öko-Audit” und der große Druck, unter dem die mittelständischen Brauereien am Markt stehen, hält viele Betriebe davon ab, dieses Instrument zu nutzen.
Hier setzt das Projekt „Öko-Audit im Verbund“ an, mit dem branchengerecht ein Weg gegangen wird, um den mittelständischen Betrieben dieses Instrument effektiv nutzbar zu machen. Herausgekommen ist ein Kooperationsmodell, das funktioniert..

Archiv

Im Rahmen weiterer technischer Optimierungen der Produktion der Westerwald-Brauerei, Hachenburg, wurde der gesamte Würzeweg mit Whirlpool, Würzekühlung, Kühltrubausscheidung, Hefegabe und Gärtankbefüllung technisch überarbeitet und in die Steuerung des Sudhauses mit integriert. Dabei stellte sich auch die Frage, ob die Kaltwürzefiltration auf Flotation beibehalten oder auf Flotation umgestellt werden sollte.

Rohstoffe

Aus der Ernte 1998 dürften 400 000 – 450 000 t Braugerste aus bayerischer Erzeugung zur Verfügung stehen. Die heurige Braugerste aus Bayern übertrifft in allen Kornqualitätsparametern die Werte des Vorjahres. Im Rohproteingehalt der Sommergerste 1998 ist eine Steigerung zu erwarten, so daß nur knapp 50% der Sommergerstenernte 1998 als Qualitätsbraugerste mit Rohproteinwerten unter 11,5% vermarktet werden können. Der kurze, trockene und milde Winter hat wider Erwarten sehr günstige Bodenstrukturbedingungen hinterlassen. Deshalb konnte schon nach dem Ansteigen der Temperaturen zu Beginn der zweiten Märzdekade unter sehr günstigen Saatbeetvoraussetzungen gesät werden.

Archiv

Der Leitfaden „Gute Hygienepraxis und HACCP“ ist jetzt in einer völlig überarbeiteten Neuauflage erschienen. Zu Beginn des Jahres 1997 hatte die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. die erste Fassung des Leitfadens „Gute Hygienepraxis und HACCP“ vorgelegt. Der Leitfaden fand in der Praxis sehr großen Anklang, so daß er im Frühjahr 1998 vergriffen war. Da sich seit dem Erscheinen sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen (Lebensmittelhygiene-Verordnung veröffentlicht und in Kraft getreten) verändert haben, als auch neue Erkenntnisse aus der Praxis hinzugekommen waren, wurde eine grundlegende Überarbeitung durch Fachleute aus der Praxis vorgenommen..

Diverses

In den vergangenen Wochen hat sich die Diskussion um die Einführung von PET-Mehrwegflaschen für Mineralwasser beschleunigt. Wie RA Andreas Rottke, Vorstand der Genossenschaft Deutscher Brunnen, in einem Gepräch mit der „Brauwelt“ am 27. August 1998 in Leipzig am Rande der Sommertage der Getränkewirtschaft betonte, steht die Genossenschaft weiterhin voll hinter dem Verpackungsstoff Glas. Die Entwicklung im Bereich PET ist aber in letzter Zeit weitergegangen. präferiert. Dazu sollen 1000 Verbraucher in acht Städten befragt werden. Zur Wahl stehen verschiedene Flaschenformen und -farben. Anfang 1999 wird dann mit der vom Verbraucher ausgesuchten PET-Mehrwegflasche ein großer Feldversuch unter aussagefähigen Bedingungen (Umläufe usw.) gestartet. Rottke naturgemäß Schritt für Schritt erfolgen..

Rohstoffe

Im Rahmen einer Hopfenfahrt informierten sich erstmals Mitglieder des Agrarausschusses des Deutschen Brauerbundes und weitere 50 Brauereiexperten über den Stand der Hopfenforschung in Hüll.
Der Bayerische Landwirtschaftsminister Reinhold Bocklet präsentierte anläßlich dieser Hopfenfahrt die diesjährigen Ernteerwartungen. Die bayerischen Hopfenbauern rechnen auch in diesem Jahr mit einer guten Hopfenqualität. Allerdings wird wegen der reduzierten Anbaufläche (siehe Tabelle) und des heißen trockenen Wetters in der ersten Augusthälfte die Ernte geringer ausfallen als im Vorjahr.
Die Zahl der Hopfenanbaubetriebe hat 1998 in Bayern um 8,9% (250 Betriebe) abgenommen. Nahezu im gleichen Maß verringerten sich die Anbauflächen (von 18 185 auf 16 589 ha).T. unter 9000 DM.

Markt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, belief sich der deutsche Bierabsatz im ersten Halbjahr 1998 auf 54,7 Mio hl, 373 000 hl oder 0,7% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. 50,0 Mio hl (-0,6%) wurden versteuert, d.h. dienten dem Inlandsverbrauch, 4,7 Mio hl wurden in EU-Länder (3 034 975 hl, +6,2%) oder in Drittländer (1 546 740 hl, –13,4%) ausgeführt bzw. unentgeltlich als Haustrunk abgegeben (140 409 hl, -0,3%).

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