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Marketing

Zum Forum „Bier und Gesundheit“, das anläßlich des deutschen Brauertages in München Mitte Juni stattfand, trafen sich mehr als 130 Interessenten aus der Branche. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die kritischen Aspekte der öffentlichen Diskussion rund um das Thema.

Reinigung/Desinfektion

Die Fachabteilung Sterile Verfahrenstechnik der Fachgemeinschaft Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate des VDMA e.V. hat jetzt zusammen mit Mitgliedsfirmen ein Prüfsystem für die Reinigbarkeit von Komponenten entwickelt.
Die Entwicklung einer geeigneten Methode war nötig geworden, da sich immer mehr Hersteller von Maschinen und Komponenten für keimarme oder sterile Anwendungen mit der Forderung ihrer Kunden konfrontiert sehen, den Nachweis zu erbringen, daß die Grundregeln einer hygienegerechten Konstruktion beachtet worden sind und die leichte Reinigbarkeit gewährleistet ist.

Die bisherigen Methoden, wie zum Beispiel der EHEDG-Test, sind nicht nur sehr aufwendig und kostenintensiv, sondern auch kompliziert in der Interpretation der Ergebnisse..

Gastronomie

Deutschland ist mit einem Anteil von 28% aller in der europäischen Gastronomie konsumierten Mahlzeiten der größte Markt vor Großbritannien mit 18% und Italien mit 15%. Nach einer Marktstudie von Taylor Nelson Sofres, Bielefeld, speisen mindestens 58% der Deutschen einmal pro Woche außer Haus. Dabei wird am liebsten Bier getrunken, 23% bzw. 8 Mio Verwendungsfälle/Tag.

Archiv

Die Namen Münchner-, Kulmbacher-, Hofer-, Dortmunder-, Mainfranken-, und Bremer Bier sind ab sofort nach europäischem Recht besonders geschützt. Neben anderen Bezeichnungen ergänzen sie die bereits 464 Erzeugnisse, die in vorangegangenen Listen für geschützt erklärt wurden.

Recht

Mit der Veröffentlichung der Änderungen zur Getränkeschankanlagenverordung im Bundesgesetzblatt am 24. 6. 1998 traten nun die Änderungen in Kraft.
Unter anderem sind folgende Bereiche davon betroffen:
q Einteilung der Getränke und Grundstoffbehälter,
q Geltungsbereich der Schankanlagenverordnung wurde auf Anlagen ohne Betriebsüberdruck ausgeweitet.
Eine alle zwei Jahre von Fachkundigen durchgeführte wiederkehrende Prüfung wird eingeführt. In einer Veröffentlichungsreihe in der „Brautechnik Aktuell“ werden die relevanten Punkte im Detail erläutert (s. a. S. 1429).
Auch der Begriff der Schankanlage und damit auch der Geltungsbereich der Verordnung wurde ausgeweitet. Der sog. Bayerische Anstich bleibt jedoch weiterhin ausgenommen..

Archiv

Anläßlich des Münchner Brauertages, der am 13. Juni zum 29. Mal nach dem Krieg stattfand, bekräftigten die sechs Münchner Brauereien, daß es bei ihnen im Gegensatz zu der bayerischen (–4,3%) und deutschen (–1,8%) Entwicklung keinen Grund gibt, sich über den Ausstoß zu beklagen.
„Wir haben ein Plus von 3,21% um 182 900 hl auf insgesamt 5 698 147 hl“, freute sich Peter Kreuzpaintner, Vorstand des Vereins Münchner Brauereien e.V.
Seit dem Jahr 1871 sind in diesem Verein die Brauereien
Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, das Staatliche Hofbräuhaus und Spaten zusammengeschlossen.
„Das Münchner Bier ist attraktiv und hat ein großes Potential. „Das Wachstumspotential liegt beim Weißbier, das um satte 307 068 hl (19%) auf 1,92 Mio hl zugelegt hat.

Marketing

Auf der Delegiertenversammlung des Deutschen Brauer-Bundes am 17. Juni 1998 in München lehnte der Deutsche Brauer-Bund die „Überlegungen“ des Bundesgesundheitsministeriums zu einer Einschränkung der Werbung für Bier entschieden ab.
Für die deutschen Brauer ist Werbung ein konstitutiver Bestandteil einer freiheitlichen und sozialen Marktwirtschaft. Eingriffe in die Werbefreiheit treffen alle Brauereien, unabhängig von ihrer Größe. Die „Überlegungen“ des Gesundheitsministeriums laufen in letzter Konsequenz auf ein fast völliges Verbot der Werbung für Bier hinaus.
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Werbung für alkoholische Getränke und Alkoholmißbrauch. Dazu gehört zum Beispiel die Aktion PLAY OFF, die sich vor allem an junge Dis-kothekenbesucher wendet..

Marketing

Der Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, und die Flüssiges Obst GmbH, Schönborn, zeigten sich anläßlich der Intervitis
Interfructa 1998 auf einem Gemeinschaftsstand: Ihr erster nationaler Auftritt in dieser Form. Die Verlagshäuser entwickelten diese strategische Allianz, um Synergieeffekte für beide Häuser zu nutzen.
Auf dem dortigen Messestand präsentierte der Fachverlag Hans Carl im wesentlichen seine Fachzeitschriften Brauwelt Getränketechnik-AfG und Getränkemarkt sowie sein umfassendes Buchprogramm zum Thema Getränke. Die Flüssiges Obst GmbH stellte den Messebesuchern ihre beiden Fachzeitschriften aus dem Fruchtsaft-Bereich, Flüssiges Obst und Fruit Processing vor und zeigte eine Auswahl nationaler und internationaler Fachbücher zur Fruchtsaftherstellung und Früchteverarbeitung..

Rohstoffe

Mitte Juni haben sich im Bereich von Mindelstetten Landwirte, Vertreter des Erfassungshandels, der Saatzucht Semundo und der Donau Malz, Neuburg, zur Felderbesichtigung des vor der Herbstaussaat initiierten Vertragsanbaues für Brauweizen getroffen.
Bei der Begutachtung der einzelnen Schläge und den Gesprächen mit den Landwirten gewann die Verarbeitungsseite den Eindruck, daß sich die Erzeuger intensiv mit dem Anbau von Brauweizen beschäftigen und die vertraglich festgelegten Anbaurichtlinien, wie z.B. kein Mais als Vorfrucht, keine Klärschlamm- und Gülleausbringung usw., auch strikt einhalten.
Neben der Sorte „Atlantis” wurde in diesem Jahr erstmals die Sorte „Trakos” von der Saatzuchtanstalt Semundo für die Donau Malz angebaut..

Diverses

Die Feldschlösschen-Gruppe, Rheinfelden, Schweiz bietet als erste unter den kontinentaleuropäischen Brauereien Bier in PET-Flaschen auf dem gesamten Schweizer Markt an.
Die neue grüne 50-cl-PET-Bierflasche mit dem markanten weißen Kunststoff-Schraubverschluß ist das Resultat der dreijährigen intensiven gemeinsamen Entwicklungsarbeit des Gebindeherstellers Altoplast-Claropac und der Feldschlösschen-Gruppe. Die neuartige Flasche besteht aus drei PET- und zwei Polyamid-Gassperrschichten, welche einerseits den Kohlensäureverlust (Getränke-Frische) und andererseits die Sauerstoffaufnahme (Oxydation) im Getränk minimieren.
Ein wichtiger Faktor zur Erreichung der erwünschten Haltbarkeit ist die Entwicklung
einer neuartigen Abfüllmethode. 656).

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