Archiv
Insgesamt nahmen am DLG-Qualitätswettbewerb für Bier 1998 544 Biere teil. 153 wurden mit dem Goldenen DLG-Preis, 279 mit dem Silbernen und 4 mit dem Bronzenen ausgezeichnet.
Markt
Aufgrund der nachlassenden Exportdynamik soll nach Ansicht der Konjunkturforscher in Deutschland der private Verbrauch die Konjunktur ankurbeln. Preisbereinigt soll der private Verbrauch um 2% steigen, im Jahre 2000 dann um 2,25%.
Die GfK Nürnberg führt dies zum einen auf den größer werdenden Finanzspielraum (+3,25%) der privaten Haushalte zurück, zum anderen auf die günstige Entwicklung der Verbraucherpreise.
Allerdings werden die Verbraucher einen immer größeren Anteil ihres Einkommens in den Bereichen Tourismus, Medien, Gesundheit ausgeben. Der Anteil des Einzelhandels wird von 40,3% im Jahre 1992 und 33,3% im Jahre 1998 auf etwa 30% im Jahre 2002 zurückgehen.
Nur eine große Zahl von in Lohn und Brot stehenden Verbrauchern garantiert eine hohe Kaufkraft..
Diverses
Anläßlich der 7. Bündner Runde, die vom 23. bis 27. Januar 1999 in Davos stattfand, diskutierten die anwesenden Repräsentanten des Getränkefachgroßhandels und der Getränkehersteller über das immer noch aktuelle und hochpolitische Thema „Einweg”.
Wie Heinrich Hahn, Frielendorf, bemerkte, dürfte die jetzige Bundesregierung im Februar die amtliche Mehrwegquote für 1997 in Höhe von 71,35% offiziell bekanntgeben. Da die Mehrwegquote von 72% auch 1998 sicher unterschritten wurde, werden wohl dann die in der Verpackungsverordnung vorgesehenen Maßnahmen ergriffen werden. In der Frage Zwangsbepfandung oder Steuer plädiert der GFGH jetzt eher für eine Besteuerung, da es zweifelhaft ist, ob die Zwangsbepfandung ein weiteres Ansteigen des Einweganteils verhindern kann. Ein Zwangspfand bzw..
Rohstoffe
Dr.-Ing. Bert Sacher ging anläßlich des Technologischen Seminars vor allem auf Ergebnisse der Frühvermälzung des Jahrgangs 1998 ein und stellte auch langjährige Trends der Frühmälzungsergebnisse vor. Daneben präsentierte er auch neue Daten der Wertprüfung des Bundessortenamts ein. Im Februar 1999 werden nach drei Prüfungsjahren fünf Neuzüchtungen beim Bundessortenamt in Hannover zur Zulassung als Braugersten bewertet.
Von diesen und jeweils 5 Vergleichs- bzw. Verrechnungssorten liegen zweijährige Daten vor, die eine verläßliche Sortencharakterisierung erlauben (Mittelwerte aus 16 Einzelergebnissen). Bei moderater Eiweißlösung steht die Höhe der VZ 45 °C in günstigem Verhältnis zu dieser. Sie wies zudem Anzeichen einer etwas längerwährenden Keimruhe auf.-Ing. Martin Krottenthaler.
Marketing
Anläßlich der 7. Bündner Runde, die vom 23. bis 27. Januar 1999 in Davos stattfand, hielt Prof. Sebastian Turner von der Agentur Scholz & Friends, Berlin, einen vielbeachteten Vortrag über Effizienz und Kreativität in der Werbung, in der sich seit Jahren die Rahmenbedingungen verschlechtern. Lt. Prof. Turner geht in der Werbung weit über die Hälfte verloren. Fast 75% der Ausgaben sind „zum Fenster hinaus geworfen“. Von den Fernsehspots zeigen 54 bis 64% keine Wirkung. Bei 300 untersuchten Marken wurden z.B. die Werbeetats beträchtlich erhöht. Bei der Hälfte dieser Marken waren aber keine Auswirkungen festzustellen. Insgesamt werden rd. 60 Mrd DM pro Jahr in Deutschland an Werbung ausgegeben. Der Werbedruck ist so stark, daß der Konsument kaum alles wahrnehmen kann. Prof. B. Turner u.a.
Markt
Die 7. Bündner Runde von Rüdiger Ruoss vom 23. bis 27. Januar 1999 in Davos in Kooperation mit dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, abgehalten, stand unter dem Motto „Dialog mit kreativen Menschen, Marken, Märkten und Medien”. Die „Brauwelt” wird über die einzelnen Beiträge noch ausführlich berichten. Über 60 Teilnehmer aus den Bereichen Getränkehersteller, Getränkefachgroßhandel und Zulieferindustrie nutzten dieses praxisbezogene, wie immer hervorragend von Ulrich Schmitz-Sander organisierte Winterseminar zu intensiven Dialogen, nicht nur über die angebotenen Themen. Den Auftakt bildete in diesem Jahr ein Einblick in die kreative Gastronomieszene in Graubünden bzw. in Chur. Auf reges Interesse stieß dabei „Toms Beer Box”. pro Jahr mit zwei Personen und einigen Aushilfskräften um.
Prof.
Marketing
Mit der Produktion des 100millionsten Exklusiv-Seidels setzte die Firma Sahm nach eigenen Worten einen „neuen Meilenstein in ihrer Geschichte”. Angefangen mit dem Straßburg-Seidel in den 70er Jahren wurde die Produktpalette ständig um neue Formen erweitert. Der Klassiker im Sortiment, das Wallenstein-Seidel, löste den Trend zu schlanken und hohen Seidelformen aus. Die Glasqualität der Seidel bildet die Basis für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem französischen Glashersteller Verrerie Cristallerie d’Arques.
Rohstoffe
Die Konzeption der nunmehr schon 40. europäischen Tagung mit Fachmesse für die Brau- und Getränkewirtschaft ist technisch-technologisch orientiert. Es sind jedoch viele Aussteller in Nürnberg vertreten, die sich mit Aufbereitung und Vertrieb von Braugerste, Hopfen und Hopfenprodukten beschäftigen. Weiterhin gehören Mälzereien und der Mälzereianlagenbau zu den Ausstellungsgruppen auf der Brau ’98.
Hopfen u. Hopfenprodukte
Hopfenanbau und -ernte sind aus marktpolitischer Sicht durch eine weltweite Überproduktion, insbesondere in den Hauptanbauländern Deutschland und USA, gekennzeichnet. Gründe sind verbesserte Anbau- und Verarbeitungstechnologien, der stagnierende und teilweise rückläufige Bierkonsum und der Trend zu milderen Bieren. Die Qualität der diesjährigen Ernte, d.
Diverses
Die Betreiber von Druck- und Gasfiltern kennen das Problem: ein zu früher Filterkerzenwechsel führt zu überhöhten Material- und Wartungskosten, ein zu später Wechsel treibt den Differenzdruck und damit die Betriebskosten in die Höhe. Dieses Problem beseitigt ultrafilter gmbh, Haan, mit seinen neuen Superplus-Filtern.
Der mit einem Mikroprozessor ausgestattete Economizer (Anzeigegerät) errechnet den wirtschaftlichsten Wechsel für ein Filterelement. Er wird am Standort über ein Eingabegerät mit spezifischen Informationen des Einsatzortes wie Strompreis und Kosten des Elementewechsels individuell programmiert. Aus dem Kostenvergleich ermittelt der Economizer den kostenoptimalen Ersatzzeitpunkt und signalisiert dies über eine rot blinkende Kontrolleuchte..
Diverses
Armfield Limited stellte jetzt die einzigartige FT100 Serie von Carbo-Fill Miniaturgetränkekarbonisier- und Miniaturgetränkabfüllgeräten für die Laborentwicklung von alkoholischen und nichtalkoholischen kohlensäurehaltigen Getränken vor. Entwicklungsresultate werden registriert, wiederholt und dann in der Großproduktion repliziert.
Carbo-Fill mischt genau, karbonisiert und füllt geringe Produktmengen (min. 2 l) in Glas- oder PET-Flaschen und Büchsen ab. Die Überschaubarkeit und präzise Kontrolle des
Mischens und Karbonisierens macht den Ablauf einfach und schnell. Dank „clean in place“ kann die Anlage schnell und einfach für einen weiteren Test bereitgestellt werden..