Recht
Eine Frau fuhr morgens von ihrer Wohnung auf dem üblichen Weg in Richtung ihrer Arbeitsstätte. Kurz vor ihrer Arbeitsstätte bog sie von der Fahrtrichtung ab und nahm einen Arzttermin wahr. Die ärztliche Behandlung dauerte etwa 1 1/4 Stunden. Bei der Weiterfahrt zur Arbeitsstätte erlitt sie einen Verkehrsunfall.
Das Bayerische Landessozialgericht verurteilte die Berufsgenossenschaft, das Ereignis als Arbeitsunfall zu entschädigen. Diese Entscheidung hob das Bundessozialgericht auf und wies die Klage ab: Der Frau steht kein Anspruch auf Entschädigung zu, weil sich der Unfall während einer nicht versicherten Unterbrechung des Weges zum Ort der Tätigkeit ereignet hat. 5. 1998 – B 2 U 40/97 R).
Dipl.-Volkswirt Alois Stadlbauer.
Diverses
„Nichts beflügelt die Vorstellungskraft der PET-Hersteller mehr als die Plastik-Bierflasche”, so kommentierte Dr. Ronald Schotland den speziell auf dieses Thema ausgerichteten Seminarteil der Nova-Pack Europe ‘98, eine Konferenz für Polyesterverpackungen für Nahrungsmittel und Getränke, die vom 20. – 21. Oktober 1998 in Düsseldorf stattfand. Neben vielen Blasmaschinenherstellern und PET-Verarbeitern waren auch zahlreiche Brauer aus dem In- und Ausland neugierig, welche Entwicklungen es im Bereich Plastikverpackungen gibt.
Die Wahl des geeigneten Materials bzw. der richtigen Kombination hängt nicht zuletzt von den Recyclingbedingungen und den Verpackungssteuern ab und ist somit sehr länderspezifisch zu sehen..
Archiv
Von einigen Unternehmen der Brauindustrie wird die Einführung der PET-Flasche mit großem Eifer betrieben. Triebkraft dieser Aktivitäten sind sicher angestrebte Marktvorteile. Unbestritten besitzen Gebinde aus PET Vorteile (geringe Transportmasse, relativ große Festigkeit, keine Verletzungsgefahr), die bei AFG mit Erfolg genutzt werden. Wesentliches Argument, das gegen eine Verwendung der gegenwärtig verfügbaren PET- oder auch PEN-Werkstoffe für die Bierfüllung spricht, ist die Gaspermeation.
Es muß daran erinnert werden, daß aus nahezu prinzipiellen Gründen kein gasdiffusionsdichter Kunststoff verfügbar ist (sein wird). Die verschiedenen Plastwerkstoffe unterscheiden sich nur durch die Größe des Diffusionskoeffizienten. Dr. sc. techn. Hans-J. Manger, Frankfurt (Oder).
Diverses
Da auf der Brau der Informationscharakter einer Messe überwiegt und nur kleinere Maschinen oder markante Baugruppen ausgestellt werden, wird in der Messenachbetrachtung nur auf Neu- und Weiterentwicklungen hingewiesen.
Erfahrungsgemäß ist im Folgejahr nach einer drintec-interbrau kaum Sensationelles auf dem Gebiet des Getränkemaschinenbaus zu erwarten. Die fortschreitende Weiterentwicklung auf dem Abfüllsektor jedoch, besitzrechtliche Veränderungen bei führenden Unternehmen und der zunehmende Wettbewerb angesichts stagnierender Umsätze in der Brauwirtschaft kehrten die bisherigen Erwartungen um, die sich schließlich in einer höheren Aussteller- und Besucherzahl gegenüber der letzten Brau im Jahre 1996 ausdrückten..
Diverses
Am 13. November 1998 wurde die neue Eindampfungsanlage am Institut für Frucht- und Gemüsetechnologie in Weihenstephan offiziell in Betrieb genommen. Im folgenden wird ein Überblick über die Anlage gegeben.
Markt
Betrachtet man die nachfolgende Liste der 25 größten Getränkehersteller (ohne colahaltige Getränke sowie Kaffee, Tee und Milch) in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1997 im Vergleich zu 1996, so ist grundsätzlich festzustellen, daß es sich überwiegend um Brauereibetriebe sowie Brunnen und Fruchtsafthersteller handelt. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Diversifikation im Bereich der Brauindustrie. Vor Jahren wurde die Gruppe „Brau- und Brunnenbetriebe” gegründet, da die Brauereien oft den Vertrieb für Mineralbrunnen Erfrischungsgetränke mit übernommen hatten.
Bei der Rangfolge für 1997 fällt auf, daß die 1. Position von der Holsten-Gruppe mit etwa 16,31 Mio hl (im Vorjahr 15,9 Mio hl) angeführt wird. An dritter Stelle folgt die Bitburger Brauerei. Sie liegt mit ca.
An 7.
Archiv
Der Deutsche Brauer-Bund legte jetzt eine neue Broschüre zum Thema „Alkoholkonsum in Deutschland” vor. Sie eignet sich zur Information all jener, die sich genauer mit Alkoholkonsum und Trinkverhalten in Deutschland beschäftigen wollen und widerlegt manches Vorurteil mit sachlichen Argumenten. Die Broschüre (4 DM) kann per Fax 0228-9 59 06 17 bestellt werden.
Archiv
Anmeldeschluß zum diesjährigen DLG-Qualitätswettbewerb für Mineral-, Quell- und Tafelwasser ist der 31. März 1999. Die Anmeldeunterlagen können bei der DLG-Zertifizierungsstelle, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt, Tel. 069/2 47 88-3 71, abgerufen werden.
Markt
Nach einer Studie von Zenith International Ltd., Bath/UK, nehmen die deutschen Fruchtsafthersteller in Europa eine führende Stellung ein. Im Jahre 1997 lag die Firma Emig mit einem Marktanteil von 6,8% an der Spitze der europäischen Fruchsafthersteller vor Eckes-Granini (5,7%), Wesergold (4,8%) und Stute (4,8%). Im Jahre 1998 haben Emig und Eckes-Granini die Plätze in der Rangliste getauscht. Auf Platz 5 landete 1997 die Firma Hero, Schweiz (4,1%) vor Gerber/UK (3,9%) und Dittmeyer/D (3,7%). Der Gesamtmarkt umfaßte 1997 rd. 85,65 Mio hl. Im Jahre 1998 dürfte Hero auf Platz 15 abgerutscht sein.
Archiv
Am 13. Januar 1999 stellte die Steinbach-Bräu, Erlangen, als Weltneuheit unter der Marke „Einhorn” Bier aus Einkorn-Malz vor. Wie Dipl.-Ing. Dieter Gewalt bei der Vorstellung des neuen Bieres erläuterte, wurde Einkorn bereits 7600 v. Chr. im Ursprungsgebiet von Euphrat und Tigris kultiviert. Einkorn ist die Urform des Weizens und zählt neben der Gerste zu den ältesten Getreiden. Einkorn wurde im alten Troja, aber auch bei Pfahlbauten in der Schweiz und Ungarn gefunden, in neuester Zeit auch bei der Entdeckung des „Ötzi”. Einkorn ist die Zea der Römer und das in der Bibel vorkommende Kussemeth, aus dem die Syrer und Araber ihr Brot backten.
Einkorn verfügt über besondere Eigenschaften wie z.B. hohe Aminosäure- und Gelbpigmentgehalte..