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Die beiden größten Akteure in der Branche für alkoholfreie Getränke haben im vergangenen Jahr auf dem US-Softdrinkmarkt noch zugelegt. Coca-Cola Co. und Pepsi-Cola Co. verkauften im vergangenen Jahr jeweils 4,5% mehr Kästen Erfrischungsgetränke als 1997.
Der Gesamtumsatz der Branche stieg um gut 3%. Mit diesem Wachstum entfielen 1998 auf Coca-Colas gesamte Palette an Erfrischungsgetränken nunmehr 44,5% des US-Marktes, was einem Anstieg um 0,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Getränkesorten von Pepsi-Cola legten 0,5% zu und verzeichnen somit einen 31,4%gen Marktanteil. Andere große Hersteller von Erfrischungsgetränken stagnierten bzw. verloren im Verlauf des Jahres Marktanteile..
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Der Erfolg von Corona Extra hat auch andere auf die Idee gebracht, sie könnten im Windschatten Coronas von der Popularität mexikanischer Biere profitieren. Labatt USA gab bekannt, man wolle in diesem Jahr den Umsatz mit Sol deutlich steigern. Bisher wird Sol hauptsächlich in den Staaten Californien und Texas vertrieben. In den nächsten Monaten soll Sol auf den wichtigsten Märkten an der Westküste und im Jahr 2000 auf allen bedeutenden Märkten der USA erhältlich sein.
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Wie gut, wenn man weiß, wer Schuld hat. Der flauen wirtschaftlichen Entwicklung wird in Korea der schwarze Peter zugeschoben, daß die Verbraucher preisbewußt trinken und die teuren alkoholischen Getränke wie Bier und Spirituosen in den Regalen stehen lassen. Im vergangenen Jahr ging der Bierabsatz im Vergleich zu 1997 um 17,4% zurück. Dagegen stieg der Absatz der traditionellen koreanischen Spirituose, Soju, um 4,8%, da sie im Preis deutlich günstiger ist.
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Nach Angaben von Gyorgy Bendek, Vorsitzender des ungarischen Brauerbundes, dürfte der Bierabsatz in Ungarn 1999 um weitere 1 – 2% sinken (1998: –2,6%). Innerhalb der letzten rd. zehn Jahre sank der Bierabsatz in Ungarn von 10 Mio hl Ende der 80er Jahre auf 6,96 Mio hl 1998. Rund 96% der in Ungarn getrunkenen Biere werden von Unternehmen hergestellt, die dem ungarischen Brauerbund angehören. Ungarns Brauereien nutzen zur Zeit etwa nur 60 – 65% ihrer Kapazitäten. Den Grund für den stetigen Rückgang sieht G. Bendek in dem wachsenden Angebot an illegal produziertem und zum halben Preis vom regulären Angebot vertriebenen Wein. Es werden schätzungsweise 1 Mio hl pro Jahr von diesen Weinen angeboten, der unter diesen Voraussetzungen eine direkte Konkurrenz darstellt.
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Ursachen hierfür sind vor allem die Stagnation des Konsums sowie die geringen Renditen verschiedener Brauereien, auch nimmt der Grad der Auslandskapitalisierung der spanischen Brauhäuser zu. Bereits 1998 kontrollierten die fünf führenden Firmengruppen 89,2% des Marktes, davon allein der sevillanische Marktführer Cruzcampo 24,6%.
Nach Verkauf von 88% der Brauerei Cruzcampo durch den Mehrheitsaktionär Diageo an die niederländische Heineken Mitte 1999 erhöhte sich der Marktanteil der Niederländer in Spanien auf 40,1%. Heineken war in Spanien bisher durch die Tochtergesellschaft El Aguila (Marktanteil: 16,1%) vertreten. Als Preis für die Beteiligung an Cruzcampo werden 145 Mrd ESP genannt. Die Transaktion ist noch durch die Europäische Kommission zu bestätigen. Platz..
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Wenn Eric Molson, Chairman der Molson Co. Ltd., den Fans versichert, man habe keine Absichten, das Canadiens Hockey Team zu verkaufen, dann darf man annehmen, daß er Anhänger der Lehre ist, daß eine kleine Ungenauigkeit zur rechten Zeit – nämlich das Weglassen der Worte „noch nicht“ – viele Erklärungen spart.
Angesichts hoher Kosten und enttäuschender Ergebnisse im dritten Quartal muß sich Molson ernsthaft mit der Zukunft seiner geldvernichtenden Sport- und Unterhaltungs-Division auseinandersetzen. Vor Zinsen und Steuern erzielte Molsons Sport- und Unterhaltungs-Division ein Quartalsergebnis von CAD 400 000, das deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahrsquartals von CAD 9,1 Mio liegt..
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Was Coors in Denver kann, können andere auch anderswo, nämlich eine Brauerei in einem Sportstadion eröffnen. Molson Breweries unterhält nun ebenfalls ein Brewpub, und zwar im Air Canada Center, dem Stadium der Toronto Maple Leafs und Toronto Raptors Hockey Teams. Das Brewpub leitet Roxanne Diakowsky, eine der wenigen Brauerinnen Kanadas. Gebraut werden dort zwei Biere, Toronto‘s Own und Molson Amber Ale.
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Man muß sich nicht erst an die Theke stellen und ein Pint Bitter bestellen, um den Klatsch aufzuschnappen, daß die englische Publandschaft mal wieder vor großen Umwälzungen steht. Es reicht schon aus, sich die Liste der größten Pub-Ketten der Insel anzusehen, um festzustellen, daß hinter vielen der rund 41 000 Pubs internationale Investment-Banken wie die japanische Nomura Securities und Bankers Trust stehen.
An der attraktiven Tapete und dem Mobiliar, die in zahlreichen Pubs seit dem Tag, an dem Wellington einem gewissen Bonaparte eins drauf gab, unverändert geblieben sind, kann es nicht gelegen haben, daß sich Banken in englische Pubs einkauften. Es lag wohl eher am regen Bargeldfluß..
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Alkoholische Getränke haben in Regionen islamischen Glaubens einen schwierigen Stand. So führte die Bier- und Weinproduktion in Ägypten lange Zeit ein Schattendasein, das auch mit der fragwürdigen Qualität zusammenhing. Doch nach der Privatisierung des Staatsbetriebes Gianaclis, der von ABC gekauft wurde, und aufgrund neuer Strategien bei Gouna-Beverages kommt Bewegung in den Bier- und Weinmarkt Ägyptens.
ABC braut das traditionsreiche Stella-Bier, bis jetzt oft ein Beispiel negativer Geschmacksvielfalt, da jede Flasche etwas anders schmeckte. Seit der Privatisierung vor zwei Jahren stieg die Qualität merklich. Auch die Qualität des Weines des Monopolisten ABC soll entscheidend verbessert werden, um so den ägyptischen Alkoholkonsumenten wieder zum Weintrinker zu machen..
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Um den Andrang zu Stoßzeiten besser bewältigen zu können, testet der neuseeländische Braukonzern Lion Nathan 15 Selbstbedienungs-Ausschankautomaten in Lokalen, welche die Gäste mit einer Smart Card bedienen können. Diese Ausschankautomaten haben bis zu acht verschiedene Biere am Hahn. Wenn das Plus-Konto der Karte aufgebraucht ist, können es die Gäste an der Bar wieder aufladen lassen. Das System hat den Vorteil, daß Lokalbesucher nun eine weitere Plastikkarte erhalten, die sie in die Brieftasche stecken und vergessen können. Vielleicht werden diese Karten eines Tages exklusive Sammlerstücke wie Telefonkarten – spätestens dann, wenn die Testphase abgeschlossen ist und sich die Hoffnungen, die man in die Selbstbedienungsautomaten gesetzt hatte, nicht erfüllten.
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