Markt
Von 1991 bis 1998 stieg die Anzahl der großen Lebens-mittel-Läden nach Angaben des Euro-Handelsinstituts um 510 auf 2225, ihr Umsatz von 47 Mrd DM auf 54,5 Mrd DM. Die Zahl der Supermärkte blieb mit knapp 9500 stabil. Verloren haben die SB-Geschäfte und die „Tante-Emma-Läden“. Die Discounter scheinen an ihre Grenze gestoßen zu sein. Die Zahl der Geschäfte ist um 67% gestiegen, der Umsatz nur um 41%.
Recht
Seit dem 1. Juli 1998 ist innerhalb der Europäischen Union (EU) das Kabotage-Kontingent aufgehoben.
Als Folge dieser Änderung der europäischen Frachtmarktordnung erhielt die deutsche Gesetzgebung im Fracht- und Speditionsbereich eine völlig neue Fassung. Der Güterkraftverkehr wird seither definiert als geschäftsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 3,5 t haben. Unterschieden wird nur noch zwischen Werkverkehr und gewerblichem Güterkraftverkehr.
Betreibt ein Unternehmen Werkverkehr, befördert also Güter zu eigenen Zwecken, ist es verpflichtet, sich beim Bundesamt für Güterkraftverkehr anzumelden. Eine zusätzliche Versicherungspflicht für die Ladung besteht nicht..
Markt
Dargestellt sind die 14 größten Dunkel- und Schwarzbierhersteller im Verhältnis 1998 zu 1997. Diese Liste ergab sich durch die jährliche Abfrage bei den Brauereien.
Die Liste ist aber nicht ganz vollständig, da manche Brauereien nicht der Abfrage gemäß geantwortet haben und somit bei Spezial-Auswertungen nicht enthalten sind. Es ist zu hof-
fen, daß in den nächsten Jahren die Angaben vollständiger werden.
Größter Schwarzbierhersteller ist nach wie vor die Köstritzer Brauerei mit fast 400 000 hl. Sie erzielte im Jahr 1998 noch einen Anteilsanstieg um ca. 7,6%.
In der Tabelle zeigt sich, daß die überregionalen größeren Marken im Jahre 1998 stärkere Zuwächse erzielen konnten als die kleineren Marken, die offenbar in ihrer jeweiligen Region stärker unter Druck gekommen sind..
Diverses
Das Thema Stromtarife beschäftigt zur Zeit die Brauereien und ihre Verbände sehr stark, lassen sich doch hier relativ große Einsparungen für die Brauereien erzielen. Die einzelne Brauerei kann dabei schnell den Durchblick verlieren. Besser ist es, sich mit den Brauereiverbänden kurz zu schließen, die sich in diesem Bereich eingearbeitet und entsprechende Verträge geschlossen haben. So hat P. Zacharias vom Bayerischen Brauerbund in drei Publikationen in der „Brauwelt“ (Nr. 19, S. 871, Nr. 21/22, S. 1014 sowie Nr. 36, S. 1619, 1999) detailliert auf die Möglichkeiten hingewiesen, die sich aus der Liberalisierung des Strommarktes für die Brauereien ergeben können. Die Bedingungen sind in der „Brauwelt“ Nr. 36, 1999, S. 1619 aufgelistet. 200 000 000 kWh repräsentieren. „Brauwelt“ Nr..
Markt
Nach einer Meldung des Deutschen Brauer-Bundes wuchs nach Erhebungen der IRI/GfK Retail Services der Marktanteil der 0,5-l-Bierdose im LEH und in den Abholmärkten im ersten Halbjahr 1999 von 19,8% auf 21,1% bzw. auf 4,822 Mio hl (+3,4%) an. Die 0,33-l-Dose sank im Marktanteil von 1,1% auf 1,0% bzw. um 11,2% auf 223 000 hl. Die 5-l-Partydose machte einen Sprung um 25,7% auf 112 000 hl. Ihr Marktanteil liegt jetzt bei 0,5% (0,4%).
Auf 17 000 hl (+30,5%) stieg die 0,5-l-Einwegflasche mit einem Marktanteil von 0,1%.
Die 0,33-l-Einwegflasche nahm um 15,3% auf 506 000 hl ab, ihr Marktanteil von 2,5% auf 2,2%.
Die 0,5-l-Mehrwegflasche büßte 4,1% auf 14,112 Mio hl ein. Ihr Marktanteil liegt jetzt bei 61,7% (62,5%). Ebenfalls um 4,1% nahm die 0,33-l-Mehrwegflasche auf 3,032 Mio hl ab..
AfG
Nach Aussagen von Zenith International, Bath/UK, wird sich der Konsum an natürlichem Fruchtsaft bis zum Jahre 2003 verdreifachen. Begründet wird diese optimistische Aussage mit dem Hinweis darauf, daß natürliche Lebensmittel und Getränke voll im Trend liegen. So ist z.B. die Zahl der Biobauern in Europa von 1996 bis 1998 um 68% auf 122 000 angestiegen. Das biologisch bewirtschaftete Anbaugebiet erhöhte sich in dieser Zeit um 69% auf 2,9 Mio ha, die Absätze an ökolgischen Nahrungsmitteln und Getränken um 43% auf 6,7 Mrd USD.
Seit 1996 hat der Konsum an Öko-Fruchtsaft um 66% zugenommen. Allerdings macht Öko-Fruchtsaft erst 1% des gesamten Fruchtsaftbereichs aus. Allerdings zeigen die Märkte in den Niederlanden und in Skandinavien die höchste Dynamik..
AfG
Einer Analyse aller wichtigen neuen AfG-Produkte zufolge, die seit 1994 auf den Markt gebracht wurden, arbeiten die erfolgreichen neuen Marken nach zwei möglichen Strategien:
q Positionierung in Nischen durch Anpassung an die Verbraucherbedürfnisse in der Nische, oder
q aggressives Angreifen existierender Marken durch neuartige Positionierung der Produkte.
Nach einem neuen Report von Datamonitor für Reuters Business Insight werden diese beiden Vermarktungsstrategien während der nächsten fünf Jahre weitergeführt. Einige wesentliche Ergebnisse des Reports sind:
q 22% der neuen Soft-Drinks Marken, die in Westeuropa und Nordamerika auf den Markt gebracht wurden, zielten auf spezielle Verbrauchergruppen ab. Davon sind 9% auf Kinder ausgerichtet..
Archiv
Der Lebensstil verändert sich allmählich. Im allgemeinen Verbraucherverhalten, doch besonders in der Gastronomie, zeichnet sich der deutliche Trend zu mehr Fitness, Sportlichkeit und gesünderem Leben ab, in dem, wie es in einer Presseerklärung des Steigenberger Frankfurter Hof heißt, der Gast beim Essen zunehmend auf Alkohol verzichtet und Mineralwasser bevorzugt. Diesem Trend folgend will das Unternehmen daraus eine neue Kultur machen. Mit Eröffnung einer neuen Halle wird eine eigene „Wasserkarte“ eingeführt. Sie bietet neben den klassischen Mineralwässern Spezialitäten wie das italienische Aqua Panna, das nitrat- und nitritfreie stille Wattwiller aus den Vogesen, das traditionsreiche britische Hildon, belgisches oder schwedisches Mineralwasser.a. „Brauwelt“ Nr. 36, 1999, S. 1594).B.B.
Diverses
Das IGS Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik, Hallbergmoos, veranstaltete am 3. und 4. März 1999 in Freising das 4. Energietechnische Seminar mit dem Schwerpunktthema „Stromversorgung heute und morgen“.
Eine gesicherte Versorgung mit elektrischem Strom ist für moderne Betriebe eine Voraussetzung zur Produktion qualitativ hochwertiger Güter. Die Aussage „Der Strom kommt aus der Steckdose“ muß dagegen zukünftig sehr differenziert betrachtet werden, da auf dem Gebiet der Stromversorgung einschneidende Änderungen erfolgen.
Dr.-Ing. Georg F. Schu, Inhaber von IGS, konnte zum 4. Energietechnischen Seminar über 40 Teilnehmer begrüßen. Dr. Schu zeigte einleitend die Perspektiven des zukünftigen Weltenergiebedarfs auf. Februar 1998.
Dipl.-Ing.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025
Krones AG
-
Flens feiert Hochzeit
Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG
-
Fünfjährige Partnerschaft
Anheuser-Busch InBev Germany Holding GmbH
-
Bundesminister Alois Rainer besucht Kulmbacher Brauerei
Kulmbacher Brauerei AG
-
Position des Global Sales Directors neu besetzt
Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH