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Archiv

Brauereien und Verbände werden in letzter Zeit immer aktiver und einfallsreicher, wenn es darum geht, das Image des deutschen Bieres beim Konsumenten anzuheben, Bierkennerschaft zu vermitteln und die Vielfalt der Bierlandschaft in den einzelnen Regionen zu präsentieren.
So veranstaltete der Deutsche Brauer-Bund am 1. September 1999 in Bonn ein Bierseminar für Journalisten unter dem Motto „Von der Kunst, sein Bier zu genießen“. Dabei hielt Dr. J. Snel, Fakultät der Psychologie, Universität von Amsterdam, ein Plädoyer für den Genuß und betonte ausdrücklich, daß genießen zu der Natur des Menschen gehöre. Lt. Prof. Snel stärken Freude, Humor, Lachen, positive Alltagserlebnisse, Entspannung, gute Stimmung, mäßige körperliche Anstrengung und angenehme Gerüche das Immunsystem.a. 26, 1999, S..

Gastronomie

Die Entwicklung der Absatzzahlen von Outdoor-Mobiliar zeigt bei Kason, Ortenburg, entgegen dem allgemeinen Trend im Gastronomiemöbelbereich steil nach oben. Mit über 36 000 Outdoor-Möbeln (Stühle, Bänke, Tische) wurde bereits zur Jahresmitte 1999 das Resultat von 1998 übertroffen. Das aus dem Klappmöbelprogramm entstandene erfolgreiche Outdoor-Programm wird ständig durch neue Farben, Modelle und Varianten ausgeweitet.

Rohstoffe

Am 8. Juli 1999 fand die sächsische Braugetreiderundfahrt im westlichen Dresdner Vorland statt. Für Dr. Horst Zimmermann, den Geschäftsführer des Vereins zur Förderung des Braugerstenanbaues Nord-Ost e.V., und zugleich der Erzeugergemeinschaft (EZG) Braugetreide Mittelsachsen e.V., die in diesem Jahr die Veranstaltung organisierte, war es ein Heimspiel. Doch in seinen Begrüßungsworten zu den über 80 Teilnehmern konnte er seine Sorgen nicht verbergen, daß für die Ernte in diesem Jahr noch keine Verträge abgeschlossen wurden. Der Preisdruck, der von den Brauereien auf die Malzlieferanten ausgehe, wird von den Mälzereien und Getreidehändlern auf die Erzeuger weitergeleitet. Das Preisangebot für Qualitätsbraugerste mit max. 27 DM/dt liegt an der „Schmerzgrenze“ bei den Landwirten.h.

Rohstoffe

Sicherlich war auch die derzeitige wirtschaftliche Situation im Hopfenmarkt eine Triebfeder für die Durchführung eines internationalen Hopfenanbausymposiums in Hüll. In erster Linie sollte jedoch ein Austausch über den derzeitigen Stand des Hopfenanbaus initiiert werden, darauf wies der Referent des Landwirtschaftsministeriums, Dr. Herrmann Stürmer, hin. Der internationale Austausch helfe, Sackgassen bei der Forschung zu vermeiden. Zu dieser internationalen Tagung, der ersten dieser Art, waren auf Einladung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über 60 Wissenschaftler aus acht Ländern am 18. und 19. Mai nach Hüll gekommen, um ihre Ergebnisse über neueste Anbautechniken, Schädlingsbekämpfung und arbeitszeitreduzierende Hopfenanbaumethoden zu präsentieren.

Diverses

Auf dem 4. Energietechnischen Seminar am 3. Und 4. März 1999 in Freising erläuterte Dr.-Ing. Georg F. Schu, Inhaber des IGS Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik, Hallbergmoos, aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Stromsektor. Grundlage der Liberalisierung auf dem Strommarkt ist die „EU-Richtlinie Strom“ vom 19.2.1997, die folgende gestaffelte Mindestöffnung aller europäischen Strommärkte vorschreibt:

q Bis 19.02.1999: 23 % Marktöffnung (Verbraucher > 40 GWh)
q Bis 19.02.2000: 28 % Marktöffnung (Verbraucher > 20 GWh)
q Bis 19.02.2000: 33 % Marktöffnung (Verbraucher > 9 GWh)

Die Umsetzung der Richtlinie in nationales deutsches Recht erfolgte durch die Neufassung des Energiewirtschaftsgesetzes von 1935 am 24.2.1998..

Diverses

In dieser Serie werden Maßnahmen angedacht, wie der Gesamtenergiebedarf, bevorzugt bei den Hauptenergieverbrauchern, reduziert werden kann.
Kohlendioxid (CO2) gilt als eines der bedeutendsten Treibhausgase. Es stellt mit ca. 80 % aller Emissionen den Hauptverursacher der globalen Erwärmung aus der weltweiten Energieherstellung sowie -umwandlung. Bekannt ist aber auch, daß der Anteil aus der Bierherstellung bei weniger als 0,05 % der Gesamtemissionen liegt; ein verschwindend geringer Anteil.
Trotzdem bietet es sich an, und Brauereien gehen heute nicht nur bei der Neuerstellung von Gär- und Lagertanks dazu über, CO2-Rückgewinnungsanlagen zu installieren. Es geht hierbei im wesentlichen um den Einsatz als Treib- bzw..

Diverses

Im Vergleich zu 1997 hat sich bei den bierschädlichen Arten wenig verändert berichtete Prof. W. Back anläßlich des 32. Technologischen Seminars in Weihenstephan. Auffällig war nur die wieder stärkere „Dominanz des Sekundärkontaminanten Lactobacillus brevis Typ I“. Auch das stärkere Vorkommen von L. casei und L. coryniformis (als vorwiegend Primärkontaminanten) fällt auf; möglicherweise eine Konsequenz niedrigerer Hopfengaben bei diesen etwas hopfenempfindlichen Arten. Pectinatus ist etwas rückläufig, was für eine weiterhin durchschnittlich gute Situation im Abfüllbereich spricht.
Die Primärkontaminationen liegen mit 54% zwar über den Sekundärkontaminationen, jedoch niedriger als letztes Jahr. Dies entspricht aber sicherlich den wirklichen Praxisverhältnissen..

Archiv

Im Rahmen des Seminars „Trendsorte Weizenbier“, das von Doemens in Zusammenarbeit mit dem Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern am 7. und 8. Mai in Bamberg durchgeführt wurde, referierten Gerhard Schmidt und Dr. Fritz Schur über technologische Aspekte der Weizenbierherstellung.
Einleitend wurde der Begriff Weizenbier kurz definiert. Weizenbier ist obergärig, und für die Herstellung sind mindestens 50% Weizenmalz in der Schüttung zu verwenden. Hefeweizen enthält etwa 1 bis 10 Mio Hefezellen pro Milliliter. Bei der Flaschengärung muß ein Restextrakt in der Flasche vergoren werden.
Im weiteren wird kurz skizziert, wie der Weizenbiertyp gestaltet werden kann. Hier geht es vor allem um Hefestamm, Hefemanagement, Gär- und Lagerverfahren sowie Filtration. 0,5 und 6 mg/l.

Archiv

Wie Dr. R. Hardt, Berlin, bei der 86. Brau- und maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Salzburg ausführte, gibt es Fortschritte bei der Bestimmung der Hopfenbitterstoffe mittels Kapillarelektrophorese. Bis vor einigen Jahren wurde der Gehalt von Hopfen und Hopfenprodukten an Bittersäuren überwiegend nach der modifizierten Wöllmer-Methode bestimmt. Die Analyse der Alphasäuren erfolgte hierbei konduktometrisch. In letzter Zeit hat die spezifische Bestimmung der Alpha-Betasäuren mittels HPLC immer größere Bedeutung erlangt. Diese Methode wurde inzwischen von der EBC anerkannt und ist auch in der aktuellen Ausgabe der MEBAK-Analysenmethoden enthalten. Bei dieser Methode werden die sechs wichtigsten Bittersäuren des Hopfens in vier Peaks aufgetrennt..

Archiv

Die in den letzten Jahren vorangetriebene Hefeforschung und Entwicklung neuer, schnellerer und zuverlässigerer Verfahren zur Herführung haben auch zu einer gewissen Verunsicherung bei den Brauereien geführt, welche Methode im eigenen Betrieb optimal eingesetzt werden sollte. Der folgende Beitrag stellt die einzelnen Verfahren mit ihren Vor- und Nachteilen dar. Die Hefe entscheidet mit über den Charakter eines Bieres, der physiologische Zustand wirkt sich wesentlich auf die Geschmacksstabilität aus. Die Herführung der Bierhefen bedarf einer sehr sorgfältigen Arbeit, die aber gleichzeitig wirtschaftlich geschehen soll.

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