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Der größte lateinamerikanische Braukonzern Cia. Cervejaria Brahma (41,3 Mio hl Bier) stellte 100 Mitarbeiter aus, um die Kosten in den Griff zu bekommen, die im rezessionsgebeutelten Markt den Konzerngewinn immer stärker unter Druck geraten lassen. Die entlassenen Mitarbeiter waren zuvor in der Brauerei in Jacarei, nahe Sao Paulo, beschäftigt, wo Brahma seine Biermarke wie auch Skol und Carlsberg braut.
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Die führende Biermarke in Sao Paulo, Kaiser, möchte auch im zweitgrößten Biermarkt Brasiliens, in Rio de Janeiro, Marktführer werden. Die Brauerei beabsichtigt, ihren Marktanteil auf acht Prozent bis Ende des Jahres zu steigern. 1997 hatte Kaiser einen Marktanteil von 4,2 Prozent in Rio, aber im vergangenen Jahr sank dieser auf nur 1,6 Prozent. Daher will Kaiser sein größtes Hindernis in Rio massiv angehen: den Vertrieb. Zu diesem Zweck ist Kaiser eine neue Vertriebskooperation mit RJR, ein Kaiser- und Coca-Cola-Distributeur in Rio, eingegangen.
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Mit „Bundaberg Premium“ kam Ende vorigen Jahres das erste Biermischgetränk mit Rum auf den australischen Markt. Das Produkt hat 5 Vol.-% (4,5% stammen vom Bier und 0,5% vom Rum) und wird aus Gerstenmalz und Weizenmehl hergestellt. Abgefüllt wird es von J. Boag and Son Brewing für die Bundaberg Distilling Company, Bundaberg, in Queensland. Obwohl es aussieht wie ein Bier, hat das Getränk eine geringe Karbonisierung und schmeckt etwas nichtssagend, da die Hopfenbittere fehlt und der Rum nur ganz dezent vorschmeckt. Verpackt wird Bundaberg Premium in einer 375 ml weißen Glasflasche. Bundaberg Rum (oder „Bunny“) ist die meistgekaufte Rummarke in Australien und gehört zum Portfolio des Konzerns United Distillers.
Recht
Der vorliegende Bericht beschreibt das Problem der Festlegung des Mietzinses. Besonders untersucht wird dabei die Eignung der EOP-Methode. Im Gewerberaummietbereich gilt bei der Höhe des Mietzinses der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Die Parteien können also die Höhe des Mietzinses grundsätzlich frei bestimmen.
Diverses
Vollautomatisches Keg-Handling, Transponder-Technologie und spezielle Dienstleistungen beim Keggy-System charakterisieren die Anwendung in Flensburg.
Die Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG ist Deutschlands nördlichste Braustätte. Weil ein Markt nach Norden durch eine restriktive dänische Politik nicht vorhanden ist, muß man sich sämtliche Abnehmer im Süden und Osten hart erarbeiten. Grundvoraussetzung für einen kontinuierlichen Absatz sowie einen perfekten Vertrieb ist neben der hohen Produktqualität ein ausgeklügeltes Logistiksystem..
Recht
Der Verwaltungsgerichtshof Hessen hat im Urteil vom 8. 7. 1998 – 5 UE 244/97 – die Frage erörtert, ob ein Grundstückseigentümer zum Einbau eines Rückflußverhinderers in seine Wasserverbrauchsanlage verpflichtet ist. Die DIN 1988 „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen“ geht von einer Rückflußgefahr aus und gibt deshalb den Einbau eines Rückflußverhinderers als technisch notwendig vor.
In dem konkreten Fall war Rechtsgrundlage für die Verpflichtung die örtliche Wasserversorgungssatzung und die Allgemeinen Versorgungsbedingungen Wasser. So müssen Wasserverbrauchsanlagen nach den jeweils geltenden bau- und wasserrechtlichen Vorschriften sowie nach den anerkannten Regeln der Technik geplant, hergestellt unterhalten und betrieben werden..
Diverses
Seit Anfang Dezember 1998 wird in der neuerbauten Brauerei in Mangalore Lager- und Starkbier nach Rezepten der Thorbräu, Augsburg, gebraut. Unter Leitung eines indischen Projektanten und mit indischen Zulieferbetrieben wurde der Brauereineubau vollzogen. Finanziert wird die Brauerei von einer Gruppe von zehn Investoren. In Mangalore im südindischen Bundesstaat Karnataka entstand in fünfjähriger Bauzeit eine neue Brauerei mit einer möglichen Kapazität von 400 000 hl pro Jahr (Abb. 1). Mangalore liegt am Arabischen Meer an der Bahnstrecke Kerela – Bombay, hat einen Flughafen, einen Seehafen und eine „Autobahn“ nach Bombay. In Mangalore leben etwa 300 000 Einwohner. Es gibt ein Eisenwerk, eine Düngemittelfabrik und eine Raffinerie, aber auch endlose unberührte Sandstrände.
Diverses
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und den Unternehmen der Wirtschaft bringt stets Vorteile für beide Seiten. Vor diesem Hintergrund ist im Sommer 1998 ein Projekt an dem zur TU München gehörenden „Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II” in Weihenstephan erfolgreich realisiert worden (Abb. 1). In Zusammenarbeit mit den Firmen Esau & Hueber, ICS und Phoenix Contact wurde eine Bioreaktoranlage für Gär- und Propagationsverfahren gebaut und im November 1998 in Betrieb genommen (Abb. 2).
Diverses
Die Brauerei Lasko AG ist ein Unternehmen in Slowenien, angrenzend an Österreich, Italien, Ungarn und Kroatien. Vor 1991 war Slowenien die nördlichste Republik des damaligen Jugoslawien. Seit diesem Zeitpunkt hat Tuchenhagen Brewery Systems in beträchtlichem Ausmaß die moderne Prozeßtechnik der Brauerei La?sko AG mitgestaltet und mit dem Abschluß des umfangreichen neuen Gär-Reifungskellers im November 1998 die Leistung der Brauerei auf ein hohes Niveau gebracht. Inzwischen ist die Brauerei La?sko AG zu einem der modernsten Betriebe in Slowenien und in Europa gewachsen.
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In Brauereien stellen die Prozeßschritte Würzeaufheizen und Würzekochen in der Regel den Hauptanteil des thermischen Gesamt-energiebedarfes dar. Durch die Kombination eines neuartigen Würze-kochsystems mit einer externen Aufheizung der Würze ist es möglich, die gesamte bei dem Prozeß-schritt „Würzekochen“ entstehende Abwärme zurückzugewinnen und beim nächsten Sud dem Prozeßschritt „Würze-erhitzen“ wieder zuzu-führen, so daß kein Wärmeüberschuß in Form von Warmwasser entsteht. Dafür besteht in vielen Fällen auch kein Bedarf. Im folgenden werden die erzielbaren Verbesserungen hinsichtlich des Energiebedarfes und der Emissionssituation anhand einer realen Auslegung dargestellt.