Eingabehilfen öffnen

Archiv

Seit Herbst dieses Jahres produziert die Labatt Brewing Company im Auftrag der Guinness Bass Import Co., USA, die Marke Harp Lager für den US-amerikanischen Markt unter Lizenz. Damit kommt Harp frisch aus Kanada in die US-Lokale, statt wie bisher aus Irland. Die Gründe für die geänderte Politik sind, richtig, finanzielle Überlegungen. Der Präsident von GBIC, Tim Kelly, meinte dazu, es sei erklärtes Ziel, die Marke Harp zu größerer Wirtschaftlichkeit zu bringen, um die Investitionen in die Marktbearbeitung steigern zu können.

Archiv

Asahi Breweries Ltd. plant eigenen Angaben zufolge den Einstieg in den niedrigpreisigen Markt für Bier mit niedriger Stammwürze, um die Hauptmarke „Asahi Super Dry“ zu ergänzen. Man habe aber noch nicht über Einzelheiten wie Absatzziele und das Lancierungsdatum entschieden, so eine Presseinformation. Durch den niedrigeren Stammwürzegehalt verglichen mit regulärem Bier wird eine niedrigere Steuer fällig, weshalb das Produkt besonders auf preisbewußte Konsumenten zielt. Bier mit niedrigerer Stammwürze ist rund 30% billiger als herkömmliches Bier. Die übrigen großen japanischen Brauereikonzerne außer Asahi sind bereits mit diesen Bieren am Markt, dessen Anteil ständig zunimmt. Im September belief sich sein Anteil bereits auf 25% des japanischen Biermarktes..

Archiv

S&N ist nicht der einzige Freizeitkonzern, der sich Teile seines Portfolios entledigen möchte. Von Bass wird behauptet, der Konzern plane den Verkauf von mehr als 1000 seiner 3000 Pubs, um sich stärker auf die Pub-Ketten wie All Bar One, Harvester, Edward’s sowie die Hotel-Ketten Holiday Inn und Inter-Continental zu konzentrieren. So gab Bass Ende September bekannt, daß sich innerhalb seiner Pub-Division die Kluft zwischen den Ketten und den Individual-Pubs vergrößert habe, zum Nachteil der Individual-Pubs, denen die Ketten beim Umsatz um 10% davongezogen waren. Auch Whitbread war lange als verkaufswilliger Pub-Betreiber im Gespräch. Allerdings standen nur geschätzt 300 Pubs zum Verkauf. Dann kam Whitbread der City zuvor und verkündete am 19.000 Pubs und Bars..

Archiv

Der chinesische Biermarkt bescherte ausländischen Anbietern in den vergangenen Monaten wenig Freude. Nach der Anfangseuphorie werden viele Firmen vom einheimischen Brauer Tsingtao verdrängt. Die Probleme in dem kommunistischen Land mit 1,3 Mrd Menschen sind vielfältig: Maschinen und Grundstoffe müssen aufwendig importiert werden, und Fachkräfte sind oft nur mit hohen Auslandszuschüssen ins Land zu locken. Noch vor fünf Jahren sah die Lage für die ausländische Konkurrenz alles andere als düster aus, erinnert sich Tsingtao-Vize-Chef Peng Zuoyi. Viele Investoren hätten aber offenbar die hohen Kosten unterschätzt, weshalb sie anders als einheimische Brauer ihr Bier deutlich teurer herstellen mußten. Unter den deutschen Anbietern ist auch der Bremer Beck´s-Konzern in der Volksrepublik aktiv..

Archiv

Für das Geschäftsjahr Ende 30. Juni 2000 gab Foster’s eine 16%ige Steigerung des Nettoertrags auf 427,8 Mio AUD (526 Mio DM) bekannt. Ausschlaggebend für das gute Ergebnis war ein starkes Wachstum in den Sparten Wein und Entertainment (Spielautomaten etc.). So stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern der Sparte Wein um 28,7% auf 154,3 Mio AUD (189 Mio DM). Die australische Bierdivision (CUB) erwirtschaftete einen Ertrag von 384,6 Mio AUD (473 Mio DM). Zum ersten Mal konnte Foster’s Brewing International einen Gewinn erzielen und zwar von 6,6 Mio AUD (8,1 Mio DM). Im Jahr zuvor mußte Foster’s Brewing International noch einen Verlust von 11,9 Mio AUD (14,6 Mio DM) ausweisen. Die Sparte Entertainment (Leisure and Hospitality) steigerte ihren Gewinn um 35,7% auf 110,2 Mio AUD (135 Mio DM)..

Archiv

Die Untersuchung gibt Schankanlagenreinigern, Lebensmittelkontrolleuren, Brauereien, GFGH und den Ordnungsämtern endlich die Möglichkeit, die chemische Reinigung flächendeckend durchzusetzen. Gerade die Brauereien sollten da-ran interessiert sein, dem Endverbraucher, der in der arg gebeutelten Gastronomie sein Bier konsumiert, eine optimale Produktqualität anbieten zu können. In der Praxis handelt der Vertrieb bzw. Außendienst vieler Brauereien jedoch oft völlig gegen diese Maxime.

Obwohl heutzutage in der Großzahl der deutschen Brauereien Schulungen über den sensiblen Bereich der Schankanlagenhygiene durchgeführt werden, treffen diese meist ins Leere. Die Kunden sagen, bei ihm würde das Bier noch schmecken.

Andererseits wird oft aus Sparsamkeit bzw.

Diverses

An vielen Exportabteilungen geht heute noch die Optimierung von Arbeitsprozessen durch den Einsatz von geeigneter Software ungenutzt vorbei. Und dies, obgleich es dort schnell möglich ist, Arbeitskräfte sinnvoller einzusetzen und dadurch viel Geld zu sparen. So klappert die letzte Schreibmaschine im Unternehmen nicht selten „im Export“ – gerne begründet mit den erforderlichen Durchschlägen für die Behörden, den Spediteur und die internen Abteilungen. Dafür werden meist auch noch dicke Akten gewälzt, aktuelle Erlasse geprüft und unzählige Telefonate geführt. So bleibt jede noch so kleine Zoll-Deklaration ein Verwaltungsakt! Daß dieser Aufwand heute nicht mehr erforderlich ist, belegt die Software „Export-A“ der Hübner EDV-Beratung aus Aachen.

Wasser

Die vermehrten behördlichen Auflagen zur Entsorgung des Brauereiabwassers werden zugunsten des Umweltschutzes immer bedeutsamer. Die innerbetrieblichen Maßnahmen zur Reduzierung der Abwassermenge und -konzentration reichen vielerorts nicht mehr aus.

Diverses

Über 70 Mio hl Bier werden jährlich weltweit mit Membranfilter „kaltfiltriert“. Die Brauereien in Fernost halten hier den größten Anteil. Die Aktivitäten deutscher Brauereien sind dennoch vergleichsweise gering. Könnten wir von den Brauereien aus Fernost lernen? In dem folgenden Bericht soll nicht nur die Technik der Membranfiltration im Vordergrund stehen, sondern anhand verschiedener Beispiele der Nutzen und Vorteil dieser Technologie auch aus Marketing-Gesichtspunkten erläutert werden.

Archiv

Er saß auf einem Stein und sann darüber nach, wie man „zer welte sollte leben“. Vielleicht versperrten ihm die schneebedeckten Berge die Sicht, vielleicht dräute ihm nach einem „wundervoll gemachet weib“. Zum rechten Leben und zu Frauen wußte Walther von der Vogelweide keinen Rat. Auch nicht, wie man in einem reifen und hart umkämpften Markt Bier verkaufen kann. Wie sollte er auch – er war ja nur ein Minnesänger.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT unterwegs

EBC Congress
06.09.2026 - 09.09.2026
110. VLB-Oktobertagung
12.10.2026 - 13.10.2026
kalender-icon