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Eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts TNS Emnid ergab, dass inzwischen 39 Pro-

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Europa hat ein neues Rekordhoch beim Recycling von Glasverpackungen erreicht: 67 Prozent des Altglases wurden nach  Angaben der Europäischen Behälterglas  Vereinigung FEVE 2009 wiederverwertet. Rund 25 Milliarden Glasflaschen und -behälter fanden den  Weg in die Sammelcontainer. Dieses  Wachstum bestätigt den  Aufwärtstrend der vergangenen Jahre.

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Wandelbar | Allein das erfrischende „Zisch“ beim Öffnen der Getränkedose macht sie für viele Konsumenten zum Kultobjekt. Viele Brauer wissen die runde Metallverpackung als „Mini-Fass“ zu schätzen – licht- und sauerstoffdicht schützt sie die Qualität des Bieres. Kein Wunder, dass die Getränkedose sich auch im deutschen Markt wieder wachsender Beliebtheit beim Verbraucher erfreut. Im vergangenen Jahr stieg der bundesweite Dosenabsatz um 46 Prozent auf rund 930 Millionen. Ihre Popularität verdankt die Getränkedose dabei nicht zuletzt der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Heute sind Dosen praktischer, bieten mehr Gestaltungsoptionen und bessere Umweltwerte als noch ihre Vorgängermodelle vor einigen Jahren. Dabei ist ihr Innovationspotenzial noch nicht ausgereizt. In Sachen energieeffiziente Herstellung entwickelt Getränkedosenhersteller Ball Packaging Europe gemeinsam mit Wissenschaftlern verschiedener Universitäten innovative Produktionsverfahren.

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Kreative und intelligente Lösungen | Glasflaschen haben schon viele Trends erlebt, so wie aktuell die Premiumisierung. Dies ist derzeit eine Schlüsselentwicklung auf dem Bier- und AfG-Markt. Ein attraktives Design kann eine Flasche zum Blickfang machen – mit Hilfe von Farben, Formen, Prägungen und anderen Dekorationen. Obwohl die grundlegenden Produktionsmethoden für Glasflaschen über Jahrhunderte mehr oder weniger unverändert geblieben sind, hat der Einfluss von Innovationen in jüngster Zeit bedeutend zugenommen.

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Die Kennzeichnungsverordnung für Einweg und Mehrweg ist für den Getränkefachgroßhandel von zentraler Bedeutung. Rund die Hälfte der Verbraucher wisse sieben Jahre nach Einführung des Einwegpfandes nicht, dass es neben Mehrwegflaschen auch Einwegverpackungen mit Pfand gibt. „Der Verbraucher glaubt, weil er Pfand zahlt und die Flasche zurück in den Laden bringt, habe er Mehrweg gekauft. Mit einem deutlichen Logo kann der Verbraucher dagegen sofort erkennen, ob es sich um Mehrweg oder Einweg handelt“, resümierte Günther Guder, geschäftsführender Vorstand, Bundesverband des Deutschen GFGH. Günther Guder mahnt: „Die Getränkehersteller sowie die Getränkegroß- und -einzelhändler beschäftigen insgesamt noch über 170 000 Menschen in nicht exportierbaren Arbeitsverhältnissen..

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Angesichts des dramatischen Absturzes der Mehrwegquote bei alkoholfreien Getränken haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels, der Verband Privater Brauereien Deutschlands und der Verband des Deutschen Getränkeeinzelhandels der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen. Insbesondere müsse die Regierung gegen „Dumpingpreise und Verbrauchertäuschung“ bei den großen Discounter-Ketten vorgehen und die im Herbst 2009 im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP verabredete verbraucherfreundliche und eindeutige Kennzeichnung von Mehrweg- und Einweggetränkeverpackungen endlich umsetzen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch warf der Bundesregierung vor, die dringend notwendige eindeutige Kennzeichnung von Einweg und Mehrweg aufgrund der Intervention von Einwegindustrie und Großunternehmen des Handels entgegen der Zusagen nicht umzusetzen. Darüber hinaus wird die geltende Verpackungsverordnung auch nicht eingehalten. Danach wäre die Bundesregierung bereits Anfang 2010 verpflichtet gewesen, Bundestag und Bundesrat über die Bewertung der derzeitigen Instrumente zum Mehrwegschutz zu informieren. Bislang hüllen sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die ganze Regierung jedoch in Schweigen. Resch forderte Umweltminister Röttgen auf, bei der noch in diesem Jahr bevorstehenden ökologischen Neubewertung von Getränkeverpackungen alle relevanten Stakeholder unter Leitung des Umweltbundesamtes einzubeziehen. Das Bundesumweltministerium plant für dieses Jahr eine Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen. Resch begrüßte vor dem Hintergrund zumeist industriegetriebener Ökobilanzen die geplante Aktualisierung als einen wichtigen und längst überfälligen Schritt zur Versachlichung und Transparenz der Diskussion über tatsächliche Umweltauswirkungen verschiedener Getränkeverpackungen.

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Traditionsgemäß führte das Deutsche Verpackungsinstitut [EV] (dvi) den inzwischen 6. Deutschen Verpackungskongress am 24. März 2011 in Berlin durch und lud die Führungskräfte der Branche sowie Fachleute aus der Konsumgüterindustrie, von Handelsunternehmen und dem Verarbeitungsmaschinenbau ein. In dem weit gefassten Programm gemäß dem Motto „Nachdenken. Mitdenken. Umdenken. Vordenken....“ wurden in den Fachvorträgen zwar viele Hinweise zur Verpackungsgestaltung, zu Materialien, Marketing, usw. gegeben, aber auch provokatorische Gedanken zur Verpackung als Ganzes und dem Trend geäußert.

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Mit insgesamt 980 Millionen verkauften Getränkedosen (mit und ohne Pfand) verzeichnete der europäische Verband der Getränkedosenhersteller (BCME) einen Rekordanstieg beim Absatz. Beim  Verkauf von Getränkedosen mit Pfand wurde im  Vergleich zum  Vorjahr ein Plus von fast 300 Millionen Dosen (+46%) erzielt. Laut einer aktuellen Befragung durch das Marktforschungsinstitut Nielsen schätzen 34 Prozent der  Verbraucher die Dose als umweltfreundliches Produkt ein.

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In den Jahren 2009 bis 2010 stieg der Bedarf an Getränkeverschlüssen trotz wirtschaftlicher Rezession weiter, bedingt durch den Trend hin zum Konsum fertig verpackter Getränke. Betrachtet man den Markt für Getränkeverschlüsse in den Bereichen Softdrinks, Molkereiprodukte und Bier, so wurden 2010 circa 1055 Mrd Verschlüsse abgesetzt. Der Anteil Asiens am Gesamtabsatz betrug 36 Prozent, was einem Volumen von 375 Mrd Verschlüssen entspricht. Nord- und Südamerika erreichten einen gemeinsamen Bedarf von knapp unter 400 Mrd, während die europäischen Staaten gut 250 Mrd Getränkeverschlüsse benötigten. Der Rest der Welt begnügte sich mit etwa einem Zehntel des europäischen Bedarfs.

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