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Gut 90 Prozent der PET-Gebinde, die die Hassia-Gruppe abfüllt, sind Mehrwegflaschen. Das sind über 500 Millionen Flaschen im Jahr, die vor der nächsten Füllung nicht nur gewaschen, sondern auch vom PE-Sleeve-Etikett (gestretcht, ohne Klebstoff) befreit werden müssen. Dies geschah bislang mit Bürsten und Druckluft, jetzt wird das System „Labelblow“ von der Gesete GmbH, Rettenberg, eingesetzt (vgl. BRAUWELT Nr. 36, 2011, S. 1114 f.). Das System ist bereits an vier Standorten der Gruppe installiert.

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Eine genaue Beantwortung der Frage nach dem „richtigen“ Gebinde kann meist nur anhand konkreter Einzelbetrachtungen erfolgen. Die Hauptfrage der Brauereien lautet: „Wie liefere ich mein Bier möglichst sicher und kostengünstig zu meinen Kunden und stelle dabei sicher, dass die Qualität zu 100 Prozent dort ankommt?“ Das Edelstahlkeg empfiehlt sich auf seine Weise. Neben dem verhältnismäßig geringen Eigengewicht bringt es Vorteile mit sich wie:

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Delbrouck hat Maschinen, Werkzeuge und Schutzrechte zur Herstellung von Getränkekästen von Linpac Allibert (ehemals Stucki) in Bad Salzuflen erworben. Die Transaktion umfasst lediglich die Produktion von Getränkekästen, die vom neuen Eigentümer nahtlos fortgeführt werden. Die übrigen Produktionsbereiche in Bad Salzuflen sind hiervon nicht betroffen und werden wie gehabt von Linpac Allibert fortgeführt. Der Hintergrund des Verkaufes durch Linpac Allibert sind Auflagen des Bundeskartellamtes im Rahmen der Übernahme des Unternehmens durch One Equity Partners im März 2012 (s.a. BRAUWELT Nr. 23, S. 681).

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Die slowenische Brauerei Laško im gleich­namigen Kurort ist mit rund einer Million Hektoliter Jahresausstoß die größte des Landes. Etwa 30 Prozent des Bieres werden exportiert, vor allem in die Länder des ehemaligen Jugoslawien. Knapp 40 Prozent des Bieres werden in Glasflaschen (davon 80 % Mehr­weg) abgefüllt, 53 Prozent wandern in Dosen und etwa sieben Prozent in Kegs. Da es in Slowenien weder Fasspfand noch Kaution gibt und sehr viel über den Getränkehandel vertrieben wird, verlor die Brauerei bisher im Jahr über fünf Prozent ihrer Fässer. Das soll sich mit der neuen, auf RFID-Technologie basierenden Erkennungs- und Verfolgungstechnologie i-Track des slowenischen Spezialisten i-rose ändern.

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Neben der im letzten Jahr gestarteten Initiative zum Aufbau einer Verbandsstatistik, die wirtschaftliche Kennzahlen zur Leistungsfähigkeit der Branche darstellt, wurde im Februar 2012 bei der Initiative Label-Forum [EV] (ILF) ein Arbeitskreis etabliert, der das Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf Etikettenherstellung und -Verarbeitung beleuchtet. Der Arbeitsgruppe gehören Etiketten produzierende Betriebe (Fa. Constantia Händler & Natermann, Fa. Töpfer Kulmbach, Walcher & Rees) wie auch Zulieferer der Etikettenindustrie (Brigl & Bergmeister, Siegwerk, Treofan, Türmerleim) an. Durch eine bereits angelaufene Umfrage in den Mitgliedsbetrieben der Initiative Label-Forum [EV] sollen alle bisherigen Motive und Aktivitäten zur Schonung von Umwelt-Ressourcen erfasst und als Branchenleistung dargestellt werden. In weiteren Schritten werden Maßnahmen ausgearbeitet, die als Handlungsempfehlung an die ILF-Mitgliedsbetriebe gerichtet werden.

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Das belegt eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Kon­sumforschung (GfK), Nürnberg. Bereits 2007 hatte die GfK über 1000 Konsumenten zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Die Dose wird von Verbrauchern als moderne, kostengünstige und recycelbare Verpackung geschätzt.

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) strebt eine Unterlassungserklärung gegen Ball Packaging Europe an. Die DUH will erreichen, dass Ball künftig Getränkedosen nicht mehr mit dem Claim „Die Dose ist grün“ bewirbt, ein Claim der derzeit – neben dem Logo „unendlich recycelbar“ – auf die Getränkedosen einer Handelsmarke aufgedruckt wird. Ball Packaging Europe lehnt die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung ab.

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Seit Anfang Juli streiten sich die Radeberger Gruppe und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) öffentlich um die Frage, ob die Brauerei-Gruppe Einwegflaschen der Marke Corona Extra rechtswidrig als umweltfreundliche Mehrwegflaschen verkauft oder die Flaschen tatsächlich nach Mexiko zurückgeschickt und wiederbefüllt werden.

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Die Sachsen kennen es aus dem Supermarkt: in sortenreinen, brauereieigenen Vollgutkästen stehen die frischen Produkte der sächsischen Brauer. Nach dem Biergenuss soll möglichst jede leere Flasche schnell in die Brauerei zurück, um dort gereinigt und wieder befüllt zu werden. Allerdings – das Durcheinander unterschiedlicher Flaschenformen im Leergut bereitet besonders den kleinen und mittelgroßen Brauereien seit Jahren zunehmende Sorgen und leider auch zusätzliche Kosten.

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