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Rohstoffe
Die Referenten des 21. Brauertags (v.l.): Christian Gresser, Stefan Stang, Sandra Gresser, Peter Köhler, Marcus Jentsch, Dr. Gero Beckmann, Tobias Voß, Jens Luckart, Jörg Binkert

Am 12. April 2018 veranstaltete das Institut Romeis zum 21. Mal den Institut Romeis Brauertag. Im Mittelfränkischen Neustadt/Aisch versammelten sich fast 50 Teilnehmer in der Scheune der Kohlenmühle. Die meisten Teilnehmer reisten schon am 11. April an, um am Abend gemeinsam den Neubau der Brauerei Hofmann (siehe BRAUWELT 36-2017, Seite 1067-1070) im nahegelegenen Pahres zu besichtigen.

Rohstoffe

Gute Qualität der Würze ist eine der Grund­voraussetzungen für ein gutes Bier. Entscheidend dafür ist die Qualität der Rohstoffe. Dazu gehört auch die Enzymaktivität im Korn. Aktuelle Analysemethoden erfordern umfangreiche Vor­bereitung, benötigen spezielles Laborequipment und Fachpersonal. Aber wäre es nicht revolutionär, wenn korneigene Enzyme direkt im Malz durch einen schnellen und präzisen Test bestimmt werden könnten? Mit neuen Technologien ist dies nun möglich.

Reststoffe

Biertreber enthält Cellulose. Um sie nutzbar zu machen, wurde am ILT.NRW der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo zusammen mit der Aquagroup AG aus Weiden eine neue Methode zur Delignifizierung mittels aktiven Chlors entwickelt. Es kommt eine Technik zum Einsatz, die sonst zur Herstellung von Desinfektionsmitteln in der Getränkeproduktion genutzt wird.

Rohstoffe
Malzvielfalt (Foto: romeovip_md/shutterstock.com)

Malzbasierte Lebensmittel erfreuen sich weltweit immer größerer Beliebtheit. Mit Wachstumsraten von über 100 Prozent in den letzten fünf Jahren allein für malzbasierte Getränke, gewinnen solche Lebensmittel immer weiter an Bedeutung. Dies ist in den multidimensionalen Eigenschaften von Malzextrakt begründet. Und durch die Tatsachen, dass er aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wird, eine lange Geschichte als Energielieferant vorweisen kann und durch traditionelles Brauen und Mälzen hergestellt wird, wird Malzextrakt zudem vielen Verbrauchertrends gerecht.

Rohstoffe
Hopfenstopfen und seine Auswirkungen auf die Bittere

Hopfenstopfen ist bei Craft Brauernsehr beliebt, jedoch nur wenige wissen, dass dadurch die Zusam­mensetzung der Hopfensäuren im Bier stark verändert wird, was wiederum Auswirkungen auf die Bittere eines Bieres haben und die Bestimmung des IBU verfälschen kann. Ebenso kann es zu einem Anstieg des pH-Werts kommen. Um ein besseres Verständnis der möglichen Auswirkungen auf die Bittere, die IBU-Einheiten und den pH-Wert zu erhalten, wurden in Versuchsreihen analytische Untersuchungen von Bieren vor und nach dem Hopfenstopfen durchgeführt.

Rohstoffe
Braugerste

Damit der Züchtungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und ertragreichen Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann, ist es Intention des Berliner Programms, neue Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Verarbeitungskette zur Verfügung zu stellen.

Rohstoffe

Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser hat am 20. März 2018 den zweiten Teil ihrer Übersichtsstudie zum Zustand des deutschen Grund- und Trinkwassers veröffentlicht.

Rohstoffe
Die alte und neue Vorstandschaft der Gesellschaft für Hopfenforschung (v.l., ohne Dr. S. Lustig): Dr. W. Buholzer, Dr. B. Schmidt, Dr. M. Möller, Dr. J. Pichlmaier, P. Hintermeier

Am 11. April 2018 lud die Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. (GfH) zur Mitgliederversammlung ins Deutsche Hopfenmuseum nach Wolnzach ein. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden der Vorstand der GfH und die Mitglieder des Technisch-Wissenschaftlichen Ausschusses neu gewählt.

Rohstoffe
Hopfenhochbeet in Bremen Überseestadt (Foto: Michael Scheer)

Umwelt- und Sozialverträglichkeit haben sich zu zeitgenössischen Wettbewerbsvorteilen entwickelt. Die Bremer Braumanufaktur vereint Regionalitätsprinzipien mit sozialem Mehrwert, indem sie Anteile ihres Hopfenbedarfs innerstädtisch von der Gemüsewerft produzieren lässt, die wiederum von einem sozialen Träger betrieben wird.

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