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Die VLB-Oktobertagung am 16. und 17. Oktober 2017 bot auch in der 104. Ausführung so manche Überraschung und mit der Eröffnung des neuen VLB Gebäudes einen geradezu historischen Moment (siehe BRAUWELT Nr. 43-44, 2017, Seite 1273 f.).
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Der Braugerstenmarkt und die Rahmenbedingungen beim Anbau stehen zum Jahresende im Mittelpunkt des traditionellen Bayerischen Braugerstentages. Der Verein zur Förderung des Bayerischen Qualitätsgerstenbaues (oder kurz Braugerstengemeinschaft) und der Bayerische Bauernverband hatten dazu am 23. November 2017 nach München in den Augustinerkeller geladen.
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Nach der stichprobenartigen Auswertung von Erntemustern aus der Ernte 2017 an den Landesanstalten für Landwirtschaft und den Landwirtschaftskammern in den deutschen Bundesländern hat die Braugersten-Gemeinschaft e.V. einen Erntebericht erstellt. Abweichend von der Ernteprognose, die sich auf die Expertenschätzungen und Qualitätserwartungen aus den Braugerstenrundfahrten stützte, basieren die veröffentlichten Durchschnittswerte nun auf Analysenergebnissen der besonderen Ernteermittlung in den Ländern.
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In der BRAUWELT Nr. 45/46, 2016, S. 1360-1363 wurde erstmals ein systematischer Datensatz (Erntejahrgänge 2013-2015; n=216 Sommergersten und n=31 Wintergersten) als Hilfestellung zur Implementierung des isothermen 65 °C-Maischverfahrens in die Laboranalytik veröffentlicht. Spezifikationen beschreiben die zur problemlosen Verarbeitung geforderte Malzqualität und bilden somit den gemeinsam zu erreichenden Nenner zwischen Malzherstellern (Landwirten, Züchtern, Anlagenbauern, Mälzern) und weiterverarbeitenden Betrieben (Brauereien, Lebensmittelbetrieben).
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Nitrosamine bzw. N-Nitrosodimethyl-amin (NDMA) in Lebensmitteln und somit auch in Malz und Bier sind aufgrund ihrer vermutlich kanzerogenen Wirkung ein stets aktuelles Thema. Die NDMA-Belastung in Malz konnte Ende der 1970er-Jahre durch Umstellen der Darrbeheizungsart in vielen Mälzereien von direkter Befeuerung mit Öl oder Gas auf indirekte Beheizung mit Wärmetauschern deutlich minimiert werden. Trotzdem werden nach wie vor gelegentlich NDMA-Gehalte detektiert, die den technischen Richtwert von 2,5 µg/kg in Malz sowie 0,5 µg/kg in Bier überschreiten [1, 2, 3].
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Die Anbaufläche für Sommergerste in Bayern hat sich 2017 gegenüber dem Vorjahr wieder etwas erholt. Mit einem Zuwachs von etwa 8000 ha, scheint sich die Anbaufläche leicht stabilisiert zu haben. Nach dem trockenen Winter und Frühjahr führten hohe Stickstoffvorräte im Boden zu Besorgnis um den Einweißgehalt. Immerhin waren bis auf die normalerweise trockenen Lagen im Nordwesten gute Bestände mit ordentlicher Ertragserwartung vorhanden. Zur Ernte führten weitverbreitete und ergiebige Regenfälle zu einem stark verzettelten Drusch. Trotz der extremen Witterungsbedingungen präsentiert sich die Ernte in Bayern abschließend im Vergleich zum Vorjahr mit nur etwas geringeren Erträgen bei erhöhten Rohproteinwerten.
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Derzeit sind über 200 Hopfensorten weltweit registriert und jährlich kommen zehn bis 20 neue hinzu. Insbesondere mit der Craft Bier-Welle hat die Hopfenzüchtung enormen Auftrieb erfahren. Der Schwerpunkt liegt momentan bei Hopfen mit speziellen Aromen (Flavour-Hopfen), die besonders zum Hopfenstopfen geeignet sind. Die Bewertung neuer Sorten wird immer wichtiger, aber auch schwieriger. Anhand zweier Hüller Züchtungen soll aufgezeigt werden, wie eine Beschreibung, Bewertung und Einordnung noch unbekannter Stämme erfolgen kann.
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Zum 1. Januar 2018 gibt die BayWa AG die Geschäftsaktivitäten der BayWa „Sorten/Innovation/Distribution (SID)“, vormals „Züchtervertrieb“, an die Secobra Saatzucht GmbH mit Sitz in Moosburg an der Isar ab.
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Die Stoffgruppe der Arabinoxylane fand bis dato – nicht zuletzt aufgrund unzureichend verfügbarer Messmethodik – im Bereich der Getränkeanalytik sowie in der Interpretation der technologischen Auswirkungen dieser Substanzgruppe wenig Beachtung. Jedoch stellt sie einen nicht zu unterschätzenden Anteil der Zellwandbestandteile und möglicherweise – neben den β-Glucanen – einen weiteren wichtigen Indikator bzw. eine technologische Einflussgröße in Bezug auf die Zytolyse dar.