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Alphasäuren-Bilanz -- An der Welthopfenernte 1990 war die Sortengruppe A (Saaz, Tettnang, Spalt) mit 6% bzw. 13 322 t (- 23%) beteiligt und lieferte 414 t Alpha-Säure (-12%). Die Sortengruppe B (Hallertauer, Hersbrucker, Hüller, Perle, Golding, Fuggle, Cascade) brachten es auf 29 732 t (- 1%) bzw. 1527 t Alpha-Säure (+ 12%). Die Sortengruppe C (Hopfen ohne Weltmarktgeltung) kamen auf 35 784 t (20%) bzw. auf 1932 t Alpha-Säure (+ 20%) und die Sortengruppe D (Northern Brewer, Brewers Gold, Cluster, Bullion, Pride of Ringwood, Hochalphahopfen der USA und Englands) auf 35 578 t (- 14%) bzw. 2991 t Alpha-Säure (- 11,3%). Insgesamt betrug die Welthopfenernte 1990 114 416 t (- 3,5%) bzw. 6864 t Alpha-Säure (- 6%). Nach dem Hopfenbericht 1990/91 der Fa. Joh..

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Positive Perspektiven für die Braugerste -- Positive Perspektiven für den Brauergerstenanbau in Deutschland sah Prof. Dr. R. Schildbach, Leiter des Forschungsinstitutes für Rohstoffe der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin, VLB, in seinem Vortrag anläßlich des 20. Internationalen Braugerstenseminares am 9. Oktober in Berlin. Dabei hat vor allem die ostdeutsche Landwirtschaft die Marktchancen für die Braugerste erkannt. Die guten Chancen für deutsche Braugerste gelten unter der Vorausetzung, daß die Qualität aus der nationalen Erzeugung gegenüber derjenigen aus den EG-Nachbarländern konkurrenzfähig ist. Die Gegebenheiten dafür sind lt. Prof. Schildbach günstig. Die neuen Braugerstensorten, insbesondere auch aus den neuen Bundesländern (s.a. Brauwelt, Nr. 43, 1991, S. Prof.B.B..

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Weltweiter Hopfenüberschuß -- Nach dem jetzt erschienenem Bericht der Fa. Simon H. Steiner Hopfen GmbH, Laupheim, wird die Welthopfenmenge 1991 etwa 2,489 Mio Ztr (+ 9,1%) betragen. Das entspricht 8,338 Mio kg Alphasäuren (+ 20,6%) . Geht man für 1992 von einer Weltbierproduktion von 1,182 Mrd hl (+ 1,5%) aus, dann errechnet sich bei einem durchschnittlichen Alphasäureneinsatz von 6,8 g/hl und einem durchschnittlichen Alphasäurengehalt des Hopfens von 6,7% ein weltweiter Bedarf an Alphasäuren von 8,038 Mio kg und damit ein Überschuß von etwa 100 000 Ztr Hopfen. Aufgrund dieser Daten geht das Unternehmen davon aus, daß die Hopfenvorräte, die in den letzten Jahren abgebaut wurden, wieder leicht ansteigen. Weltweit wurden 1991 auf ca. 95 000 ha Hopfen angebaut. In den USA werden auf ca..

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Die Qualität der 1991er Braugerste ist insgesamt gut, aber regional unterschiedlich, mit deutlichem Nord-Süd-Gefälle. - - Der Eiweißgehalt dürfte im Durchschnitt bei 11% liegen. Eher enttäuschende Ergebnisse werden aus den ostdeutschen Anbauregionen gemeldet. Aufgrund der hohen vorvertraglichen Deckung zu Preisen von 44 - 45 DM/dt gibt es bei Preisforderungen von 40 - 41 DM/dt z. Zt. keine Umsätze. In der EG kann mit einer guten bis befriedigenden Braugerstenernte gerechnet werden. Vor allem durch eine gute Braugerstenernte in Dänemark kann der Bedarf voll gedeckt werden.

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Mälzerei-Seminar in Weihenstephan -- Am 26. und 27. 11. 1991 fand in Weihenstephan das 10. Mälzerei-Seminar unter der Schirmherrschaft des Deutschen Mälzerbundes und organisiert von Prof. Dr. L. Narziß statt. Das mit rd. 60 Teilnehmern gut besuchte Seminar brachte wie die früheren Seminare eine Fülle von Informationen aus wissenschaftlichen Arbeiten über die Mälzereitechnologie. Damit setzte der Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, wie sein Inhaber, Prof. Dr. L. Narziß, bei der Begrüßung der Teilnehmer unterstrich, in der Forschung eine lange Tradition fort, die zurückreicht bis zu den Professoren Leberle und Schuster. Auch der Mälzerbund, vertreten durch H. A. Die Aktualität dieser Veranstaltung, die lt..

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Untersuchungen zur Kenntnis der Mikrobiologie von Braugerste und Brauweizen. 1. Mitteilung: Die Zusammensetzung der Mikroflora auf erntefrischem Getreide -- An die Qualität des Braugetreides und des aus ihm gewonnenen Malzes werden in zunehmendem Maße auch Anforderungen gestellt, die von der Mikroflora her bestimmt werden. So können etwa bei Lagerung und Vermälzung des Getreides Veränderungen in der Zusammensetzung seiner Mikroorganismen auftreten, die unter Umständen eine wesentliche Minderung seines Verarbeitungswertes bedingen. Der epiphytischen Mikroflora auf dem erntefrischen Getreide als Ausgangspunkt jeglicher Keimentwicklung muß dabei besonderes Interesse zukommen..

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Wöllmer-Analyse -- Bei der Wöllmer-Analyse werden die Hopfengesamtharze aus methanolischer Stammlösung aufgeteilt in die hexanlöslichen Weichharze und die nicht hexanlöslichen Hartharze. Der Hartharzanteil vom Gesamtharz gilt als Merkmal für Qualität und Alterungszustand des Hopfenproduktes. Da die Weichharzbestimmung problematisch ist - die Weichharze werden manchmal nicht vollständig extrahiert -, ist der Aussagewert dieser Analytik oft nicht sehr zuverlässig. Das Prinzip der Analyse beruht auf der Verteilung der Hopfeninhaltsstoffe zwischen einer sauren wässrig-methanolischen Phase und Diäthyläther. Die Angabe des Konduktometerwertes und der beta-Fraktion in Prozenten des Gesamtharzgehaltes läßt gewisse Rückschlüse auf Sorte und Provenienz des rohen und des veredelten Hopfens zu. U.

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Hopfeneinfuhren im Hopfenwirtschaftsjahr 1990/91 gestiegen - - Wie der Deutsche Brauer-Bund mitteilt, ist die Hopfeneinfuhr im Hopfenwirtschaftsjahr 1990/91 erheblich angestiegen. Sie belief sich auf 369 300 Ztr. Ursache für diese Steigerung war der schlechte Ausfall der deutschen Hopfenernte 1990. Aus der Tabelle ist die Einfuhr getrennt nach Doldenhopfen, Hopfenpulver und Extrakt, zu entnehmen. Die Einfuhr von Hopfenpulver und Hopfenextrakt wurde in Doldenhopfen umgerechnet (Hopfenpulver Typ 45 1 : 1,9; Hopfenpulver Typ 90 1 : 1,06; Hopfenextrakt 1 : 4) (vgl. Tabelle). Von der Gesamteinfuhr waren 120 000 Ztr für den Inlandsverbrauch bestimmt und 249 300 für die Veredelung. Beim Hopfenpulver und beim Hopfenextrakt waren die USA, Großbritannien und Belgien die wichtigsten Lieferländer..

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Gute Braugersten-Qualität aus den neuen Bundesländern -- Die Braugerstenzucht und der Anbau in den neuen Bundesländern entsprechen den hohen Anforderungen der deutschen Brauwirtschaft. Davon haben sich westdeutsche Experten vor Ort überzeugt. Anläßlich einer Besichtigungsfahrt der Braugersten-Gemeinschaft, Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Qualitätsgerstenanbaus im Bundesgebiet e.V., zeigten sich Mälzer, Brauer und Saatgutzüchter aus dem Westen vom Qualitätsstandard der Zucht in Ostdeutschland beeindruckt. Schwerpunkt der Besichtigung waren die traditionsreichen Saatgutbetriebe von Hadmersleben, Bernburg, Biendorf und Langenstein im Bundesland Sachsen-Anhalt, der Hochburg der ostdeutschen Braugerstenzüchtung. Davon gelangen rund 600 000 t als Braugerste auf den Markt..

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