Rohstoffe
Die Anbauflächen für Braugerste wurden 2002 in Deutschland um rd. 30 000 ha eingeschränkt. Auch die ha-Erträge erfüllten mit rd. 44 dt/ha nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Dies führte von den Braugerstenflächen zu einer Erntemenge von nur knapp über 2 Mio t und damit um über 12% weniger als 2001. Positiv zu verzeichnen waren die Qualitätsergebnisse bei Eiweiß und Sortierung in den einzelnen Bundesländern.
Die Braugerstenernte 2002 ist in zwei Abschnitte einzuteilen. Die Gersten, die vor dem 11. August geerntet werden konnten, erfüllten weitgehendst die Anforderungen an eine gute Braugerste. Anders sieht es aus mit den Gersten, die nach dem 12. August eingefahren wurden (Späterntegebiete). Auch Kornrissigkeit und Schimmelpilzbefall wurden verstärkt bei diesen Gersten festgestellt.
Rohstoffe
Nach einem Bericht des Verbandes der Deutschen Hopfenpflanzer wurde in den deutschen Anbaugebieten Hallertau, Tettnang, Elbe-Saale, Spalt und Hersbruck die Hopfenernte in der 37. Kalenderwoche abgeschlossen. Im Anbaugebiet Hallertau ist die Ertragssituation sehr standortabhängig. Die Erträge dürften die Schätzwerte erreichen. Erste vorsichtige Trendmeldungen von Handelsseite ergeben Alphawerte, die mit denen der Ernte 2001 in etwa vergleichbar sind. Für Freihopfen der Ernte 2002 liegen lt. Verband keinerlei Preisangebote vor.
Im Hopfenanbaugebiet Hallertau betrug die Gesamtabwaage bis zum 10. September 2002 10 557,3 t. Führend ist die Sorte Perle mit 3490,84 t, vor Hallertauer Tradition mit 2478,16 t und Hallertauer Magnum mit 1242,01 t..
Rohstoffe
Die Welthopfenfläche ist 2002 gegenüber dem Vorjahr um ca. 2500 ha auf etwa 56 000 ha zurückgegangen. Der Großteil der Flächenreduktion entfällt dabei auf die USA, so der neue Präsident des deutschen Hopfenpflanzerverbandes, Dr. Johann Pichlmaier, in seiner Situationsanalyse anlässlich der Hallertauer Hopfenrundfahrt am 29. August. Nach den offiziellen Angaben des internationalen Hopfenbaubüros, ist in diesem Jahr mit einer um ca. 4% geringeren Hopfenmenge zu rechnen.
In Deutschland erwarten die Hopfenbauern eine mengenmäßig gute Ernte (siehe Tabelle). Die Produktionsmengen entsprechen denen des Vorjahres, obwohl die ertragsfähige Anbaufläche um 2,5% bzw. die Gesamtfläche um 3,5% abgenommen hat. Ferner sind die Märkte von Hochalphahopfen bzw. den Aromahopfen getrennt zu betrachten....
Rohstoffe
In seinem wissenschaftlichen Übersichtsvortrag vermittelte Dr. Friedrich Keydel, Vizepräsident der Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, anlässlich der Jahresmitgliederversammlung der Gesellschaft für Hopfenforschung am 18.3.2002 in Freising einen umfassenden Einblick in die Strategie gegen den Echten Mehltau. Der Echte Mehltau stellt derzeit die größte Bedrohung im Hopfenbau dar. Er erfordert die ganzheitliche Betrachtung des Problems. Dazu präsentierte Keydel die neuesten Ergebnisse aus züchterischer wie pflanzenbaulicher Sicht.
Suche nach Resistenzgenen
Aus züchterischer Sicht ist die Erzeugung resistenter Sorten die primäre Strategie. Als Basis dazu dient eine möglichst breite Variabilität des genetischen Materials. Derzeit resistente Sorten, wie z.B.
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Rohstoffe
Diese Frage stellte Dr. Frank Rath, Leiter des Forschungsinstituts für Rohstoff an der VLB Berlin auf dem 9. Dresdner Brauertag am 19. April 2002 und gab aus seiner Sicht auch viele Hinweise, wie die Fachwelt darauf eine Antwort finden kann.
Eine gute Braugerste zeichnet sich durch die sechs großen "E" aus, nämlich Ertrag, Eiweiß, Endosperm, Enzyme, Extraktgehalt und Energie.
Anhand der seit 1971 in den Jahrbüchern der Braugerstengemeinschaft dokumentierten Werte für deutsche Sommergerste konnte die Entwicklung der wichtigsten Parameter nachgewiesen werden.
Die Extraktausbeute wurde in den letzten Jahrzehnten von ca. 80 Prozent auf 82 bis 83 Prozent gesteigert. Es wird ein Endvergärungsgrad bis 84 Prozent erreicht.B. Dr. Dr.
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Rohstoffe
Inzwischen wurden die EBC-Sortenversuche des Braugersten-Jahrgangs 2001 veröffentlicht. Der Bericht basiert auf den Kommentaren der vier regionalen Vorsitzenden und soll die getesteten Sorten beschreiben. Als Referenz verwendete man die Sommerbraugerstensorten Scarlett und Barke und die Wintergerstensorten Esterel, Tiffany, Clarine und Regina.
Ergebnisse bei den Wintergersten
Von den Sorten im zweiten Versuchsjahr wird in den Regionen Zentral und West die Sorte Vanessa hervorgehoben auf Grund von Korngröße und Ertrag. In den Versuchen in Zentraleuropa entwickelte sich die diastatische Kraft besonders gut, im Westen war der Ertrag herausragend. In den Regionen Süd und Zentral zeigte Ladoga Verbesserungen bei der Sortierung und hohe Erträge, jedoch geringe diastatische Kraft....
Rohstoffe
Nach ersten inoffiziellen Ernteschätzungen der Firma H. Eisemann KG steht der Hopfen der Kampagne 2002 gut, kleinere Sturm- und Hagelschäden, die bisher über das Anbaugebiet Hallertau heruntergegangen sind, werden keinen Einfluss auf das Ernteergebnis haben, so der Bericht. Auch Schädlinge bzw. Krankheiten sind bisher nur vereinzelt aufgetreten. In den letzten Tagen wurde die Rote Spinne gesichtet, es soll sich aber auch hier um Einzelfälle handeln, die in den Griff zu bekommen sein sollten.
Die erste inoffizielle Hopfenschätzung für die einzelnen Anbaugebiete (siehe Tabelle 1 - Erntemenge 2001 in Klammern).
Die Daten stammen von Ende Juli 2002 und sind als erster Anhaltspunkt gedacht. Die offizielle Schätzung der Schätzkommission beginnt am 16. August 2002 in der Hallertau....
Rohstoffe
In Deutschland konnte in diesem Jahr die Sommergerste bei günstigen Witterungsbedingungen und guten Bodenverhältnissen überwiegend Mitte März ausgesät werden. Starke Regenfälle führten anschließend teilweise zu Bodenverdichtungen. Die darauf folgende Trockenheit ließ nur eine mittlere Bestandesdichte zu.
Die Sommergerstenfläche mit ca. 635 000 ha bewegt sich in einer Größenordnung wie im Vorjahr. Dagegen dürfte die Braugerstenfläche geringer ausgefallen sein. Wichtige Braugerstenländer, wie z.B. Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, haben die Sommergerstenflächen reduziert, und gerade in diesen Gebieten wird überwiegend Braugerste produziert. 2002 wird voraussichtlich die Braugerstenfläche in Deutschland um rd. 30 000 ha niedriger liegen als im Vorjahr.
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Rohstoffe
Die Ernteerwartungen für die wichtigsten Anbaugebiete der Europäischen Union sind mit wenigen Ausnahmen recht gut. Ursache hierfür sind die meist günstigen Witterungsverhältnisse seit Beginn der Aussaat. Niederschlagsmengen und Temperaturverlauf bis jetzt waren zwar nicht immer optimal, konnten aber fast überall entstehende Defizite wieder aufholen und ausgleichen. Größere Schäden sind dadurch nirgendwo eingetreten. Spanien, mit dem weitaus größten Anbaugebiet, hat die Fläche um etwa 8% ausgedehnt und erwartet nach der Trockenheit des Vorjahres wieder eine um über 1,5 Mio t größere Ernte als zuletzt. Wie üblich werden von dort keine Braugerstenmengen in die Gemeinschaft exportiert. Die Ernte hat bereits begonnen. Frankreich hat die Fläche stark um ca. Dänemark hat seine Fläche um ca.
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