Rohstoffe
Aus bereits durchgeführten Untersuchungen ergab sich die Frage, wie niedermolekulare Polyphenole während des Wachstums in Hopfen gebildet werden. Dazu wurden Proben von Rebblättern und Hopfendolden während der Vegetationsperiode gezogen und auf die niedermolekularen Polyphenole mittels HPLC-DAD-Analyse untersucht. Die Ergebnisse stellten die Autoren übersichtlich zusammen.
Bei der Betrachtung der Zusammensetzung von niedermolekularen Polyphenolen in verschiedenen Hopfensorten und zwei Anbaugebieten ergaben sich folgende Kernaussagen:
"Mehr als 100 Einzelkomponenten können mittels HPLC getrennt werden. Die meisten davon sind mittels DAD-Spektren und HPLC-MS-Kopplung charakterisierbar. Es resultieren teils deutliche Unterschiede." (1). Die so getrockneten Rebblätter bzw. ...
Rohstoffe
Im Rahmen der diesjährigen VLB-Oktobertagung in Berlin veranstalteten im Foyer des Tagungshotels die deutschen Hopfenbauer eine kleine Ausstellung mit den besten Sorten aus der 27. Bonitierung. Die höchsten Punktzahlen in den Bewertungen erzielten
bei den Aromasorten
1. Josef Berger, Gassetshausen/Hallertau, mit der Sorte Perle
2. Johann Baumeister, Haunsbach/Hallertau, mit der Sorte Hallertauer Taunus
3. Josef Meyer, Mosbach/Spalt, mit der Sorte Spalter Select
bei den Bittersorten
1. Josef Bayerl, Lehen/Hallertau, mit der Sorte Hallertauer Magnum
2. Karl Weichenrieder, Mitterstetten/Hallertau, mit der Sorte Hallertauer Taunus
3. Georg Nutz GbR, Oberulrain/Hallertau, mit der Sorte Hallertauer Taunus. ...
Rohstoffe
Als Reaktion auf die äußerst angespannte Marktlage im Bereich der Bitterhopfen haben Vorstand und Aufsichtsrat der Erzeugergemeinschaft HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft eG in ihrer gemeinsamen Sitzung am 28. Oktober 2004 ein Programm zur Flächenreduzierung beschlossen. Das Programm umfasst zum einen Hopfenflächen mit Bittersorten und zum anderen Erzeugerbetriebe, die aus der Produktion ausscheiden.
Im ersten Teil sieht das Programm eine Prämie in Höhe von 1500 EUR/ha für die Stilllegung von Flächen für den Anbau von Bitterhopfen auf die Dauer von zwei Jahren vor. Ausgenommen ist nur die Sorte Northern Brewer. Die Zahlung der Prämie wird auf zwei Jahre verteilt (je 750 EUR), wobei die Pflanzer sich auch nur für die Teilnahme für ein Jahr entscheiden können. Lt.".
Rohstoffe
Die Hopfenernte 2004 ist abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe Hopfenanalyse (AHA) gibt hiermit die durchschnittlichen Alpha-Säurenwerte bekannt, die bis zum Stichtag 15. Oktober in erntefrischen Hopfen ermittelt worden sind. Mitglieder der AHA sind die Betriebslabors der deutschen Verarbeitungswerke, die Landesanstalt für Landwirtschaft - Abschnitt Hopfen (Hüll) und Labor Veritas (Zürich). Diese Werte stellen die Grundlage für etwaige Vertragsanpassungen bei Lieferverträgen mit "Alphaklausel" dar.
Bei den folgenden Angaben handelt es sich um eine aktuelle Fortschreibung der in der Publikation "Wie bestimmt sich der durchschnittliche Alphasäurengehalt einer Hopfensorte?" (Brauwelt 144, Nr. 22, 654 bis 660, 2004) beschriebenen Tabelle 3.
Lufttrockene Alpha-Säurenwerte nach EBC 7.
Rohstoffe
Beim sehr gut besuchten Rohstofftag 2004, veranstaltet von der Hopfenverwertungsgenossenschaft Spalt, des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern und des Bayerischen Brauerbundes, gab es am 19. Oktober 2004 in Spalt eine Vielzahl von praxisorientierten Informationen zu den Rohstoffen Hopfen, Gerste/Malz und Wasser.
Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern, führte das rege Interesse an dieser Veranstaltung darauf zurück, dass sich nach der Ernte 2003 bei den Brauern doch wieder eine gewisse Sensibilität für die Rohstoffe eingestellt habe.
Hans Zeiner, Hopfenverwertungsgesellschaft Spalt, ging zu Beginn auf die Ernte- und Marktsituation beim Hopfen 2004 ein. 35, 2004, S. auch folgenden Beitrag). 78 000 Ztr..
Rohstoffe
Das wachsende Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher sorgt für die Produktion von besonderem Qualitätshopfen aus neutral kontrolliertem Vertrags-Anbau (KVA). Dieser bietet dem Brauer und Biertrinker die Möglichkeit, eine umweltschonende und auf die Erhaltung der natürlichen Ressourcen ausgelegte Produktion zu fördern. Der KVA verpflichtet den Pflanzer zur jährlichen Nmin Untersuchung, Aufzeichnung von Dünge-, Pflanzenschutz- und Kulturmaßnahmen für jeden Hopfengarten, regelmäßige, neutrale Bestandkontrolle und regelmäßige Fortbildung. Jede einzelne Hopfenpartie kann über den Verarbeiter bis zurück zum Erzeugerbetrieb verfolgt werden. Natürlich kann über die IGN auch Hopfen aus konventionellen Anbau bezogen werden.
Rohstoffe
Die Weissheimer Malz Gruppe produziert in drei Ländern 555.000 t jährlich. Die deutschen Standorte sind Andernach, Gelsenkirchen, Bremen, Großaitingen und Heidenau (Sachsen Malz), in Ungarn Dunaújváros und Böcs (Albadomu Málata) sowie in Polen Danzig (Baltic Malt). Der direkte Wasseranschluss der meisten Betriebe ermöglicht eine frachtgünstige Belieferung aller Kunden weltweit. Die führenden nationalen und internationalen Brauereien gehören zum Kundenkreis der Weissheimer Malz Gruppe. Braugerste und Brauweizen werden aus den traditionellen deutschen und europäischen Anbaugebieten bezogen. In Andernach und Dunaújváros werden Spezialmalze auf Röstern hergestellt. Die Weissheimer Malz Gruppe ist ein Familienunternehmen und wird in der fünften Generation geführt..
Rohstoffe
Gute Ertragsleistungen, gut ausgebildetes Korn und optimale Rohproteinwerte - die bayerische Braugerstenernte lässt für Mälzer und Brauer kaum Wünsche offen. Im folgenden Beitrag werden die ersten Ergebnisse der Prüfungen im Detail vorgestellt.
Rohstoffe
Nach einer Mitteilung der Simon H. Steiner Hopfen GmbH, Mainburg, werden für die Hopfenernte 2004 in den Anbaugebieten in Deutschland, in der Tschechischen Republik und in Slowenien sowie auch in den übrigen europäischen Anbaugebieten gute Erträge und Qualitäten erwartet. In den USA gehen die Vorhersagen ebenfalls von einer quantitativ und qualitativ guten Ernte aus. Nach Einschätzungen des Unternehmens kann es bei einigen Aromasorten aus den europäischen Anbaugebieten auf Grund hoher Nachfrage trotz überdurchschnittlicher Erträge zu Versorgungsengpässen kommen.
Bei den Bitterhopfen ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet.
Die Anbaugebiete in Europa haben bei diesen Sorten auch auf Grund der Kursverhältnisse zum US-Dollar einen harten Wettbewerb zu erwarten..