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Reinigung/Desinfektion

Beispielanlage (vorne rechts) mit Dosierstationen (hinten links)

Prävention | Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühl­türmen und Nassabscheidern müssen sich seit des Erlasses der 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) einigen neuen Auflagen widmen. Es gibt viele Regeln zu beachten, doch wie können Betreiber ihre Anlagen hygienisch sicher und zugleich möglichst materialschonend betreiben

Mittelstandstauglich | Als erste deutsche Brauerei entscheidet sich die bayerische Karmeliten Brauerei, Straubing, für die schlüsselfertige Errichtung einer vollbiologischen Kläranlage. Das Carrier-basierte System aus anaerober und aerober Abwasserauf­bereitung des niederländischen Unternehmens Aqana vervollständigt das mit Bundesmitteln geförderte, mehrfach preisgekrönte Energie- und Umwelt-Nachhaltigkeitskonzept einer CO2-neutralen Brauerei.


Moritz Fiege | Die Privatbrauerei Moritz Fiege hatte im Jahr 2018 rund 1,2 Mio EUR in eine neue Flaschenwaschmaschine investiert. Rund 360 000 EUR davon erhielt Fiege als Zuschuss über das Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums.


Inhaltsstoffe und Aufgaben | Welche Additive gibt es in der Flaschenwaschmaschine und wie haben sie sich entwickelt Eine Reise durch die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Aufgaben, vorbei an Spezialadditiven für besondere Reinigungsprobleme und hin zur Laugenfiltration, die sowohl Chancen als auch Risiken bieten kann.


Analytische Bewertung | In der Getränkeherstellung haben sich verschiedene Systeme zur Filtration der Flaschenreinigungs­laugen etabliert. Durch veränderte Voraussetzungen und Anforde­rungen an die Flaschenreinigung (z. B. Technologie, Hilfsstoffe, mediale Präsenz „Mikropartikel“) wurde dies notwendig. Doch wie bewertet man eine erfolgreiche Laugenfiltration Der Artikel stellt analytische Ansätze zur Laugenbewertung vor, um diese Frage zu beantworten. In einem Folgeartikel wird der Einfluss der Laugen­filtration TC® Screen TS anhand eines Praxisbeispiels präsentiert.


Der Praxisleitfaden „Hygiene und HACCP in kleinen und mittelständischen Brauereien“, erstellt unter Federführung des Leiters Umwelt und Technik Thomas Scheffold vom Verband Private Brauereien, wurde nach Prüfung durch die Behörden aller Bundesländer im Frühjahr 2019 als die nationale Branchenleitlinie für gute Hygienepraxis anerkannt.


Reiner Trinkgenuss | Die Reinigung der Schankanlagen ist beim Ausschank wohl eines der am meisten diskutierten Themen – und das schon, seit Ende des 19. Jahrhunderts die ersten modernen Schankanlagen betrieben werden. Neben der generellen Reinigbarkeit der Schankanlage standen dabei vor allem immer der Aufwand und die dabei entstehenden Kosten im Fokus. Zu kurz kam dabei jedoch, dass mit einer sauberen Schankanlage der Verbraucher geschützt wird und der Wirt Geld verdient. Vergessen wird oft der Reiniger, von dem erwartet wird, dass eine saubere Anlage zum Schnäppchenpreis hergestellt wird.


Ressourcen schonen | „Ehrlich gesagt, ein bisschen eigen sind wir schon“, meint Günther Huber, Chef der Familienbrauerei Huber in St. Johann, Tirol. „Andere Brauereien sourcen out, expandieren und diversifizieren. Wir investieren in unsere Heimat und in den Standtort.“ Dazu gehört für Huber ein hoher Qualitätsanspruch: Seine zwölf vielfach ausgezeichneten Biere, die zwei Saisonbiere und Limonaden werden laufend auf den Prüfstand gestellt und die Transportwege so kurz wie möglich gehalten. Das „Tüpfelchen auf dem i“ ist aber eine auf die Brauereigröße perfekt abgestimmte technische Ausstattung.


Modernisierung Kaltbereich | Mehr als 190 Jahre schon braut die Familie Bauer in Neuburg an der Donau Bier. Damit ist die nach den männlichen Familienoberhäuptern benannte Juliusbrauerei heute die einzige verbliebene Braustätte der oberbayerischen Kreisstadt. Mit dem Neubau einer Halle, die den kompletten Kaltteil beherbergt, und der geplanten Überführung in eine Stiftung stellt Inhaberin Gabriele Bauer den Familienbetrieb neu und zukunftssicher auf.


Sicher Arbeiten | Betriebsanweisungen sind ein wichtiges Element der Prävention. Die verbindlichen Anordnungen und Verhaltensregeln des Arbeitgebers richten sich an die Mitarbeiter. Für den Umgang z. B. mit gefährlichen chemischen Stoffen, Anlagen und Fahrzeugen müssen den Arbeitnehmern Betriebsanweisungen in schriftlicher Form zugänglich gemacht werden. Sie bilden die Grundlage für Unterweisungen. Hier mehr zu den Pflichten des Arbeitgebers sowie zu Form und Inhalt der Betriebsanweisungen.


Am 14. November 2018 fand im Rahmen der BrauBeviale das 2. Forum der Tensid-Chemie GmbH, Muggensturm, statt. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Sabine Peter widmete sich Stefan Loch-Ahring, Tensid-Chemie, im ersten Vortrag dem Thema „TC® ServCon & onvi-Control® – Einsatz von Biofilmsensoren im Füller und Kühlkreislauf“.