Der Bierausstoß belief sich 1991 in Deutschland auf 118 Mio hl. -- Davon entfielen 110,16 Mio hl (+ 5,7%) auf die alten und 7,8 Mio hl auf die neuen Bundesländer. Im 2. Halbjahr 1991 ist der Bierausstoß im Beitrittsgebiet um 8,6% zurückgegangen. Vergleichbare Zahlen für das 1. Halbjahr 1991 liegen nicht vor. Im November 1991 erzielten die Brauereien im Beitrittsgebiet ein Plus von 5,2% und im Dezember gar von 23,3%.
Die schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien 1990/91 -- Wie in den vergangenen Jahren wurden die Mitglieder der Fördergemeinschaft von Brauerei- Werbemittel-Sammlern e.V. aufgefordert, nicht nur kommentarlos neue Werbemittel in ihre Sammlungen einzureihen, sondern sich Gedanken über den optischen Eindruck und ihre Werbewirksamkeit zu machen, indem sie in neun Gruppen die schönsten per Stimmkarte aussuchten. Die FvB e.V. bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und gratuliert den erstplazierten Brauereien mit einer Anerkennungsurkunde. Nach der schriftlichen Abstimmung der über 1500 FvB-Mitglieder im In- und Ausland ergab sich in den einzelnen Gruppen folgendes Ergebnis.
Die Leichtbiere könnten bis Mitte der 90er Jahre einen Marktanteil von 10 - 20% erreichen. -- Z.Zt. dürfte ihr Ausstoß lt. W. Burgard, Vorstandssprecher der Dortmunder Actienbrauerei, bei etwa 1,7 Mio hl liegen. Und es komme noch das große Potential im Osten hinzu. Der Wettbewerb wird auch in diesem Segment härter. Schon heute entfallen etwa 40% des gesamten Werbeeisatzes der Brauwirt-schaft auf die Leichtbiere und die alkoholfreien Biere (2,8 Mio hl), bei denen die Marke Clausthaler einen Marktanteil von deutlich über 40% hat.
Bierausstoß 1991 -- Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, kamen die deutschen Brauereien 1991 auf einen Bierausstoß von 118 Mio hl. Ein Vergleich mit dem Ausstoß 1990 leidet unter dem Mangel, daß für das 1. Halbjahr 1990 für das Gebiet der ehemaligen DDR keine exakte Zahl vorliegt, die ihre Basis in der Bierbesteuerung hat. Allerdings hat sich die Zentralstelle Biersteuer, Hauptzollamt Stuttgart-West, bei den nach dem 1. 7. 1991 noch tätigen Brauereien im Beitrittsgebiet den Bierausstoß für das 1. Halbjahr 1990 nachträglich angeben lassen. Berücksichtigt man diese Zahl, ergibt sich für 1990 ein Gesamtausstoß in Deutschland von 120,2 Mio hl. Damit wäre 1991 der Bierausstoß um 1,8% gegenüber 1990 zurückgegangen. 6. Für diesen Zeitraum ergibt sich ein Plus von 5,5%.o.) .a..
Der Weltmarkt für alkoholfreie Erfrischungsgetränke wird von 1,86 Mrd hl im Jahre 1990 auf 3 Mrd hl im Jahre 2000 ansteigen. Das schätzt das Marktforschungsinstitut Euromonitor, London. Dabei werden die kohlensäurehaltigen Getränke mengenmäßig einen Anteil von 60% und wertmäßig einen von 68% haben. Am stärksten wird mit einem Plus von 11,3% der Mineralwasserabsatz wachsen. In den letzten fünf Jahren ist der Mineralwasserabsatz um 56,5% gestiegen. Die besten Chancen sieht Euromonitor in den bereits entwickelten Märkten, wie z.B. Japan, Frankreich und Spanien. Bei den kohlensäurehaltigen Getränken werden dem asiatischen und pazifischen Raum sowie dem Fernen Osten die besten Möglichkeiten eingeräumt. 24%. Nach der neuen Euromonitor-Studie, die zum Preis von 3950,00 i Euromonitor, London, Tel.
Die Reichelbräu AG, Kulmbach, hat zum 1. 10. 1991 das Familienunternehmen Gärtner Bräu, Redwitz bei Coburg, übernommen. -- Nach einer Erklärung des Reichelbräu- Vorstandssprechers Gert Langer wird der Braubetrieb der Gärtner Bräu mit einem jährlichen Bierausstoß von 10 000 hl eingestellt.
Die Nürtinger Brauerei Schöll KG wird zum 30. Sep. 1991 ihren Sudbetrieb einstellen. -- Die 1878 gegründete Brauerei hatte einen Jahresausstoß von 15 000 bis 16 000 hl Bier und 10 Mitarbeiter. Der insgesamt 200 Gaststätten oder Betriebe zählende Kundenstamm wird von der Stuttgarter Hofbräu übernommen.
Instrumente zur Problemlösung -- Der Umgang mit Journalisten hat bei der PR-Arbeit absolute Priorität. Sicher darf sich Public Relations nicht in der Pressearbeit erschöpfen. Wo sie jedoch gut funktioniert, ist zumindest die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit gelegt.
Die Brutto-Anlageinvestitionen der deutschen Brau- und Malzindustrie stiegen 1990 um 26,5% auf 2,15 Mrd DM. -- Dies geht aus einer Studie des IFO-Institutes, München, hervor, auf die der Deutsche Brauer-Bund jetzt hinwies. Nach einer Hochrechnung erhöhte sich 1990 die Produktionskapazität um 8%. Die Zahl der Beschäftigten ist mit 53 037 fast gleich geblieben.
Der Heilwasser-Konsum wird 1991 um 2,5% auf 8,5 l pro Kopf in den alten Bundesländern steigen. Nach Angaben von Peter Hahn, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Heilbrunnen- Großhändler, halten die Heilwässer am Gesamtabsatz von Mineralwasser 10%. Der Trend zu kalorienarmen Erfrischungsgetränken, das wachsende Gesundheitsbewußtsein sowie die verstärkten Werbeaktivitäten gab Hahn als Gründe für das mittelfristig erwartete Wachstum in diesem Segment an.
Spiegel-Studie zum Getränkemarkt vorgelegt -- Der deutsche Getränkemarkt wird von drei Trends charakterisiert: Der Konsum von Bier, Wein und Spirituosen stagniert; der Verbrauch von Sekt steigt mäßig; und der Boom alkoholfreier Getränke vom Mineralwasser bis zum Sportler-Drink dauert an. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, die das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel zum insgesamt fünften Mal - und zum ersten Mal für Ost und West - in Auftrag gegeben hat. Die Untersuchung des Getränkemarktes mit dem Titel Prozente 5 wurde anläßlich der Anuga in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf 356 Seiten dokumentiert der Berichtsband die Konsumgewohnheiten der Bundesbürger, ihr Kaufverhalten und die Bekanntheit von insgesamt 520 Marken alkoholischer und alkoholfreier Getränke..
Unser Bier - Mit Verstand genießen -- Unter diesem Motto steht die neue Anzeigenkampagne, mit der sich die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Brauwirtschaft (GfÖ), Bonn, an junge Verkehrsteilnehmer, Sportfans und Disco-Freunde wenden will. Die Kampagne wurde am 15. 9. 1991 gestartet und soll bis zum Ende des Jahres in einer rd. 100 Mio Leser erreichenden Medienkombination, die sich aus Stern, Bild am Sonntag und dem Kicker zusammensetzt, laufen. Die neue Anzeigenkampagne, die sich thematisch nahtlos an die bereits früher veröffentlichten Maßhalteappelle der deutschen Brauwirtschaft anschließt, versteht sich als eine Vorfeldaktion des von der EG- Kommission für das Jahr 1994 in ganz Europa geplanten Jahres der Gesundheit und Ernährung.a. Brauwelt Nr. 33/34, 1991, S. 1392).
Gläserne Produktion -- Unter dem Motto Gläserne Produktion - Gut zu wissen, was man ißt und trinkt will die Landesregierung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit bis jetzt 718 Betrieben der Agrar- und Ernährungswirtschaft des Landes, darunter 8 Brauereien, Produktions- und Verarbeitungsmethoden und Produkte aus Baden-Württemberg in der Zeit vom 25. 9. bis 6. 10. 1991 einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Dabei sind Tage der offenen Tür und Informationsveranstaltungen für jedermann, Seminare und Informationsmaterial die Medien, die Interesse beim Verbraucher wecken sollen. So werden beispielsweise Schulklassen Agrar- und Ernährungsbetriebe besuchen und mit den Fachleuten vor Ort diskutieren. Weiser, am 30. 8. Wie Geschäftsführer A. Mit der Vergabe wird in naher Zukunft gerechnet..
Unternehmen brauchen Vertrauen. PR und Öffentlichkeitsarbeit in der Brauwirtschaft -- Eine durchdachte, langfristig angelegte Öffentlichkeitsarbeit bietet sich dem Mittelstand als Instrument an, um sich gegenüber dem Wettbewerber deutlich profilieren zu können, ohne über einen mittelschweren Etat verfügen zu müssen. Der Autor Karl G. Fischer wird dazu in Kooperation mit der Brauwelt am 17. - 18. Oktober 1991 in Bad König ein Seminar zum Thema Öffentlichkeitsarbeit: Grundlagen, Methodik, Nutzen veranstalten. Interessenten können sich anmelden bei Fischer & Partner, Unternehmensberatung für Öffentlichkeitsarbeit, Wilhelmstraße 16, 6148 Heppenheim, Tel. 06252/23 45; Telefax 06252/6 82 36.
Unternehmensdynamik durch Kooperationen. Aufbau erfolgreicher strategischer Allianzen -- Die zunehmende Dynamisierung des Wettbewerbs, der sich verschärfende Konzentrations- und Verdrängungsprozeß, steigender Investitionsbedarf, die Verschiebung der Sortenstrukturen und vor allem die Entwicklungen in den neuen Bundesländern zwingen alle Brauereien zur Optimierung ihrer Strategien. Strategische Allianzen sind daher in letzter Zeit immer häufiger als Alternative zu Übernahmen und Alleingängen eingesetzt worden - häufig jedoch mit geringem Erfolg. Der folgende Beitrag stellt ein Vorgehenskonzept vor, das die strategischen Überlegungen bei der Entwicklung einer strategischen Allianz in den Vordergrund stellt.
Der Bierpreis selbst ist unwichtig -- Diese Erkenntnis trug Dr. Werner Johannes Sacher aus München, der seit Jahren verschiedene Großbrauereien im Marketing betreut, vor dem Gastronomie-Partner-Kreis Hannover der DEHOGA vor, und er fuhr wörtlich fort: Wenn die sozialen und psychologischen Komponenten in dem Lokal stimmen, zahlt der Gast auch mehr für sein Bier. Diesen Aussagen und der Behauptung, die Preise für Faßbier seien keinesfalls zu hoch, wenn man auch noch Kleinigkeiten wie Biergläser, Bierdeckel und anderes einrechne, folgte eine lebhafte Diskussion zwischen Gastwirten und Vertretern der Brauerei Feldschlößchen, in deren Räumen Dr. Sacher sein Referat vor etwa 200 Gästen halten konnte. Wenn der Rahmen stimme, zahle der Gast gern mehr für das frisch gezapfte Bier. W. J..
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Tannenzäpfle Tafelbier feiert sein Comeback
Badische Staatsbrauerei Rothaus AG
-
Hachenburger blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück
Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG
-
Nachwuchsförderung zum 200-jährigen Bestehen
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG
-
Weitere zehn Jahre Veltins-Arena
-
Neue Mantel- und Entgelttarifverträge
Oettinger Brauerei GmbH