Markt
Über 3,8 Mio hl dürfte der Ausstoß an alkoholfreien Bieren im Jahre 1991 betragen haben. -- Nach einer Grafik, die der Deutsche Brauer-Bund in seinem Memorandum 1992 Alkoholfreies Bier veröffentlichte, lag der Ausstoß an diesem Bier 1986 erst bei 0,5 Mio hl. Die hohe Akzeptanz des alkoholfreien Getränkes führt der DBB u.a. auch auf den in Deutschland erlaubten Restalkoholgehalt von 0,5% vol zurück. Nach Plänen der EG-Kommission sollen aber derartige Biere in Zukunft nicht mehr als alkoholfrei bezeichnet werden dürfen (s.a. S. 1830).
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Die Erfrischungsgetränke liegen mit einem Umsatz von 5,07 Mrd DM an der Spitze aller alkoholfreien Getränke, und zwar vor den Fruchtsäften mit 3,43 Mrd DM und Mineralwasser mit 2,4 Mrd DM. Darauf verweist eine Pressemitteilung des Bundesverbandes der Deutschen Erfrischungsgetränke- Industrie anläßlich einer Bundestagung vom 17. bis 19. 9. 1992 in Berlin. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken ist bei 86,6 l angelangt. Zusammen mit Wasser (77,5 l) und Fruchtsaft (37,0 l) haben die alkoholfreien Getränke (201,1 l) den Bierkonsum mit 142,7 l inzwischen hinter sich gelassen.
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Die Bierausfuhr aus Deutschland erhöhte sich im 1. Halbjahr 1992 um 11,1% auf 3,198 Mio hl. -- Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes betrug die Steigerung bei den Bierexporten im 2. Quartal 1992 15,3% (auf 1,911 Mio hl). Dagegen gingen die Biereinfuhren im 1. Halbjahr 1992 um 6,3% auf 1,375 Mio hl zurück, im 2. Quartal 1992 um 3,3% auf 0,766 Mio hl.
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Ausstoß der US-Brauereien im ersten Halbjahr 1992 -- in Mio hl Veränder. in % Anheuser-Busch 50,71 + 1,7 Miller 25,22 - 1,4 Coors 12,12 + 9,5 Stroh 8,66 - 2,6 Heileman 5,76 +/- 0 Pabst 4,13 + 7,0 Rest 4,78 + 12,0 US-Produktion 111,13 + 1,9 Importe 4,74 + 5,5 Bierkonsum 116,12 + 2,0
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In weiten Bereichen des Getränkesektors hat das heiße Sommerwetter zu einem Absatzboom geführt. -- Das gilt lt. M. Breitenacher im IFO-Schnelldienst 24/92 vor allem für die Brauereien und die Hersteller von Erfrischungsgetränken. Der Bierausstoß ist in Westdeutschland im Juni 1992 um 18% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Bei der Erfrischungsgetränkeindustrie lag die Kapazitätsauslastung mit 84% auf dem Vorjahresniveau, als die Branche wegen der hohen Nachfrage aus dem Osten sehr gut beschäftigt war.
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Die Entwicklung der Brauereien in der BRD 1991. Eine Analyse der Ausfuhr- und Inlandsabsatzentwicklung der deutschen Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl -- Wie schon in den Vorjahren wurde auch 1991 nach einer direkten Befragung der Brauereien, die einen versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl hatten, die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr bezüglich des Inlandabsatzes und derAusfuhr im Vergleich dargestellt. Durch die Wiedervereinigung Deuschlands haben sich aufgrund von Übernahme- oder Kooperationstätigkeiten in den neuen Bundesländern sehr unterschiedliche Zuwachsquoten ergeben (Tab. 1). Um die Gesamtausstoßleistung der einzelnen Brauereien zu ermitteln, ist in Tabelle 3 die Rangfolge der wichtigsten Brauereien im Exportbereich wiedergegeben..
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Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier lag 1991 in Deutschland bei 142,7 l. -- Nach den Berechnungen von M. Breitenacher im IFO Schnelldienst Nr. 24/92 war der Bierverbrauch in West- und Ostdeutschland gleich hoch. Die leichten und alkoholfreien Biere liegen z.Zt. bei einem Marktanteil von 5% und werden weiter zunehmen. Der Anteil der Importbiere dürfte derzeit bei 2% liegen. Die Biereinfuhr ist 1991 um 50% gestiegen. Allerdings ist hier das geringe Ausgangsniveau zu berücksichtigen.
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Holsten will nationale Marke aufbauen -- Ihr Engagement als Hauptsponsor der neuen Sat 1-Fußball-Sendung ran koppelt die Holsten Brauerei, Hamburg, an Banden- und Printwerbung, Promotions und spezielle Tabellenpräsentationen, um mit dieser Vernetzung innerhalb ihres Kommunikationsmixes bundesweit eine deutliche Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Marke zu erreichen. Ziel ist der Aufbau einer nationalen Marke. Lt. Günter Ellenberg, Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing bei Holsten, kennt bereits jeder fünfte Bundesbürger aufgrund des starken Holsten- Sportengagements die Marke Holsten. Künftig wird die Brauerei freitags, samstags und sonntags in den Sendungen ran und rantissimo als Hauptsponsor dabei sein. In diesen Sendungen kostet ein 30- Sekunden-Spot fast 140 000 DM..
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Werbung boomt -- Das erste Halbjahr 1992 brachte für die klassische Werbung ein Plus von 16,4%. Nach Angaben der Nielsen Werbeforschung S+P konnten alle Medien Zuwachsraten verzeichnen, der TV-Boom hielt an. Die Tageszeitungen erzielten eine Steigerung um 17,7%, die Publikumszeitschriften von 6,9%, die Fachzeitschriften von 11,3%, Fernsehen von 30,3%, der Hörfunk von 4,3% und das Plakat (Großfläche) von 14,4%. Ein kleiner Teil dieser außerordentlich guten Ergebnisse liegt in der Ausweitung der Erfassung von Plakat (zuzüglich Ost) sowie in den geänderten Organisationsstrukturen des ostdeutschen Hörfunks begründet. Erstmals in der Geschichte der Werbestatistik hat die TV-Werbung mit ihrem Plus von 30,3% die Publikumszeitschriften in den Bruttowerten übertroffen. 33, 1992, S..
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Ergonomie im Sitzmöbelbau -- Die Konstruktion und Gestaltung von Sitzmöbeln hat sich an den anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Körpers zu orientieren, nicht umgekehrt. Die Ortenburger Firma Kason, bekannt als Hersteller von Stühlen, Tischen und Bänken, gibt dazu folgende Empfehlungen: - Die Sitzhöhe darf maximal 45 cm betragen, um Blutstauungen im Oberschenkel zu vermeiden; die Sitzfläche soll mit rund 2 Grad nach hinten geneigt sein. - Der Winkel zwischen Sitzfläche und Lehne soll bei 104 Grad liegen, was einer Lehnenschräge von 14 Grad entspricht; bei Stühlen im Eßbereich, wie etwa in Restaurants, darf die Lehne mit höchstens 10 Grad Neigung etwas steiler angestellt sein..
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Biergarten im allgemeinen Wohngebiet -- Als ein Gastwirt, der eine Erlaubnis zum Betriebe einer Schank- und Speisewirtschaft hatte, beantragte, ihm zusätzlich einen Biergarten zu ermöglichen, bekam er eine Ablehnung. Maßgeblich dafür war die bauplanungsrechtliche Beurteilung. Der Betrieb der Erweiterungsfläche hätte im Hinblick auf seine örtliche Lage dem öffentlichen Interesse widersprochen, weil sich das beabsichtigte Vorhaben nach der Art der Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung nicht eingefügt hätte. Dabei ging es um ein Grundstück in einem allgemeinen Wohngebiet. Die Umgebung der Gaststätte diente vorwiegend dem Wohnen. In einem allgemeinen Wohngebiet sind aber Schank- und Speisewirtschaften nur soweit zulässig, als sie der Versorgung des Gebietes dienen.11..
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Abzug von Bewirtungsaufwendungen bei Betriebsbesichtigungen -- Aufwendungen für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlaß (z. B. von Geschäftsfreunden) können - soweit sie angemessen und nachgewiesen sind - lediglich in Höhe von 80 v. H. steuermindernd berücksichtigt werden; 20 v. H. der Aufwendungen gelten als nichtabzugsfähige Betriebsausgaben ( 4 Abs. 5 Nr. 2 ESt). Nach Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. dazu Abschnitt 20 Abs. 7 bis 11 EStR) besteht ein geschäftlicher Anlaß auch bei Bewirtung von Besuchern des Betriebs im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit; d. h., in diesem Fall wird ein Betriebsausgabenabzug nur zu 80 v. H. zugelassen. Die Abzugsbeschränkung gilt ebenfalls, wenn Arbeitnehmer an einer Bewirtung aus geschäftlichem Anlaß teilnehmen. B. B. 1988/II, S..
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TV-Werbung für alkoholische Getränke bleibt in der Schweiz erlaubt -- Werbespots im Fernsehen für alkoholische Getränke sollen in der Schweiz auch in Zukunft entsprechend den EG-Richtlinien erlaubt sein. Ein Verbot der Alkoholwerbung nur in der Schweiz schien der Regierung wenig sinnvoll, da in der Schweiz viele ausländische Programme empfangen werden können. Die Schweizer Regierung macht sich dagegen für eine Einschränkung der Tabak- und Alkoholwerbung stark. Mit den eingebrachten Vorschlägen reagiert die Regierung auf zwei Volksinitiativen aus dem Jahr 1989, in denen ein vollständiges Werbeverbot für diese Produkte gefordert wurde.
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Qualitätszirkel als Bindeglied zwischen Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung -- Der Beitrag enthält einiges zur Organisationsentwicklung und insbesondere zu den Qualitätszirkeln als Bindeglied zwischen Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung. Beide Begriffe, Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung, erhalten immer größeren Stellenwert in Unternehmen. Für die Betriebe dürfte allerdings im Moment der Begriff der Qualitätssicherung der naheliegendere sein. Lernstätten sollen, fern vom Streß japanischer Unternehmen, zu ergebnisorientierter Gruppenarbeit führen.
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Public Relation als Managementfunktion -- Bestellt wird nach Geschäftslage: Ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden, eine wohlwollende Meldung über die Ertragslage in der lokalen Tageszeitung, ein Hintergrundbericht über das expandierende Unternehmen in den Wirtschaftsmagazinen. Die Erfolgsstory überall. Gehen jedoch die Geschäfte schlechter, ist Schweigen angesagt. Nach wie vor handhaben viele Unternehmen auf diese Weise die Dienstleistung PR. Die Industrie ist auf Krisensituationen nicht eingerichtet, kommentierte der Düsseldorfer Image-Berater Paul J. Kohtes lapidar einen Mißstand, auf die die Öffentlichkeitsarbeiter schon lange hinweisen. Doch ihr Wort scheint nur in wenigen Führungsetagen gehört zu werden.
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Motivations-Strategien. Überzeugungspsychologie für die Unternehmensführung -- Prof. Dr. Werner Corell von der Universität Gießen, referierte auf der Fachgroßhandelstagung der Brauerei Felsenkeller Herford über das Thema Erkenntnisse der Überzeugungspsychologie für die Unternehmensführung. Seine wichtigste Aussage: Im Kern der Persönlichkeit liegt die Motivation. Hier muß Führungsstrategie ansetzen. Er nannte fünf Motivationstypen und davon abgeleitet fünf Motivations- Strategien.
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