Baden-Württemberg 1991 mit einem Ausstoßplus von 3% -- Die 180 Brauereien im Bundesland Baden-Württemberg produzierten 1991 insgesamt 11,17 Mio hl und damit 3% mehr Bier als 1990. Darauf wies der 1. Vorsitzende des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Baden-Württemberg, Wilhelm Kumpf, Geislingen, anläßlich einer Pressekonferenz seines Verbandes am 24. April 1992 in Bernhausen hin. Der Anteil der obergärigen Biere lag bei 9,8% (1991: 9,4%), gegenüber einem Bundesdurchschnitt von 15%. Auch bei den Einfach- und Schankbieren lag Baden-Württemberg mit einem Anteil von 2,3% (1,7%) unter dem Bundesdurchschnitt von 3,5%. Die alkoholfreien Biere dürften z.Zt. einen Marktanteil von 5% haben. Kumpf rechnete mit weiteren Steigerungen im Leicht- und alkoholfreien Bier-Bereich..
Bierausstoß in Deutschland leicht steigend -- Der Bierausstoß in der Bundesrepublik Deutschland hat sich nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, im 1. Quartal 1992 um 1,6% auf 26,4 Mio hl erhöht. In den alten Bundesländern (ohne Berlin-West) ging der Ausstoß gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,3% zurück, während er sich in den neuen Bundesländern (ohne Berlin-Ost) auf 35,8% erhöhte. Der steuerpflichtige Ausstoß stieg im 1. Quartal 1992 um 1,2%. Der Rückgang in den alten Bundesländern lag hier bei 0,8%, der Anstieg in den neuen Bundesländern bei 33,8%. Die Bierausfuhr erhöhte sich im 1. Quartal 1992, das voll mit dem des Vorjahres vergleichbar ist, um 10,3% auf 1,5 Mio hl. Im 1..
In Deutschland gab es 1991 noch 3757 Hausbrauer (- 7,7%). -- 1987 waren noch 5274 Hausbrauer aktiv. Die Hausbrauer haben 1991 19 227 hl Bier erzeugt, 4% weniger als 1990 und dazu 3724 dt Gerstenmalz (- 3,5%) verbraucht. 74 (77) Personen brauten 1991 nur noch 6444 hl (- 48%) Bier auf eigene Rechnung. 1987 waren noch 81 Personen mit einem Ausstoß von 124 967 hl gemeldet.
Die Mineralbrunnen in Deutschland machten 1991 ein Plus von 8,2% auf 73,4 Mio hl. Der Umsatz ist dabei um 6,7% auf 3,2 Mrd DM gestiegen. Die Branche hat nach Auskunft des Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, K. Kietz, 261 Mio DM (+ 50%) in den neuen Bundesländern und in das Mehrwegsystem investiert. Anfang 1992 stellte das Mehrwegsystem (2 Mrd Flaschen, 140 Mio Kunststoffkästen, 2,3 Mio Paletten) der deutschen Mineralbrunnen einen Wert von 1,7 Mrd DM dar.
Der Altbierausstoß lag 1991 bei 4 Mio hl, nachdem er Mitte der 80er Jahre noch bei 4,6 Mio hl und 1980 bei 4,4 Mio hl gelegen hatte. -- Nach einer Mitteilung von Public-Press konnte die Privatbrauerei Diebels ihren Ausstoß von 1980 bis 1991 um 83,3% auf 1,65 Mio hl steigern.
Die Biereinfuhr nach Deutschland erhöhte sich 1991 um 76,9% auf 2,809 Mio hl. -- Die bedeutendsten Lieferländern waren nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes Dänemark mit 1,45 Mio hl (+ 54%), die Niederlande mit 0,530 Mio hl (+ 202%), die CSFR mit 0,419 Mio hl (+ 69%) und Belgien/Luxemburg mit 0,281 Mio hl (+ 112%). Die Bierausfuhr erhöhte sich um 6% auf 6,174 Mio hl. Davon gingen 1,25 Mio hl (+ 3%) nach Großbritannien und 1,05 Mio hl (- 17%) in die USA.
An der 17. DLG-Qualitätsprüfung für Bier 1991 haben 173 (Vj. 192) Brauereien mit insgesamt 453 (475) Bieren teilgenommen. -- Davon wurden 330 (346) mit DLG-Preisen ausgezeichnet. 85 (84) erhielten den Großen DLG-Preis, 236 (253) den Silbernen und 9 (7) den Bronzenen. 94 Brauereien kamen aus Bayern, 36 aus Baden-Württemberg, 13 aus Nordrhein-Westfalen, 11 aus Hessen, 5 aus Niedersachsen, 4 aus Rheinland-Pfalz, 3 aus Sachsen-Anhalt, je 2 aus Hamburg und dem Saarland sowie je 1 aus Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Anmeldeschluß für die 18. DLG- Qualitätsprüfung 1992 ist der 2. 6. 1992.
Die Biereinfuhr nach Deutschland erhöhte sich 1991 um 76,9% auf 2,809 Mio hl. -- Die bedeutendsten Lieferländern waren nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes Dänemark mit 1,45 Mio hl (+ 54%), die Niederlande mit 0,530 Mio hl (+ 202%), die CSFR mit 0,419 Mio hl (+ 69%) und Belgien/Luxemburg mit 0,281 Mio hl (+ 112%). Die Bierausfuhr erhöhte sich um 6% auf 6,174 Mio hl. Davon gingen 1,25 Mio hl (+ 3%) nach Großbritannien und 1,05 Mio hl (- 17%) in die USA.
Der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholfreien Erfrischungsgetränken lag in den alten Bundesländern 1991 bei 220 l (+ 4,9%) und in den neuen bei 152 l (+ 8,6%). -- In ersteren betrug nach Marktzahlen der Sinalco AG, Detmold, der Konsum an Mineralwasser 89 l (+ 4,7%), an Fruchtsäften 42 l (+ 6,1%) und an den übrigen 89 l (+ 4,7%) . In letzteren lag der Verbrauch an Mineralwasser bei 32 l (+ 14,3%), an Fruchtsäften/Nektaren bei 25 l (+ 13,6%) und an anderen Erfrischungsgetränken bei 95 l (+ 5,5%).
Der Markenbonus ist hoch -- Jeder weiß: Markenpolitik schafft einen psychologischen Zusatznutzen für das Produkt, erhöht damit die Preisbereitschaft des Verbrauchers und verhilft den Unternehmen mit starken Marken zu im Vergleich mit anonymen Produkten höheren Stückerlösen - aber wie hoch sind die Markenboni? Die nachstehende Tabelle zeigt die Schätzung der Experten.
Die richtige PR-Agentur. Wie man sie findet und richtig einsetzt -- Unternehmen, die ein positives Bild in der Öffentlichkeit besitzen, verfügen meist über eine exzellente PR-Arbeit. Kleinere Firmen, die keine eigene PR- Abteilung besitzen, bedienen sich meist einer PR-Agentur. Wie man diese findet und richtig einsetzt, wird im nachfolgenden Beitrag über die Arbeit professioneller PR- Agenturen beschrieben.
Als Handelsdetektiv dem Verbraucher auf der Spur -- Mit den traditionellen Instrumenten der Marktbeobachtung war eine konkrete Ursachenforschung bisher nur begrenzt möglich. Mit einer Vernetzung von Handelspanel- , Verbraucherpanel- und Handelswerbungsinformation hat die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein Berichtssystem entwickelt, das tiefergehende Analysemöglichkeiten liefert und neue Erkenntnisse bringt.
Der Fruchtsaftkonsum dürfte in ganz Deutschland 1991 bei 35 l pro Kopf liegen. -- Für die alten Bundesländer wurde 1990 ein Pro-Kopf-Verbrauch von 39,6 l angegeben, für die neuen 15 l. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaft- Industrie betrug der Gesamtumsatz der Branche 1990 rd. 3,9 Mrd DM.
Der Mineralwasserabsatz lag 1990 in Deutschland bei 52,1 Mio hl (+ 10%), der Pro-Kopf-Verbrauch bei 82,7 l (+80,1 l) . -- 77 % des Absatzes entfielen auf kohlensäurehaltige Mineralwässer, 15% auf stille und 8% auf freiverkäufliche Heilwässer.
Der Heilwasser-Konsum wird 1991 um 2,5% auf 8,5 l pro Kopf in den alten Bundesländern steigen. Nach Angaben von Peter Hahn, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Heilbrunnen- Großhändler, halten die Heilwässer am Gesamtabsatz von Mineralwasser 10%. Der Trend zu kalorienarmen Erfrischungsgetränken, das wachsende Gesundheitsbewußtsein sowie die verstärkten Werbeaktivitäten gab Hahn als Gründe für das mittelfristig erwartete Wachstum in diesem Segment an.
Senioren kritisieren Handel und Hersteller -- 73 Prozent der Senioren üben Kritik an der Verpackung von Lebensmitteln. 61 Prozent der Senioren sind mit ihrem Lebensmittelgeschäft nicht völlig zufrieden. Hersteller und Handel planen offensichtlich ohne genügende Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Menschen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Untersuchung im Auftrag der Unternehmensberatung Meyer-Hentschel & Partner, Saarbrücken. Konkret wurden folgende Verbesserungswünsche an Lebensmittelgeschäfte geäußert: Bessere Kundenleitsysteme, damit man die gewünschten Waren schneller findet. Rund ein Drittel fordert spezielle Seniorenkassen, an denen es nicht so hektisch zugeht. Freundlicheres Personal wünschen sich schließlich 21 Prozent der älteren Kunden..
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