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Ökologischer Supermarkt gefordert -- Die Verbraucher Initiative will eine Aktion zum Thema Ökologischer Supermarkt starten. Dabei sollen die Kunden angehalten werden, sich für den Ausbau eines umweltgerechten Angebots einzusetzen. In einer Umfrage sollen die Kunden ihr Kaufhaus und ihren Supermarkt anhand einer Checkliste in punkto Umweltfreundlichkeit selbst einordnen. Von derselben Initiative ist auch Der Supermarktführer - umweltfreundlich einkaufen von allkauf bis Tengelmann erschienen. In dem Buch, das sich hauptsächlich auf Firmenangaben stützt, werden über 50 Handelsunternehmen ökologisch unter die Lupe genommen: in die Bewertung flossen unter anderem die Sortimentspolitik, Verpackung, Produktgruppen und die Umweltkonzepte der Unternehmen ein..

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Leistungsgerechte Bezahlung für Mitarbeiter im Außendienst. Zur Problematik der Ausßendienst-Entlohnung in der Brauwirtschaft -- Der deutsche Biermarkt stagniert, nachdem sich der Absatz in den neuen Bundesländern normalisiert hat. Wenn das Management der Brauereien Verbrauchern und Vertriebswegen mit Innovations-, Motivationsfähigkeit und Risikobereitschaft begegnet, kann die Stagnation überwunden werden. Die von den Brauereien angestrebte Expansion durch Verdrängung ist möglich, wenn ein qualitatives Wachstum stattfindet. Dieses kann durch einen aufeinander abgestimmten Einsatz aller absatzpolitischen Instrumente erreicht werden, der die bestehenden Absatzkanäle sichert und erweitert.

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Preisgespräche ohne Verlierer -- Den Abschluß einer jeden Kaufverhandlung bildet das Preisgespräch. Dies gilt in vielen Verkaufstrainings als ehernes Gesetz. Wer diese Regel jedoch blind verfolgt, läuft Gefahr, eine EVI- Situation heraufzubeschwören. Das heißt: Einer verliert immer. Ihr Kunde sagt zu Ihnen: Ihr Angebot entspricht in allen Punkten meinen Wünschen. Typ, Ausstattung, Zahlungsmodalitäten, Lieferbedingungen - alles klar. Doch im Preis müssen Sie mir noch entgegenkommen. Wenn Sie als Verkäufer jetzt nur noch über den Preis verhandeln, dann muß zwangsläufig einer verlieren. Wenn Sie als Verkäufer nachgeben, haben Sie beim Preis Federn gelassen. Außerdem sind Sie unglaubwürdig geworden. Ob ich jetzt auch zuviel bezahlt habe? Wahrscheinlich war noch Luft drin.

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Weniger Geschäfte und mehr Fläche im LEH -- Auch im letzten Jahr ist die Zahl der SB-Geschäfte im Lebensmitteleinzelhandel weiter zurückgegangen. Nach einer Mitteilung des Deutschen Handelsinstitutes (DHI) in Köln wurden zu Anfang dieses Jahres noch 52 886 Geschäfte gezählt, 566 weniger als im Jahr zuvor. In den letzten zehn Jahren haben damit mehr als 12 000 Geschäfte ihren Betrieb eingestellt. Die gesamte Verkaufsfläche ist mit 16,8 Mio m2 konstant geblieben; in den vergangenen Jahren vergrößerte sie sich um 2,7 Mio m2. Nach Einschätzung des Instituts gibt es in den neuen Bundesländern etwa 25 000 Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von rund 3,25 Mio m2. Die durchschnittliche Größe der Ost-Geschäfte liegt mit 130 m2 etwa auf dem Wert des Jahres 1971 in Westdeutschland.

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Pfandgeld ist kein Preisbestandteil -- Nach einem Beschluß des Oberlandesgerichtes Stuttgart ist es kein Verstoß gegen die Preisangabenverordnung, wenn in einer Zeitungsanzeige Getränke kästenweise angeboten werden und darauf hingewiesen wird, daß sich die angegebenen Preise bei Kastenabnahme zuzüglich ihrer Pfandsätze verstehen, ohne die Höhe der Pfandsätze mitzuteilen. Pfandgelder sind nur Sicherungsdarlehen, die den schuldrechtlichen Rückgabeanspruch des Händlers sichern, und die auf einen Schadenersatzanspruch angerechnet werden können, wenn Flaschen und Kästen nicht zurückgegeben werden. Wenn es sich um individuell gekennzeichnete Gebinde handelt, erwirbt der Kunde kein Eigentum an ihnen; über Individualgebinde wird ein leiheähnlicher Gebrauchsüberlassungsvertrag geschlossen. 2..

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Ost-Getränke im Blindtest mit guten Noten -- Ähnlich gute Noten wie vergleichbare westliche Spitzenmarken erhielten Wein, Sekt und Spirituosen aus den fünf neuen Bundesländern in einer Verkostungsaktion, die vom Qualitäts-Zirkel in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut M&R, Frankfurt, durchgeführt wurde. Diese Aktion wurde im Rahmen der Getränke-Ring-Fachbörse in Nürnberg mit Getränkefachgroßhändlern, auf der Anuga in Köln mit Fachleuten aus Gastronomie und Handel sowie im Kempinski Hotel Gravenbruch mit Konsumenten abgehalten. Die Initiative Qualitäts-Zirkel, die im März 1991 von Rüdiger Ruoss ins Leben gerufen wurde, will den Beweis antreten, daß ostdeutsche Getränke in punkto Qualität und Geschmack einen Vergleich mit westdeutschen Markenprodukten nicht zu scheuen brauchen..

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Die Königsbacher Brauerei AG, Koblenz, hat alle Gesellschaftsrechte der Eisenacher Brauerei GmbH von der Treuhandanstalt übernommen. -- Das Eisenacher Unternehmen hatte vor der Wende einen Ausstoß von 125 000 hl und soll auf 150 000 hl ausgebaut werden. Die Biere der Brauerei werden unter dem Markennamen Wartburg weiter vertrieben. Das Getränke- Vertriebs-Programm wird abgerundet durch Königsbacher Pils, Richmodis Kölsch, Düssel Alt und Dauner Sprudel.

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Foster's in Lizenz von Holsten -- Als erste internationale Biermarke, die weltweit in mehr als 80 Ländern erhältlich ist, wird, wie bereits kurz berichtet, Foster's, das Flaggschiff der australischen Foster's-Gruppe, in Deutschland unter Lizenz bei der Holsten-Brauerei AG, Hamburg, in deren Braustätte in Braunschweig gebraut. Foster's aus Braunschweig ist ein Bier Pilsener Brauart, nach dem Reinheitsgebot unter Verwendung australischen Hopfens und australischer Hefe gebraut. Die Holsten- Brauerei ist damit die erste deutsche Brauerei, die einem ausländischen Brauereikonzern die Tür zum heißumkämpften deutschen Biermarkt öffnet. Die australische Foster's- Brewing-Group rangiert mit einem Gesamtbierausstoß von 36 Mio hl weltweit an 4. Wie A. J. 8. geändert. Zt. Reineke gut aufgenommen hat.

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Wöllmer-Analyse Bei der Wöllmer-Analyse werden die Hopfengesamtharze aus methanolischer Stammlösung aufgeteilt in die hexanlöslichen Weichharze und die nicht hexanlöslichen Hartharze. Der Hartharzanteil vom Gesamtharz gilt als Merkmal für Qualität und Alterungszustand des Hopfenproduktes. Da die Weichharzbestimmung problematisch ist - die Weichharze werden manchmal nicht vollständig extrahiert -, ist der Aussagewert dieser Analytik oft nicht sehr zuverlässig. Das Prinzip der Analyse beruht auf der Verteilung der Hopfeninhaltsstoffe zwischen einer sauren wässrig-methanolischen Phase und Diäthyläther. Die Angabe des Konduktometerwertes und der beta-Fraktion in Prozenten des Gesamtharzgehaltes läßt gewisse Rückschlüse auf Sorte und Provenienz des rohen und des veredelten Hopfens zu. U.

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Namensschutz eines Produktherstellers -- Hat eine juristische Person die Verwendung der Kurzform ihres Namens als Bezeichnung für ein alkoholisches Getränk mehr als 50 Jahre lang nicht beanstandet, kann auch der Produkthersteller Namensschutz beanspruchen. Im vorliegenden Fall hatte eine Berliner Brauerei seit Beginn dieses Jahrhunderts eine Biersorte unter dem Namen Johanniter hergestellt und vertrieben. Der Johanniterorden hatte Namensschutz begehrt und wollte es der Brauerei untersagen lassen, auf dem Etikett mit der Bezeichnung Johanniter oder dem Konterfei eines Mönchs zu werben. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24. 10..

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Die Entwicklung der Brauereien in der BRD 1990. Eine Analyse der Ausfuhr- und Inlandabsatzentwicklung der deutschen Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl -- Wie schon in den Vorjahren wurde auch 1990 nach einer direkten Befragung der Brauereien, die einen versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl hatten, die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr bezüglich des Inlandabsatzes und der Ausfuhr im Vergleich dargestellt. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 konnten einige Brauereien und Brauereigruppen erhebliche Absatzsteigerungen verzeichnen (Tab. 1). In der Tabelle 2 wird der Inlandabsatz der einzelnen Brauereien, geordnet nach Bundesländern, aufgeführt. Es werden Informationen über einzelne Marken und deren Marktanteile der Brauereien vermittelt..

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Bierausstoß im 1. Halbjahr 1991: + 10,1% Der Bierausstoß hat sich im alten Bundesgebiet im 1. Halbjahr 1991 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1% erhöht. Nach einer Mitteilung der Deutschen Brauer-Bundes hat diese Steigerungsrate ihre Ursache vor allem darin, daß im 1. Halbjahr 1990 mit etwa 2 Mio hl eine deutlich niedrigere Menge ins Beitrittsgebiet geliefert wurde als im 1. Halbjahr 1991 mit etwa 7 Mio hl Bier. Die Brauereien in den fünf neuen Bundesländern kamen im 1. Halbjahr 1991 auf einen Bierausstoß von 3,386 Mio hl. Brauchbare Vergleichswerte für das 1. Halbjahr 1990 liegen nicht vor. Die Ausfuhr der Brauereien im alten Bundesgebiet ist nach der Biersteuerstatistik im 1. Halbjahr 1991 um 24,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurückgegangen. Bis zum 30. 6. 7..

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Weizenbier behauptete 1990/91 mit 6,8 Mio hl (+ 6,7%) bzw. einem Anteil am Gesamtbierausstoß von 22,5% in Bayern seine Spitzenposition. -- Der Pilsanteil lag konstant bei rd. 22%. Diese Zahlen wurden anläßlich einer Pressekonferenz des Bayerischen Brauerbundes am 3. 12. 1991 in München genannt (s.a. S. 2398). Die alkoholfreien und die Leichtbiere stiegen um 15,8% auf über 1,1 Mio hl. Durch die Wiedervereinigung konnte die nordbayerische Brauwirtschaft ihren Ausstoß um 10,8% und ihren Anteil am bayerischen Gesamtausstoß von 41,2% im Jahre 1989 auf 43,5% in den ersten neun Monaten des Jahres 1991 steigern.

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Bierausstoß in den ersten neun Monaten -- Der Bierausstoß hat sich in den ersten neun Monaten der laufenden Jahres nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes um 8,4% erhöht. Die hohe Steigerungsrate ist wesentlich darauf zurückzuführen, daß in diesem Zeitraum die Lieferungen in die neuen Bundesländer höher waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Bierausstoß in den neuen Bundesländern belief sich in den ersten neun Monaten auf 5,689 Mio hl. Eine Vergleichszahl für das Vorjahr liegt aber nicht vor. Erst ab Juli 1990, dem Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion, sind Vergleichszahlen verfügbar. In den drei Monaten Juli bis September 1991 ging der Bierausstoß in den neuen Bundesländern um 18,9% zurück, im September 1991 nur noch um 1,7%. Juli 1990 nicht mehr möglich.

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Der bundesdeutsche Bierausstoß ist im Sudjahr 1990/91 um 15% auf 118,51 Mio hl gestiegen. -- Davon wurden 7,677 Mio hl in den neuen Bundesländern gebraut. Die untergärigen Biere haben um 17,0% auf 100,735 Mio hl zugenommen, die obergärigen um 4,7% auf 17 774 Mio hl. Der Ausstoß an Einfach- und Schankbieren erhöhte sich um 22,7% auf 4,125 Mio hl. Die Ausfuhren sanken um 8,1% auf 6,752 Mio hl. Bei den Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen mit 30,885 Mio hl (+ 7,8%) vor Bayern mit 30,353 Mio hl (+ 10,8%) und Niedersachsen/Bremen mit 11,606 Mio hl (+13,5%).

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20 deutsche Brauereien repräsentieren einen Ausstoß von 50 Mio hl und benötigen damit 1 Mio t Braugerste. -- Darauf verwies Dr. G. Beer, München, in seinem Vortrag, über den die Brauwelt noch berichten wird, anläßlich der 30. Mälzereitechn. Arbeitstagung am 16. 10. 91 in Gräfelfing. Bei diesen großen Mengen kommt es aufgrund des hohen Automatisierungsgrades im Sudhausbereich mehr auf die Homogenität der Malze an als auf die Sortenreinheit.

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