Markt
Media-Werbung 1992 für Getränke -- Im vergangenen Jahr haben die Getränkehersteller in Deutschland mehr als 1,76 Mrd DM in die Werbung in den klassischen Medien investiert; das sind 20,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Nimmt man die Werbeaufwendungen für Milch und Milchprodukte hinzu, addiert sich der Wert auf über 2,13 Mrd DM. Wie die Untersuchung der Nielsen Werbeforschung Schmidt + Pohlmann, Hamburg, ergab, mußten vorwiegend die Printmedien Federn lassen und Marktanteile an elektronische Medien abgeben. Am härtesten traf es die Gruppe der Publikumszeitschriften und die Fachzeitschriften mit Rückgängen zwischen 19 und 44%; die Tageszeitungen konnten die Marktanteilsverluste durch allgemein gestiegene Werbeaufwendungen überkompensieren..
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70 Prozent der Ostunternehmer sehen Lage optimistisch -- Eigene Situation gut - allgemeine Aussichten düster. Auf diesen kurzen Nenner läßt sich das Ergebnis einer Ende letzten Jahres unter betrieblichen Führungskräften in Ostdeudschland durchgeführten repräsentativen Umfrage der Infratest Burke GmbH, Berlin, bringen. In Auftrag gegeben hatte sie die Handels- und Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Nach der Umfrage schätzen 70 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Lage des eigenen Unternehmens als gut oder sogar sehr gut ein. Und das, obwohl die allgemeine wirtschaftliche Situation von 81 Prozent der Ost- Unternehmer als schlecht angesehen wird. Etwas positiver sehen die Befragten im Baugewerbe und bei Kreditinstituten sowie Versicherungen die Lage..
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Marktbearbeitungssysteme von Markenbieren. Beispiele für den erfolgreichen Aufbau -- In den beiden vorigen Aufsätzen wurde der Aufbau von spezifischen Marktbearbeitungssystemen unter Berücksichtigung von Wettbewerbsstrategien und der Markentechnik diskutiert. Im folgenden Beitrag sollen zwei erfolgreiche Marktbearbeitungssyst teme ausführlicher behandelt werden, nämlich das Marktbearbeitungssystem der Privatbrauerei Diebels GmbH & Co. KG, Issum, und das der Eder's Familien- Brauerei GmbH & Co. KG, Großostheim..
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Magische Zwei-Mark-Grenze durchbrochen -- In weiten Teilen Westdeutschlands und vor allem des Rheinlands ist das 0,2-l- Glas heute das Standardgemäß. Es verdankt sein Aufkommen weniger seiner eleganten Kleinheit oder einem zurückgehenden Durstgefühl als dem gemeinsamen Bestreben der Brauereien und besonders der Gastwirte, bei steigenden Preisen für das Faßbier den auf den Getränkekarten verzeichneten Preis für ein Glas Bier optisch stabil zu halten. Das ließ sich eine Zeitlang über eine Reduzierung des Inhalts des jeweiligen gängigsten Bierglases bewirken. Nun aber hat die Größe des Glases die Untergrenze erreicht, in der Kölsch-Konvention ist sie auch festgeschrieben worden. Da mußte irgendwann die Stunde der Wahrheit kommen, und die schlug am 1. Hans A. Februar 2,00 DM..
Markt
Braustätten in Deutschland -- Nach einer Aufstellung des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, hat sich die Zahl der 1992 in Deutschland betriebenen gewerblichen Braustätten um 25 auf 1290 verringert. Angemeldet waren 1468 Braustätten, 19 mehr als im Vorjahr. 31 Braustätten wurden neu angemeldet, 24 in den alten und 7 in den neuen Bundesländern. 12 Braustätten wurden abgemeldet. Von den 1290 gewerblichen Braustätten produzierten 26 (1991: 27) über 1 Mio hl Bier, und zwar insgesamt 53,94 Mio hl, also 44,9% des Gesamtausstoßes von 120,1 Mio hl. Die meisten Brauereien liegen mit unverändert 746 nach wie vor in Bayern. Ihr durchschnittlicher Ausstoß betrug 39 243 hl. Im Bundesdurchschnitt betrug der Ausstoß pro Braustätte 93 063 Mio hl. Sie produzierten insgesamt 20 006 hl..
Markt
Im vergangenen Jahr erzielten die deutschen Mineralbrunnen einen Umsatz von 3,7 Mrd DM (+ 5%). Die Gesamtabfüllmenge betrug 81 Mio hl (+ 6,6%). Nach einer Pressemitteilung der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser beschäftigten die 235 Mineralwasserbetriebe 1992 rd. 13 000 Mitarbeiter. 350 Mio DM flossen von 1990 bis 1992 als Investitionen in die neuen Bundesländer. Weitere 320 Mio DM sind als Folgeinvestitionen bereits fest eingeplant. Der Gesamtabsatz von 81 Mio hl teilte sich wie fogt auf: - Mineral- und Heilwasser: 78% bzw. 63 Mio hl (+ 9%); - Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke 22% bzw. 18 Mio hl (+- 0 %). Mit rund 25% oder 2,75 Mio hl verzeichnete die Produktgruppe der stillen Wässer 1992 die höchste Zuwachsrate. Ihr Anteil am Mineralwassermarkt stieg damit auf knapp 20%..
Markt
Spezifische Strategiekonzepte zum Aufbau von Wettbewerbsvorteilen -- In der letzten Ausgabe des Marketing Mix (Brauwelt 4/93) beschäftigte sich unser Autor mit Analyse- und Strategiekonzepten zur Formulierung von Marketingstrategien. Im folgenden Beitrag werden Strategien betrachtet, die das Marketing konsequent auf den Wettbewerb ausrichten, indem Wettbewerbsvorteile gezielt aufgebaut und durchgesetzt werden.
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Lebensmittelhandel 1992 -- Die Sonderkonjunktur durch die Wiedervereinigung hat auch im deutschen Lebensmittelhandel ihr Ende gefunden; auch in dieser Branche mußte man sich im Geschäftsjahr 1992 von zweistelligen Zuwachsraten verabschieden. Aus einer Erhebung der Frankfurter Beratungsfirma M+M Eurodata geht hervor, daß der deutsche Lebensmittelhandel 1992 einen Gesamtumsatz von 320 Mrd DM erreichte. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr (301 Mrd DM) betrug nur noch 6,1%; oft mußten die schon gedämpften Umsatzerwartungen weiter nach unten korrigiert werden. Pessimistisch dürften vor allem die kleineren Handelsfirmen sein. Für die verbleibenden 190 kleineren Firmen blieben nur noch etwa 21 Mrd Umsatzvolumen übrig..
Markt
Convience und Einweg -- Daß die Mehrheit der Verbraucher grundsätzlich zur Bequemlichkeit neigt, hat die Nahrungsmittelbranche seit vielen Jahren erkannt und ihr Angebot entsprechend positioniert. In den Regalen der Lebensmittelmärkte nehmen Fertiggerichte und Halbfertigprodukte immer breiteren Raum ein; sie helfen dem Verbraucher beim Einkauf oder in der Küche erheblich Zeit sparen und lassen ihm mehr Freiraum für andere Aktivitäten. Unser Autor hat sich mit zwei scheinbar widersprüchlichen Trends zu mehr Convenience einerseits und zu weniger Einweg andererseits näher beschäftigt.
Markt
Bierreclame-Museum in Breda -- An die Seite der hervorragend ausgestatteten und mit einer Vielzahl von Schätzen versehenen Galerie alter Bierreklame der Küppers Kölsch AG, die ihr Entstehen der Sammelleidenschaft und dem innenarchitektonischen Geschick des damaligen Vorstandsmitglieds Dipl.-Br.-Ing. Friedrich Jirmann verdankt, ist jetzt im niederländischen Breda ein Bierreclame Museum getreten. Es ist vom Ehepaar Hemmer zusammengetragen worden und will mit seinem Bestand vor allem an Emailleschildern aus der Zeit von 1900 bis 1960 die Bierkultur beleben und einen Beitrag zur Brauhistorie leisten. Ein Museums-Cafe ist angeschlossen. Brauereiwerbemittel können auch erworben und ausgetauscht werden. Die Anschrift: Haagweg 375, NL-4813 XC Breda, Tel. 076/22 09 75..
Markt
Die Rottaler Privatbrauerei Wilhelm Mayer hat ihren vierten Jahreskrug mit dem Gschell-Motiv nach einem Gemälde von Otto Schwarz herausgebracht, -- das sich im Besitz der Privatbrauerei Mayer befindet. Der Krug ist ein sog. Fayence- Fastnachtkrug 0,7 l mit geprägtem Zinndeckel. Er kann zum Preis von 69,50 DM inkl. Mwst. bei der Rottweiler Privatbrauerei Mayer bezogen werden.
Markt
Alkoholkonsum in Deutschland -- Jeder Deutsche, der Alkohol trinkt, konsumiert täglich fast 2 l Bier oder knapp eine Flasche Wein oder acht Korn. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren, Hamm, trinkt jeder Deutsche statistisch gesehen 12,14 l reinen Alkohol pro Jahr. Wenn man berücksichtigt, daß ungefähr die Hälfte der Bundesbürger Kinder, Kranke oder Antialkoholiker sind, entfallen nach den Berechnungen der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren auf jeden Konsumenten alkoholischer Getränke täglich 67 ml reinen Alkohols, also deutlich mehr, als die Menge, die noch als unbedenklich angesehen werden kann..
Markt
Getränkemarkt in Osteuropa -- Osteuropäische Getränkemärkte bieten westlichen Unternehmen gute Chancen für Produktion und Distribution. Das geht aus einer Studie von Euromonitor, London, hervor, die kürzlich erschienen ist. Diese umfaßt die Märkte für alkoholische und nichtalkoholische Getränke in Bulgarien, der CSFR, Ostdeutschland, Ungarn, Polen, Rumänien und in der früheren UdSSR. Trotz veralteter Anlagen und wesentlich geringerer Produktivität sind nach dieser Studie Ungarn und die CSFR gute Produktionsstandorte. Die Kosten für die Markteinführung und die Produktion sind dort sehr niedrig. In allen untersuchten Märkten dürfte der Bierkonsum wachsen. Die größten Chancen dürften bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken liegen. Auch hier lag Ostdeutschland mit 95 l vorne..
Markt
Bier braucht Heimat -- Dieser bereits bekannte Slogan wurde durch die jüngste Umfrage der CMA (Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft, Bonn) erneut belegt. Dabei waren 3650 Konsumenten in Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Berlin, Schwerin und Dresden befragt worden. Die Hälfte aller befragten Biertrinker legt auf die Herkunft des Bieres großen Wert. Die Verbundenheit von Biergenuß und Heimatgedanken ist mit 71% in München, 68% in Dresden und 62% in Schwerin besonders stark ausgeprägt. Vor allem in den neuen Bundesländern vertritt die Mehrzahl der Biertrinker die Auffassung: Bier braucht Heimat. Oft wird mit dem Heimatgedanken auch der Qualitätsbegriff verbunden. Genau drei Viertel der Befragten gaben an, Bier zu trinken. 89%..
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Die schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien 1991/92 -- Wie in den vergangenenen Jahren wurden die Mitglieder der Fördergemeinschaft von Brauerei- Werbemittelsammlern e.V. aufgefordert, nicht nur hortend neue Werbemittel in ihre Sammlungen einzureihen, sondern nach dem Betrachten eine Aussage über den optischen Eindruck und seine Werbewirksamkeit zu treffen, indem sie in acht Gruppen die Schönsten per Abstimmungskarte aussuchten. Die FvB e.V. bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und gratuliert den erstplazierten Brauereien mit einer Anerkennungsurkunde.
Markt
Bayerischer Bierausstoß 1992 -- Die bayerische Brauwirtschaft schloß das Jahr 1992 mit einem Bierausstoß von 29,3 Mio hl (1991 = 29,9 Mio hl) ab. Das gegenüber 1991 um 1,9% rückläufige Ausstoßergebnis bestätigt eine Normalisierung der Marktverhältnisse für den Bierabsatz auf hohem Niveau. Die bayerische Brauwirtschaft hatte damit gegenüber 1989, dem Zeitpunkt der Grenzöffnung zu Ostdeutschland, einen Mehrausstoß von rund 4 Mio hl, das ist ein Zuwachs von 17%. Während der Bierausstoß in Südbayern 1992 sogar um 1% stieg, sank er in Nordbayern um 5,6%. Die ostdeutsche Brauwirtschaft konnte mit großen Investitionen und wieder erreichter Produktqualität heimische Verbraucher zurückgewinnen. Sein Marktanteil stieg auf 25% (1991 = 23,2%)..
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