Funktionelle Musik wirkt abregend -- In Kanada werden seit längerem Untersuchungen über die Einflüsse der Musik auf den Menschen angestellt. In Restaurants und in Kantinen wurden Versuche mit Musik durchgeführt, die deutlich erkennbar machten, daß der im Alltagsgetriebe seiner Arbeitswelt stehende Besucher in Lokalen mit Hintergrundmusik viel schneller zu sich selbst findet und sich besser erholen kann als in Räumen ohne Hintergrundmusik. Durch diese Möglichkeit, sehr rasch von dem abzuschalten, was den Besucher vor Betreten des Lokals beschäftigte, treten auch Durst und Appetit stärker und schneller auf. Der Verzehr findet in einer entspannten Atmosphäre ohne Hektik statt. Dabei werden die drei Hauptgruppen stimulierende Musik, entspannende Musik und anregende Musik unterschieden..
Kultur und Bier -- Daß Musik von Mozart und Bier, Oper und Brauerei keine Widersprüche sein müssen, bewies jetzt die Werner Bräu Poppenhausen, die anläßlich ihres 200jährigen Jubiläums (s. Brauwelt Nr. 32, 1991, S. 1374) in das Theater der Stadt Schweinfurt zur Aufführung der deutschen Oper Die Zauberflöte eingeladen hatte. Damit wollte Geschäftsführer Peter Sauer aufzeigen, daß Kultur, Bier und Brauerei durchaus in enger Verbindung stehen können. Nach der gelungenen Opernaufführung durch das Ensemble des Theaters Meiningen, Thüringen, stießen die geladenen Gäste mit dem Werner 1791 - schwarzes Jubiläums-Pilsner auf das Wohl der Familienbrauerei an..
Neue Nielsen-Studie für den Getränkebereich -- Die Auseinandersetzungen mit der neuen Verpackungsverordnung führte auch zu Konsequenzen bei den Getränken. Nach Angaben des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE) wird aber bei der Interpretation der Situation zu stark von Durchschnittswerten ausgegangen, es fehlen die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen, sowie die Differenzierung nach unterschiedlichen Einkaufsstätten und Getränken. In einer aktuellen Analyse der A. C. Nielsen GmbH werden jetzt die einzelnen Getränkegruppen Bier, AfG, Fruchtsaft und Mineralwasser nach einheitlichen Kriterien miteinander verglichen. In den einzelnen Getränkegruppen finden sich kaum vergleichbare Entwicklungen. Auch Kartonverpackungen gewinnen zunehmend an Marktbedeutung. C. 069/7938509..
Verbrauchermärkte in den neuen Bundesländern -- 280 Verbrauchermärkte mit einer Verkaufsfläche von 1000 qm und mehr hat die GfK Handelsforschung in den neuen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen- Anhalt, Sachsen, Thüringen, Stand Mai 1991, aktuell erfaßt und aufbereitet. So zeigt beispielsweise die Aufteilung aller Verbrauchermärkte in den neuen Bundesländern auch Verkaufsflächen den Schwerpunkt bei den kleineren Flächen: - Verbrauchermärkte 70 mit mehr als 2999 qm Verkaufsfläche = 25 %; - Verbrauchermärkte 210 1000 qm bis 2999 qm Verkaufsfläche = 75 %; Verbrauchermärkte gesamt 280 in den 5 neuen Bundesländern. Die jetzt vorliegende Adressenliste beinhaltet für jeden Verbrauchermarkt - die Firmierung; - die Anschrift; - die Verkaufsfläche; - die Zentralzugehörigkeit..
Universitäten dürfen ihren Namen vermarkten -- Die Universität Heidelberg hatte einem badischen Betrieb gestattet, im Rahmen eines Lizenzvertrags ihren Namen, das Siegel und das Wappen zu nutzen. Als ein Konkurrent plötzlich seine Werbung mit den gleichen Insignien schmückte, wollte das der Lizenznehmer nicht hinnehmen und klagte auf Unterlassung. Das OLG Karlsruhe hielt das Vorgehen des Lizenznehmers für zulässig (10 U 274/89): Die Universitäten seien dem Staat gegenüber mündig. Bis weit in die Neuzeit hinein hätten sich die Universitäten, die oft älter seien als das Land, das sie unterstütze, aus eigenem Vermögen erhalten. Die Tendenz zur Vermarktung von Schul- und Universitätsnamen sei weit verbreitet, die finanziellen Interessen oft erheblich..
Bierausstoß in den ersten neun Monaten -- Der Bierausstoß hat sich in den ersten neun Monaten der laufenden Jahres nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes um 8,4% erhöht. Die hohe Steigerungsrate ist wesentlich darauf zurückzuführen, daß in diesem Zeitraum die Lieferungen in die neuen Bundesländer höher waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Bierausstoß in den neuen Bundesländern belief sich in den ersten neun Monaten auf 5,689 Mio hl. Eine Vergleichszahl für das Vorjahr liegt aber nicht vor. Erst ab Juli 1990, dem Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion, sind Vergleichszahlen verfügbar. In den drei Monaten Juli bis September 1991 ging der Bierausstoß in den neuen Bundesländern um 18,9% zurück, im September 1991 nur noch um 1,7%. Juli 1990 nicht mehr möglich.
Der bundesdeutsche Bierausstoß ist im Sudjahr 1990/91 um 15% auf 118,51 Mio hl gestiegen. -- Davon wurden 7,677 Mio hl in den neuen Bundesländern gebraut. Die untergärigen Biere haben um 17,0% auf 100,735 Mio hl zugenommen, die obergärigen um 4,7% auf 17 774 Mio hl. Der Ausstoß an Einfach- und Schankbieren erhöhte sich um 22,7% auf 4,125 Mio hl. Die Ausfuhren sanken um 8,1% auf 6,752 Mio hl. Bei den Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen mit 30,885 Mio hl (+ 7,8%) vor Bayern mit 30,353 Mio hl (+ 10,8%) und Niedersachsen/Bremen mit 11,606 Mio hl (+13,5%).
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken und Mineralwasser ist 1990 in Deutschland um 6,2 l auf 170 l gestiegen. Wie Dr. Friedrich , Präsident des Bundesverbandes der Erfrischungsgetränke-Industrie, anläßlich der Jahrestagung seines Verbandes am 19. 9. 1991 in Regensburg vor der Presse erklärte, hat die Branche im letzten Jahr 55,7 Mio hl (+ 13,7%) Erfrischungstränke bei einem Umsatz von 4,58 Mrd DM (+ 19,9%) und 52,9 Mio hl (+ 11,8%) Mineral-, Quell- und Tafelwasser bei einem Umsatz von 2,11 Mrd DM (+ 13,4%) abgesetzt. Die Zahl der Erfrischungsgetränkehersteller ist von 670 auf 640 gesunken.
Der Bierausstoß belief sich 1991 in Deutschland auf 118 Mio hl. -- Davon entfielen 110,16 Mio hl (+ 5,7%) auf die alten und 7,8 Mio hl auf die neuen Bundesländer. Im 2. Halbjahr 1991 ist der Bierausstoß im Beitrittsgebiet um 8,6% zurückgegangen. Vergleichbare Zahlen für das 1. Halbjahr 1991 liegen nicht vor. Im November 1991 erzielten die Brauereien im Beitrittsgebiet ein Plus von 5,2% und im Dezember gar von 23,3%.
Die schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien 1990/91 -- Wie in den vergangenen Jahren wurden die Mitglieder der Fördergemeinschaft von Brauerei- Werbemittel-Sammlern e.V. aufgefordert, nicht nur kommentarlos neue Werbemittel in ihre Sammlungen einzureihen, sondern sich Gedanken über den optischen Eindruck und ihre Werbewirksamkeit zu machen, indem sie in neun Gruppen die schönsten per Stimmkarte aussuchten. Die FvB e.V. bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und gratuliert den erstplazierten Brauereien mit einer Anerkennungsurkunde. Nach der schriftlichen Abstimmung der über 1500 FvB-Mitglieder im In- und Ausland ergab sich in den einzelnen Gruppen folgendes Ergebnis.
Die Leichtbiere könnten bis Mitte der 90er Jahre einen Marktanteil von 10 - 20% erreichen. -- Z.Zt. dürfte ihr Ausstoß lt. W. Burgard, Vorstandssprecher der Dortmunder Actienbrauerei, bei etwa 1,7 Mio hl liegen. Und es komme noch das große Potential im Osten hinzu. Der Wettbewerb wird auch in diesem Segment härter. Schon heute entfallen etwa 40% des gesamten Werbeeisatzes der Brauwirt-schaft auf die Leichtbiere und die alkoholfreien Biere (2,8 Mio hl), bei denen die Marke Clausthaler einen Marktanteil von deutlich über 40% hat.
Bierausstoß 1991 -- Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes, Bonn, kamen die deutschen Brauereien 1991 auf einen Bierausstoß von 118 Mio hl. Ein Vergleich mit dem Ausstoß 1990 leidet unter dem Mangel, daß für das 1. Halbjahr 1990 für das Gebiet der ehemaligen DDR keine exakte Zahl vorliegt, die ihre Basis in der Bierbesteuerung hat. Allerdings hat sich die Zentralstelle Biersteuer, Hauptzollamt Stuttgart-West, bei den nach dem 1. 7. 1991 noch tätigen Brauereien im Beitrittsgebiet den Bierausstoß für das 1. Halbjahr 1990 nachträglich angeben lassen. Berücksichtigt man diese Zahl, ergibt sich für 1990 ein Gesamtausstoß in Deutschland von 120,2 Mio hl. Damit wäre 1991 der Bierausstoß um 1,8% gegenüber 1990 zurückgegangen. 6. Für diesen Zeitraum ergibt sich ein Plus von 5,5%.o.) .a..
Der Weltmarkt für alkoholfreie Erfrischungsgetränke wird von 1,86 Mrd hl im Jahre 1990 auf 3 Mrd hl im Jahre 2000 ansteigen. Das schätzt das Marktforschungsinstitut Euromonitor, London. Dabei werden die kohlensäurehaltigen Getränke mengenmäßig einen Anteil von 60% und wertmäßig einen von 68% haben. Am stärksten wird mit einem Plus von 11,3% der Mineralwasserabsatz wachsen. In den letzten fünf Jahren ist der Mineralwasserabsatz um 56,5% gestiegen. Die besten Chancen sieht Euromonitor in den bereits entwickelten Märkten, wie z.B. Japan, Frankreich und Spanien. Bei den kohlensäurehaltigen Getränken werden dem asiatischen und pazifischen Raum sowie dem Fernen Osten die besten Möglichkeiten eingeräumt. 24%. Nach der neuen Euromonitor-Studie, die zum Preis von 3950,00 i Euromonitor, London, Tel.
Die Reichelbräu AG, Kulmbach, hat zum 1. 10. 1991 das Familienunternehmen Gärtner Bräu, Redwitz bei Coburg, übernommen. -- Nach einer Erklärung des Reichelbräu- Vorstandssprechers Gert Langer wird der Braubetrieb der Gärtner Bräu mit einem jährlichen Bierausstoß von 10 000 hl eingestellt.
Die Nürtinger Brauerei Schöll KG wird zum 30. Sep. 1991 ihren Sudbetrieb einstellen. -- Die 1878 gegründete Brauerei hatte einen Jahresausstoß von 15 000 bis 16 000 hl Bier und 10 Mitarbeiter. Der insgesamt 200 Gaststätten oder Betriebe zählende Kundenstamm wird von der Stuttgarter Hofbräu übernommen.
Instrumente zur Problemlösung -- Der Umgang mit Journalisten hat bei der PR-Arbeit absolute Priorität. Sicher darf sich Public Relations nicht in der Pressearbeit erschöpfen. Wo sie jedoch gut funktioniert, ist zumindest die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit gelegt.
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