Markt
Die Marktsegmentierung hat für Brauereien aufgrund der Marktentwicklungen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Allerdings haben klassische Segmentierungskonzepte eine derart weite Verbreitung, dass sie Brauereien nur bedingt helfen, sich von Wettbewerbern zu differenzieren und einen zielgenauen Einsatz von Marketing-Instrumenten vorzunehmen. Dieser Artikel zeigt innovative Segmentierungskonzepte auf und gibt Empfehlungen für die segmentspezifische Marktbearbeitung.
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Die modernen Methoden der Marktforschung helfen, Märkte zu verstehen und neue Potenziale zu erschließen. Damit ist Marktforschung mehr denn je ein integraler Bestandteil der Entwicklung neuer Produktkonzepte. Mit dem Ansatz Sensory & Consumer Science hat die DöhlerGruppe, Darmstadt, Instrumente entwickelt, die das Verbraucherverhalten erfassen und erklären können.
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Das statistische Bundesamt veröffentlichte Ende Januar die Zahlen zum Bierabsatz im Jahr 2009 (s. auch Tabelle Bierabsatz, S. 168). Der Absatz für den Verbrauch in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr 2008 erfreulicherweise nur um 2,1 Prozent gesunken. Zählt man den steuerfreien Export sowie den so genannten Haustrunk hinzu, sank der Bierabsatz insgesamt um 2,8 Prozent. „Trotz der negativen Entwicklung des Absatzes gerade in der Gastronomie und der das Image des deutschen Bieres schädigenden Preisschlacht der Discounter haben die deutschen Brauer doch insgesamt bewiesen, dass man auch in einem insgesamt leicht rückläufigen Markt und unter widrigen Umständen dennoch erfolgreich wirtschaften kann.
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Die konjunkturelle Situation der Brauereien hat sich im vierten Quartal eher leicht verbessert. Das jedenfalls lässt der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex erkennen; der Indexstand ging von –20,5 Indexpunkten im ersten Quartal 2009 kontinuierlich auf –4,5 Indexpunkte im vierten Quartal zurück. Gegen Quartalsende verschlechterte sich allerdings die konjunkturelle Situation wieder deutlich.
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Der deutsche Handel wächst mäßig, und die Strukturen verschieben sich weiter. So die Autorinnen der aktuellen BBE-Studie „Quo Vadis, Deutscher Handel?“, Dr. Susanne Eichholz-Klein und Dr. Jutta Peters. Für sie stehen preisaggressive Fachmärkte, vertikal organisierte Filialisten, Hard Discounter des Lebensmittelmarktes, Factory Outlet Center und Convenience-Verkaufsformen auf der Gewinnerseite. Auch Online legt zu: über alle Verkaufsformen im Rahmen von Multi-Channelling Strategien. Internet ist eine notwendige Ergänzung zu herkömmlichen Vertriebswegen.
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Laut einer GfK-Studie standen europäischen Verbrauchern für das Jahr 2009 aus dem Haushalts-Nettoeinkommen circa acht Billionen EUR für Konsumausgaben zur Verfügung. Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten inbegriffen. Dies entspricht einer Kaufkraft von 11 699 EUR/Einwohner im Durchschnitt der 41 Studienländer.
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Der deutsche Biermarkt ist in den letzten 15 Jahren einerseits durch einen Rückgang des Bierkonsums um circa 18 Prozent besonders gekennzeichnet, und anderseits haben die Wiedervereinigung von 1990 und die Brauereigruppenbildung (besonders von 2002/2004 sowie bis in das Jahr 2008) zu gravierenden Ausstoßverlagerungen in den einzelnen Bundesländern und damit zu gravierenden Veränderungen bei den betriebenen Braustätten geführt. Der Beitrag will diese Veränderungen zusammenfassen und leitet Konsequenzen ab.