Marketing
Der Verdrängungswettbewerb in der Brauwirtschaft wird über die Fernsehwerbung und über das Sponsoring der Premium-Brauereien maßgeblich beeinflußt und verstärkt. Viele Brauereien sind nicht in der Lage, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Durch die Einführung lokaler Radiosender erhalten vor allem kleine und mittlere Brauereien erstmals die Möglichkeit, die Vorteile eines elektronischen Massenmediums zu nutzen.
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ie Entwicklung der Hörfunkwerbung hat seit Mitte der sechziger Jahre einen unerwartet starken Aufschwung erlebt. Ein immer größerer Teil der Bevölkerung hört immer länger Hörfunkprogramme. Vier von fünf Bundesbürgern hören täglich mehr als zweieinhalb Stunden Radio. 1). Einige Teilergebnisse der Untersuchung werden im folgenden Beitrag zusammengefaßt..
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Nach einem Beitrag im Marketing Journal 1/1998 gehört zu einer erfolgreichen Markenkommunikation die aktive Einbindung der Jugendlichen in die Kommunikation. Wie das ablaufen kann, verdeutlichen die Autoren u. a. auch an Aktivitäten von Coca-Cola.
Coca-Cola sucht den Dialog mit den Jugendlichen durch regelmäßige Inszenierungen von Events an Schulen. Veranstaltet werden die sogeannten “Coke‘n talk-Aktionstage” als praxisbezogene Ergänzung zum Schulunterricht.
In den Workshops werden bei der Kernzielgruppe (14- bis 19jährig) Kreativität und Dynamik über das konkrete Erleben mit der Marke verknüpft. Darüber hinaus dienen die Workshops dem Unternehmen als Quelle für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge von Seiten der Jugendlichen. Trends können somit oftmals früher erkannt werden..
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Das Unternehmen Sahm, Höhr-Grenzhausen, hat für die Selters Mineralquellen GmbH ein Exklusivglas für das Mineralwasser „Selters“ entwickelt. Die Wellenstruktur der Flasche findet sich auf dem Fuß des Glases wieder – dies garantiert neben der optischen Ergänzung auch einen hohen Wiedererkennungswert von Glas, Flasche und Marke in der Gastronomie.
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Vergleichende Werbung gilt zukünftig nicht als unlauter, wenn sie sich an die Vorgaben der EU-Richtlinie hält. Der ZAW befürchtet aber, daß die unklaren Begriffe und nebulösen Umschreibungen in der EU-Richtlinie erst durch weitere Rechtsprechung geglättet werden müssen.
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Mitte Juni 1998 wurden die Verhandlungen zur Fusion der Otto Kirner Söhne Kronenbrauerei Möhringen, Tuttlingen, mit der Hirsch-Brauerei Honer GmbH & Co. KG, Wurmlingen, abgeschlossen. Zum 31. Juli 1998 wird die Kronenbrauerei ihren Betrieb einstellen. Die Marken „Kronen Pils” und “Kronen Gold Export” werden in der NRW-Flasche mit neuen Etiketten und in einem Kronen-Individualkasten vertrieben. Die Markenrechte besitzt die Hirsch-Brauerei. „Kirners Badener” wird wegen fehlender Umsätze vom Markt genommen. Erhalten bleibt die Trinkfrisch GmbH; in Gründung befindet sich derzeit die Kronen Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Möhringen. Die Hirsch-Brauerei hat 18 Beschäftigte übernommen, 13 Mitarbeiter der Kronen Brauerei mußten entlassen werden.
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„Niemals werden wir deutschen Brauer – egal ab Großbrauer oder Mittelständler – ein Alkohol-Werbeverbot tatenlos hinnehmen, da werden wir alles dagegen mobilisieren, was wir haben“, prophezeite Dr. Michael Dietzsch, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, auf dem diesjährigen Brauertag in München etwaigen Plänen des Bundesgesundheitsministeriums. Ansonsten falle es jedoch immer schwerer, ein einheitliches Bild der deutschen Brauwirtschaft zu zeichnen, zu viele unterschiedliche Interessen und Vorstellungen über die Zukunft gebe es. Eines stehe aber fest: Deutschland sei nach wie vor das Bierland Nr. 1 in Europa, die deutsche Brauwirtschaft in
ihrer Struktur einzigartig auf der Welt. Zudem versammle sich alle vier Jahre auf der „drinktec“ alles, was in der Branche Rang und Namen hat.
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Ebenfalls auf der 43. Brauwirtschaftlichen Tagung in Weihenstephan setzte sich Günter Heyden, Geschäftsführer der Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co., Kreuztal, am 27. April 1997 mit dem Thema „Markenbildung und Markenpflege“ ausgehend von den Kriterien einer Marke nach Domizlaff (1939), Mellerowicz (1963), Dichtl (1978), und des Markenverbandes (1983) auseinander.
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Frauen sind heute in viel höherem Ausmaß an nahezu allen Konsumentscheidungen der Familie beteiligt. Auch in Produktfeldern, die im klassischen Sinne nicht der “Welt der Frau” zugeordnet werden, nahm in den vergangenen zehn Jahren ihr Einfluß meßbar zu. Für die Bereiche Elektrogeräte, Autos, Versicherungen sowie Wohnen und Einrichten sahen sich fünf bis sieben Prozent mehr Frauen als Kaufentscheider. Aktuellen Zahlen zufolge sind ohnehin nur noch 29,3 Prozent des vermeintlich schwachen Geschlechts der Meinung, daß der Mann bei wichtigen Entscheidungen das letzte Wort haben sollte. ”Ein Ergebnis der Untersuchung ist vorsichtig zu beschreiben mit Evolution statt Revolution”, erläutert Professor Dr. Hans-ChristianRiekhof.) oder vierzehntäglich erscheinenden Frauenzeitschriften (2,87 Mio..
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Die traditionsreiche regionale Biermarke Lasser, Lörrach, hat sich werblich neu orientiert.
Mittelpunkt der im März angelaufenen Kampagne sind Großflächen-Plakate – flankiert von Anzeigen und einem in Arbeit befindlichen Kino-Spot. Parallel findet erstmals eine starke Integration des Lebensmittelhandels und des Getränke-Fachhandels statt. In laufenden Handels-Informationen werden diese in die einzelnen Lasser Aktionen eingebunden.
Das Produkt ist plakativer Mittelpunkt der Motive, implantiert sich fast selbstverständlich im Leben. Dadurch wird eine hohe Produkt-Emotion erreicht – Lasser Bier kriegt eine Seele..