Fallbeispiel | Teil 2 dieses Beitrags soll anhand eines Beispiels die Ermittlung des Verkehrswerts einer mittelständischen Brauerei (Personengesellschaft) mit einem Gesamtausstoß von jährlich rd. 50000 hl Bier und AfG unter dem Gesichtspunkt der Betriebsfortführung (going concern) und der Liquidation anschaulich machen. Die Daten sind frei erfunden und vereinfacht dargestellt und deshalb auf keinen Fall zu einer vergleichsweisen Anwendung geeignet. Die theoretischen Grundlagen fasst Teil 1 in Brauwelt Nr. 33, 2007, S. 890, zusammen.
In der „Ertragskrise“ manifestieren sich die Schwächen eines Unternehmens zu einem relativ frühen Zeitpunkt. Dennoch verschließen viele Unternehmen selbst vor eindeutigen Krisensymptomen die Augen. Dabei wäre durch schnelles Handeln noch einiges zu retten.
Brauereibewertung | Der Beitrag gibt einen Überblick über mögliche Vorgehensweisen und den Ablauf von Brauereibewertungen aufgrund unterschiedlicher Anlässe und ist in erster Linie praxisorientiert. Zur Vertiefung der Theorie wird auf die Literatur ([1], [2], [3]) verwiesen.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Brauereien und Hersteller alkoholfreier Getränke
Für viele Brauereien ist in Zukunft lt. Bernd S. Kirschner, geschäftsführender Gesellschafter der Denzhorn Geschäftsführungs-Systeme GmbH, Ulm, eine präzise geführte und vor allem realistisch kalkulierte Finanzplanung unumgänglich. Trotzdem handeln viele Brauereibetriebe heute noch so, als gäbe es die skizzierten Probleme nicht. Sie setzen weiterhin auf die gängigen betriebswirtschaftlichen Anwendungen wie ERP- und PPS-Systeme oder schaffen sich eigene „Teillösungen“ über Tabellenkalkulationsprogramme. Das trifft selbst auf große Unternehmen zu. Aber neue Herausforderungen verlangen neue Lösungen: Die IT-Infrastruktur der Brauereien bildet hier keine Ausnahme. Um auch in der Zukunft gut aufgestellt und den Anforderungen des Marktes gewachsen zu sein, benötigen Braubetriebe daher einen transparenten, effektiven und realistischen Business-Plan. Das leistet das von der Firma Denzhorn Geschäftsführungs-Systeme GmbH entwickelte BusinessPlanSystem BPS-ONE. Das mittelständische Softwarehaus aus Ulm ist lt. Kirschner auf das Brauereiwesen spezialisiert und ein Pionier in der Entwicklung von Planungssoftware.
Das Marktumfeld ist seit Jahren unverändert, rückläufiger Biermarkt, Überkapazitäten, Eintritt internationaler Konzerne, massiver Werbeaufwand der nationalen Biermarken (Fernsehbiere), regionale Brauereien vermarkten ihre Immobilien, um zu überleben. Wer vor diesem Hintergrund sanieren will oder muss, muss bereits im Vorfeld alle Szenarien bedenken, um nicht im Abseits zu landen.
Im April 2007 feierte die Hager + Elsässer GmbH, Stuttgart-Vaihingen, ihr 75-jähriges Firmenjubiläum.
Was unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen mittelständischen Brauereien? Welche Faktoren sind in welcher Höhe dafür verantwortlich? Durch empirische Analysen innerhalb der mittelständischen Brauwirtschaft konnten im Rahmen einer Dissertation relevante Determinanten des Erfolges ermittelt werden. An dieser Stelle wird ein Auszug der Ergebnisse zusammengefasst vorgestellt.
Insbesondere in wirtschaftlich angespannter Situation tun Brauereien häufig – fast – alles, um die Kunden zu halten. Dabei kann auch bei schlechter Auslastung der Verzicht auf bestimmte Kunden die Rentabilität der Brauerei steigern. Wie diese Kunden identifiziert werden, und wie das weitere Vorgehen erfolgt, zeigt der Beitrag.
Auf der BRAU Beviale 2006 zeigten die Cargo-Logix GmbH und die SAP AG praxisorientierte Anwendungen für mittelständische Brauereien und demonstrierten gemeinsam die Leistungsfähigkeit der SAP-Behälterverwaltung mit dem robusten Keg-Trackingsystem der Cargo-Logix. Die SAP-Lösung, die anhand von Gaffel Kegs zahlreichen interessierten Besuchern vorgeführt wurde, zeigt einen smarten Weg zur Einführung der Fassbepfandung. Stand früher die vorbeugende Instandhaltung im Vordergrund, war es konsequent, die Bepfandung in die Anwendung zu integrieren. Mit der Anwendung konnte SAP praktischen Nutzen für den mittelständischen Anwender zeigen. Keg-ID und NVE in der Kombination machen das Label manipulationssicher. Das Label wird mit dem Kronendeckel vor der Wiederbefüllung endgültig entfernt, Klebstoffrückständen auf den Kegs gehören der Vergangenheit an.
Die beiden Schwerpunkte der Imecon AG auf der BRAU Beviale 2006 sind effiziente Membranfiltersysteme und die Softwarelösung „Prime“.
Orga-Soft, Spezialist für Branchensoftware, präsentiert mit „Integra Getränke“ eine reine, objektorientierte Windowslösung mit einer komponentenbasierten Systemarchitektur. Integra deckt alle kaufmännischen Anforderungen der Getränkeindustrie und des Getränkefachgroßhandels ab. Die Entwicklung erfolgte mit dem Marktführer im GFGH in Luxemburg, der Unternehmensgruppe Munhowen.
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