Andreas Holleber führt GEAs Brauereigeschäft mit den Teams in Kitzingen und Büchen (Bild: GEA)

Lösungsansätze generieren | Die Herausforderungen sind in den letzten Jahren für uns alle stetig gewachsen: der Krisen­modus als Normalfall. Unsere Welt wandelt sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Wie stellen sich die Unternehmen unserer Branche für die Zukunft auf? Wo liegen die Schwerpunkte? BRAUWELT hat nachgefragt, heute bei Andreas Holleber, Geschäfts­­führer GEA Brewery Systems, Kitzingen.

Rechnungen auf einem Schreibtisch (Quelle: rawpixel auf unsplash)

Betrugsmasche | Aktuell sind Betrüger vor allem im Mittelstand mit einfachen Tricks sehr erfolgreich, wie unser Autor Thomas Schneider und Gerhard Embser vom Versicherungsmakler Fülling & Meysenburg, Essen, uns mitteilen.

Dr. Roland Folz, Group President & Leader Global Business Unit “Industrial Solutions” ist weltweit für die Industriegeschäfte von Pentair verantwortlich

Wandel gestalten | Unsere Welt hat sich in kurzer Zeit sehr verändert: Corona, Ukraine-Krieg, die aktuellen Folgen des Klima­wandels, Energiekosten, steigende Rohstoffkosten oder gar -mangel, Arbeitskräftemangel, gestörte Lieferketten – die Herausforderungen sind in den letzten Monaten stetig gewachsen. Einige Themen waren in der Vergangenheit absehbar, andere nicht. Wie stellen sich die Unternehmen in unserer Branche für die Zukunft auf? BRAUWELT hat bei verschiedenen Unternehmensmanagern unserer Branche nachgefragt. Wir beginnen mit Dr. Roland Folz von Pentair.

Braumeister der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel Andreas Keller

Ganzheitlicher Ansatz | Die 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel aus dem Bayerischen Wald vereint Tradition mit Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Durch den Einsatz des EnergiePortal Business als Energiemanagementsystem erreicht die Brauerei eine Optimierung ihrer Energieeffizienz und eine schrittweise Kosten- und CO2-Reduktion.

Solarpanele auf Flachdach vor Sonnenuntergang (Foto: Nuno Marques auf Unsplash)

Vom Marketing zum Handeln | Viele wollen es sein: klima­neutral! Unternehmen, Kommunen, ganze Länder. Und Produkte sollen es sowieso sein. Doch was verbirgt sich dahinter, und ist dieses Ziel überhaupt erreichbar? In diesem Teil der Serie betrachten wir die Fallstricke und wie eine ehrliche Herangehensweise an den Klimaschutz aussehen kann.

Mit Hilfe von externen Beratern kann das passende Energiebeschaffungsmodell ermittelt werden

Strom- und Erdgasbeschaffung | Viele Braumeister erinnern sich dieser Tage nur allzu gern an die wundervollen Anfänge ihrer Laufbahn. Da war diese Idee, dieser Traum: eine eigene Brauerei mit Biergarten, echte Handarbeit, eine zünftige Stube mit Bierseminaren. Doch dann kam die Realität – Buchhaltung! Je nach Vorbereitung ist diese Erkenntnis mal mehr und mal weniger schmerzhaft. Aber spätestens, wenn man realistische Preise ermitteln möchte, kommt man im Rahmen des betrieblichen Rechnungswesens nicht an Kalkulationen vorbei.

DXC Technology Deutschland | Aus dem Digital Journey Monitor 2023 von DXC Technology ist hervorgegangen, dass 60 Prozent aller Entscheider in der DACH-Region planen, in den kommenden drei Jahren verstärkt in Prozess-Automation zu investieren. Die eigenen Mitarbeiter von Aufgaben zu entlasten, die sich automatisieren lassen, ist für 78 Prozent der Experten ein wichtiges bis sehr wichtiges Ziel, wenn es um den Einsatz digitaler Technologie geht.

Windkrafträder und Photovoltaik-Anlagen

Strombeschaffung | Die Brauwirtschaft steht beim Umgang mit Energie vor massiven Herausforderungen. Forderungen nach klimaneutralen Energiesystemen, die jüngst massiven Verwerfun­gen an den Energiemärkten oder die Wahl der richtigen Energie­stra­tegie sind derzeit wegweisende Fragestellungen für die Unter­nehmens­führung. Da sich strombasierte Energiekonzepte beim Transformationsprozess hin zur CO2-neutralen Brauerei abzeichnen, kommt dem Zusammenspiel mit der Stromwirtschaft dabei eine besondere Bedeutung zu.

Festlich gedeckter Esstisch (Foto: g3gg0 auf Pixabay)

Feiern ohne Risiken | Die mehr oder minder obligatorische betriebliche Weihnachtsfeier steht vor der Tür. Nach zwei Jahren, in denen sie coronabedingt oftmals ausfallen musste oder in virtueller Form durchgeführt wurde, werden dieses Jahr wieder zahlreiche betriebliche Weihnachtsfeiern in Präsenz stattfinden. Dies gilt sicher auch für die Braubranche, in welcher viele mittelständische Betriebe ihre Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier einladen werden. Grund genug, sich vorab über die steuer- und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren, damit besinnlich und ohne rechtliche Risiken gefeiert werden kann.

Ein Teil der großen Photovoltaikanlage der Rhanerbräu

Prozesse prüfen, Effizienz steigern | Im vorherigen Teil unserer Serie „CO2-Neutralität in der Brauwirtschaft“ hat sich der Autor mit der Effizienz im Bestand und dem Vergleich von Kältemitteln beschäftigt (s. BRAUWELT Nr. 45, 2022, S. 1179–1183). In diesem Beitrag widmet er sich weiteren ressourcenschonenden und nachhaltigen Lösungswegen, mit denen sich Brauereien fit für die Zukunft machen können.

Die neue Kälteversorgung der Starnberger Brauerei, bereits mit Wärmepumpen-Option

Geringe Emissionen | Mit dem richtigen Blick auf die technologischen Möglichkeiten, Kreativität bezüglich der individuellen Gegebenheiten und der richtigen Wahl der Lösungen ist die Annäherung an die CO2-Neutralität nicht nur für große, sondern auch für kleine und mittelständische Brauereien möglich. Dieser Beitrag der BRAUWELT-Serie „CO2-Neutralität in der Brauwirtschaft“ widmet sich der Effizienz im Bestand und den Einsparpotenzialen in der Kältetechnik.

Blick in modernes, Braumat-gesteuertes Sudhaus (Foto: Siemens)

Flexibel produzieren | Sinkender Bierkonsum, steigende (Energie-)Preise und eine drohende Kaufzurückhaltung der Verbraucher machen der Brauwirtschaft zu schaffen. Andererseits verheißen die Craft Bier-Welle und die wachsende Nachfrage nach Hard Seltzer gute Aussichten. Ob jedoch die Chancen oder die Risiken überwiegen, kann jeder Brauereibetrieb durch Investitio­nen in Digitalisierung und die passende intelligente Finanzierung beeinflussen.

Luftaufnahme des Betriebsgeländes der Pyraser Landbrauerei

Digitalisierung der Produktion | In puncto Automatisie­rung und Datenerfassung ihrer Prozesse setzt die Pyraser Land­brauerei aus Mittelfranken Maßstäbe. Mit einer smarten Cloud-Lösung digitalisierten die Pyraser alle ihre Gewerke, wo noch nicht vorhanden wurden Steuerungssysteme nachgerüstet. Dadurch konnte das Familienunternehmen Arbeitsprozesse vereinfachen und Energie einsparen.

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