Eines der Hauptthemen in der Automatisierungswelt der diesjährigen drinktec war das Thema „Digitalisierung“. Vom einzelnen Gerät über Prozesssteuerungslösungen bis hin zum digitalen Zwilling einer bereits bestehenden Anlage. Willkommen in der neuen Welt! Egal, welche Größe Ihr Unternehmen hat, Digitalisierung hilft dabei, den sich immer schneller wandelnden Verbraucheransprüchen gerecht zu werden.

Zur drinktec 2017 hatte das Siemens-Prozessautomatisierungssystem für Brauereien „Braumat“ Jubiläum: 1977 erfolgte die Patentanmeldung für das Prozessleitsystem. Anlässlich des Jubiläums zeigt Siemens auf der Messe erweiterte Funktionen wie den so genannten Replay-Modus. Damit werden zurückliegende Produktionsabläufe vollgraphisch analysiert. Das Prozessleitsystem unterstützt laut Siemens den gesamten Brauprozess mit einem Rezeptsystem nach der internationalen Norm ISA 88.

Neues Schloss zu Valley

Die Biermanufaktur im Neuen Schloss Valley, Landkreis Miesbach, wurde am 14. Juli 2017 feierlich eröffnet. Nach einer Pause von 24 Jahren wird in den historischen Mauern wieder Bier gebraut. Die Brauerei in Valley wurde erstmals 1630 urkundlich erwähnt. Diese jahrhundertealte Tradition wird jetzt auf Wunsch der Reichsgräfin Monica von Arco auf Valley von ihrem Sohn Max-Georg Graf von Arco auf Valley fortgesetzt.

Eröffnungsfeier VLB Neubau

Das war eine organisatorische Meisterleistung. Parallel zur 104. Oktobertagung, zum 46. Internationalen Braugerstenseminar und zum 20. VLB-Forum Getränkeindustrie und Getränkehandel mit insgesamt 350 Teilnehmern feierte die VLB in der Seestraße in Berlin am 16.10.2017 die Einweihung ihres Neubaus mit weiteren 180 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden.

Das Hefemanagement und die Gärungstechnologie sind ein entscheidender Schlüssel für die Bierqualität und die Geschmacksstabilität des Bieres. Die Doemens Akademie bietet am 9. und 10. November 2017 das Kompaktseminar „Gärungstechnologie und Hefemanagement“ an, das unterschiedliche Themenbereiche der komplexen Zusammenhänge praxisorientiert behandelt.

In dieser Arbeit wurde die Verfügbarkeit und das Potential von Zink in den Neben- und Abfallprodukten im Heißbereich des Brauprozesses mittels einer neu entwickelten Methodik zur Bestimmung verschiedener Bindungsformen von Zink untersucht.

Sowohl Vitalität als auch Viabilität sind wichtige Parameter für die Charakterisierung der Hefephysiologie. Unter den realen Braubedingungen stehen Viabilität und Vitalität in keinem Zusammenhang. Dies stellt eine zentrale Herausforderung zur Erfassung der Hefephysiologie dar. Um dieses Problem zu beheben, wird ein neues Konzept zur gleichzeitigen Erfassung von Viabilität und Vitalität für die Braubranche vorgestellt. Dieser Artikel fasst die Ergebnisse zusammen, die bereits in der BrewingScience (Bd. 69, 5-6, 2016, S. 33-41) veröffentlicht wurden.

Die fünf neuen Drucktanks haben eine Kapazität von insgesamt 250 000 Litern

Die Fürstenberg Brauerei investiert 2016 und 2017 über drei Mio EUR in die weitere technische Modernisierung des Unternehmens. Geschäftsführer Georg Schwende bezifferte in Anwesenheit des Donau­eschinger Oberbürgermeisters Erik Pauly, MdB Thorsten Frei und anderen geladenen Gästen die Gesamtinvestitionssumme für die letzten zehn Jahre mit einem zweistelligen Millionenbetrag.

Eine kürzere Gär- und Lagerdauer bei der Bierherstellung hat zwei entscheidende Vorteile: Die Kosten der Produktion lassen sich senken, die Kapazitäten im Gär- und Lagerkeller gleichzeitig erhöhen. Wenn auch noch die Effizienz der Kälte- und Wärmeübertragung im Tank verbessert und die Produktqualität durch beständigere Vergärungsbedingungen erhöht werden kann, dann überzeugt das Verfahren.

Hefe - mit entscheidend für den charakteristischen Biergeschmack

Die beeindruckende natürliche Biodi­ver­­sität der Hefe wurde in modernen, hochautomatisierten Brauereien häufig zugunsten von Hochleistungsstämmen, die immer gleiche Ergebnisse liefern, nicht berücksichtigt. In der heutigen Zeit, in der kreativem Brauen praktisch keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen, wird das Potential der biologischen Artenvielfalt der Hefe genutzt, um innovative Biere zu brauen.

In industrieller Fermentation werden Hefen üblicherweise für einen Fermentationszyklus verwendet. In der Brautechnologie hingegen werden Hefen mehrfach weitergeführt, was auch durch die ständig aufeinanderfolgenden Produktions­prozesse begründet ist. Dabei müssen konstante und vor allem reproduzierbare Fermentationsergebnisse erzielt werden. Um dieses zu erreichen, ist ein optimales Hefemanagement erforderlich. Ferner ist die Anzahl der Führungen entscheidend für die Fermentationsleistung und geprägt vom Hefestamm sowie von der Erfahrung und Philosophie des Braumeisters.

Christoph Sedlaczek (li.) und Harald Koch, Quelle: BAUER Group

Die Esau & Hueber GmbH – seit 2008 Teil der Bauer Resources Gruppe – feiert in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit den 70 Mitarbeitern, deren Familien und einigen Gästen aus dem Mutterkonzern stießen die beiden Geschäftsführer Christoph Sedlaczek und Harald Koch Mitte Juli auf das Jubiläum an.

In dieser Masterarbeit wurde ein Verfahren zur Herstellung eines fermentierten Getränks aus dem Pseudogetreide Quinoa in geschälter, ungekeimter Form entwickelt. Die Fermentation erfolgte mit Zymomonas mobilis.

Außenfassade der Brauerei Ketterer, Hornberg

Es ist kein Geheimnis, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier seit Jahren sinkt und sich Brauereien eine Menge einfallen lassen müssen, um im Wettbewerb zu bestehen. Die Familienbrauerei Ketterer in Hornberg investiert viel, um ihre Biere mit höchster Qualität und Effizienz brauen zu können. Das jüngste Projekt betraf die Füllstandmessungen in den verschiedenen Tanks der Brauerei.

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