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Filtration

Matthias Rott untersucht in seiner Diplomarbeit mithilfe des konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops (CLSM) die Darstellung der Deckschichtbildung von β-Glucan, Arabinoxylan und Aromastoffen bei der Membranfiltration von Bier.

Im Jahre 1983 wurde von Raible die Möglichkeit der Verwendung von Kieselsol zur Verbesserung der Bierfiltration vorgeschlagen [1]. Der Einsatz ist reinheitsgebotskonform und kann sowohl im Sudhaus als auch im Lagertank oder direkt vor dem Filter geschehen. Es gibt jedoch keine einfache Regel, nach der sich der Erfolg des Kieselsoleinsatzes vorhersagen lässt. Geeignete Filtrationstests im Labor können aber Hinweise darauf geben, wann der Einsatz von Kieselsol besonders hilfreich ist.


Die Kurzzeiterhitzung (KZE) von Bier ist ein wichtiges Instrument zur sicheren Haltbarmachung. In Kombination mit einem hygienischen Füller bietet sie eine produktschonende Alternative zu Tunnel- oder Kammerpasteuren. Auch die trübungs- und geschmacksstabilisierende Wirkung einer KZE gewinnt an Bedeutung. Etablierte Größen von Pasteuri­sationseinheiten (PU’s) geben dabei die Dimensionen der Heißhalte­strecken (30 Sek.) und -temperaturen (64 - 72 °C) vor. Die Frage ist: Stellen diese traditionellen Parameter, unter Einsatz der nun verfügbaren analytischen Möglichkeiten und technologischen Ziele einer KZE, tatsächlich das Optimum dar?


Seit 150 Jahren steht die Brau- und Lebensmitteltechnologie der Technischen Universität München (TUM) für Forschung, Lehre und Innovation. Die enge Vernetzung und der Austausch der Lehrstühle miteinander ermöglicht ein Forschen am Puls der Zeit.


Meist wünschen Verbraucher ein glanzfeines, ungetrübtes, klares Produkt, das diese Eigenschaften über einen langen Zeitraum hinweg halten und trotz Lagerung innerhalb der gebotenen Mindesthaltbarkeit nicht verlieren sollte. Eine Ausnahme stellen hier naturtrübe Biere wie das bayerische Weißbier bzw. Weizenbier dar.


Die weltweit am häufigsten eingesetzte Art der Bierfiltration ist die Anschwemmfiltration mit Kieselgur als Filterhilfsmittel. Aufgrund bekannter Probleme wird jedoch zunehmend der Wunsch nach Ersatz geäußert. Eine mögliche Alternative aus Viskosefasern wird im Rahmen eines Forschungsprojekts der Partner Krones AG und Kelheim Fibres GmbH entwickelt.


Ziel dieser Arbeit war es, biologische Ablagerungen (Biofilme) auf Membransystemen zur Abwasserreinigung zu bestimmen und mithilfe mathematischer Modelle ihr Wachstum möglichst präzise vorherzusagen, um durch anschließende Modifikationen die vorhandenen Filtrationsanlagen zu verbessern.


Die vorliegende Arbeit widmet sich mittels Literaturrecherche der Fragestellung, wie mineralisches Verblocken (Scaling) an technischen Umkehrosmosemembranen prognostiziert werden kann. Dazu wird einschlägige Literatur nach mathematischen Modellen und chemischen Sättigungsindizes ausgewertet.


Bierfiltration und α-Glucan-Gehalt | Im Rahmen einer Untersuchung sollten mögliche Zusammenhänge zwischen der Filtrierbarkeit von Bier und dem Gehalt an α-Glucanen dargestellt werden. Dabei konnte festgestellt werden, dass das Summenmerkmal photometrischer Jodwert weder mit der Filtrierbarkeit nach Raible (Fspez) oder Esser (Gmax) noch mit dem Druckanstieg des großtechnischen Kieselgur-Kerzenfilters korreliert. Die aufgetretenen Filtrationsprobleme konnten auf Abbauprodukte von Amylopektin sowie Glykogen zurückgeführt werden.