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Filtration

Die Anschwemmfiltration mit Kieselgur ist in deutschen und internationalen Brauereien immer noch als Standard etabliert. Alternativen zur bestehenden und funktionierenden Filtration mit Kieselgur als Filterhilfsmittel sind gefragt. Schon seit 2007 sind in der Weinfiltration erfolgreich Mischprodukte im Einsatz. Diese Mischprodukte können in angepasster Form auch bei der Bierfiltration zum Einsatz kommen.

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, das es gibt. Bei der Gewinnung von Wasser wird auf unterschiedli­che Rohwässer zurückgegriffen, für den Anwender ist aber eine gleichbleibende, hohe Qualität unbedingt nötig. Dabei unterliegt Trink­wasser strengsten Kontrollen und muss bestimmte Grenz­werte einhalten, die in Deutschland durch die Trinkwasserver­ordnung vorgegeben werden.


Loehrke hat sein Portfolio um ein neues Produkt aus dem Bereich Wasserfiltration für die Getränke- und Lebensmittelindustrie erweitert: Im November 2016 wurden die Loehrke Be­­ads zum ersten Mal dem Fachpublikum auf der BrauBeviale in Nürnberg vorgestellt. Das Filtermaterial besteht aus hochwertigen Glaskugeln, welche als Alternative zu Kies für die Produkt- und Prozesswasseraufbereitung eingesetzt werden.


Was gibt es Neues im Bereich der Fest-Flüssig-Trennung in der Brauerei? Beim Rundgang durch die Messehallen der BrauBeviale 2016 fällt vor allem auf, dass sich die Hersteller deutlich an kleinere und mittelständische Betriebe wenden. Sogar die bisher in Großbrauereien verortete Biermembranfiltration wird von den Ausstellern an die Bedürfnisse und Geldbeutel kleinerer Betriebe angepasst. Das Spektrum der Wahlmöglichkeiten wird breiter, aber meist müssen noch Kompromisse eingegangen werden.


Pentair wird am 6. Juli 1966 in der US-amerikanischen Stadt St. Paul, Minnesota gegründet. Aus dem anfänglichen Hersteller von Wetterballons entwickelt sich in den folgenden 50 Jahren ein globaler und breit diversifizierter industrieller Mischkonzern.


Matthias Rott untersucht in seiner Diplomarbeit mithilfe des konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops (CLSM) die Darstellung der Deckschichtbildung von β-Glucan, Arabinoxylan und Aromastoffen bei der Membranfiltration von Bier.


Im Jahre 1983 wurde von Raible die Möglichkeit der Verwendung von Kieselsol zur Verbesserung der Bierfiltration vorgeschlagen [1]. Der Einsatz ist reinheitsgebotskonform und kann sowohl im Sudhaus als auch im Lagertank oder direkt vor dem Filter geschehen. Es gibt jedoch keine einfache Regel, nach der sich der Erfolg des Kieselsoleinsatzes vorhersagen lässt. Geeignete Filtrationstests im Labor können aber Hinweise darauf geben, wann der Einsatz von Kieselsol besonders hilfreich ist.


Die Kurzzeiterhitzung (KZE) von Bier ist ein wichtiges Instrument zur sicheren Haltbarmachung. In Kombination mit einem hygienischen Füller bietet sie eine produktschonende Alternative zu Tunnel- oder Kammerpasteuren. Auch die trübungs- und geschmacksstabilisierende Wirkung einer KZE gewinnt an Bedeutung. Etablierte Größen von Pasteuri­sationseinheiten (PU’s) geben dabei die Dimensionen der Heißhalte­strecken (30 Sek.) und -temperaturen (64 - 72 °C) vor. Die Frage ist: Stellen diese traditionellen Parameter, unter Einsatz der nun verfügbaren analytischen Möglichkeiten und technologischen Ziele einer KZE, tatsächlich das Optimum dar?


Seit 150 Jahren steht die Brau- und Lebensmitteltechnologie der Technischen Universität München (TUM) für Forschung, Lehre und Innovation. Die enge Vernetzung und der Austausch der Lehrstühle miteinander ermöglicht ein Forschen am Puls der Zeit.


Meist wünschen Verbraucher ein glanzfeines, ungetrübtes, klares Produkt, das diese Eigenschaften über einen langen Zeitraum hinweg halten und trotz Lagerung innerhalb der gebotenen Mindesthaltbarkeit nicht verlieren sollte. Eine Ausnahme stellen hier naturtrübe Biere wie das bayerische Weißbier bzw. Weizenbier dar.


Die weltweit am häufigsten eingesetzte Art der Bierfiltration ist die Anschwemmfiltration mit Kieselgur als Filterhilfsmittel. Aufgrund bekannter Probleme wird jedoch zunehmend der Wunsch nach Ersatz geäußert. Eine mögliche Alternative aus Viskosefasern wird im Rahmen eines Forschungsprojekts der Partner Krones AG und Kelheim Fibres GmbH entwickelt.