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AfG

Der Absatz für alkoholfreie Getränke im Monat August verzeichnete ein Minus von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang bei der Umsatzentwicklung war mit 9,6 Prozent nur geringfügig kleiner. Als Grund für diese Entwicklung wird das schlechte Wetter im August 2010 angeführt. Insgesamt verzeichnen die alkoholfreien Getränke für die ersten acht Monate ein Absatzplus von 0,8 Prozent bei einem gleichzeitigen Umsatzminus von 2,4 Prozent. Die Mineralwässer wuchsen mengenmäßig um 0,5 Prozent und wertmäßig um 0,3 Prozent. Besonders bei Erfrischungsgetränken, wie Limonaden, Schorlen und Fruchtsaftgetränken, war ein Preisverfall zu beobachten.

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) wird im Januar 2011 erstmals eine internationale Qualitätsprüfung für Erfrischungsgetränke durchführen. Zu den Tests zugelassen sind Wellness- und Sportgetränke, aromatisierte Wässer, Bitter-Getränke, Brausen, aber auch Klassiker aus dem Erfrischungsgetränke-Segment wie Limonaden und Cola. Die Produkte werden in einer Expertenprüfung auf ihre sensorische Qualität nach dem DLG-5-Punkte-Schema bewertet. Chemisch-physikalische und mikrobiologische Analysen ergänzen die Tests. Produkte, die die Prüfung bestehen, erhalten eine DLG-Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze. Anmeldeschluss ist


Weltweit verzeichnen nichtalkoholische Getränke das größte Wachstum im Getränkebereich. Ein Trend, der zu einer immer größeren Produktvielfalt im Markt führt. Neben verbraucherfreundlichen Verpackungsformen dominieren die großen Ernährungstrends „Wellness“, „Functional Food“ sowie neue Geschmackskombinationen. Entwicklungen, die auch das Spektrum, der von den DLG-Experten getesteten Produkte prägten.


Der Konsum von Erfrischungsgetränken (ohne Wässer, mit Schorlen und Near Water) in Deutschland stieg im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent an; die Produktion hingegen sank um 0,5 Prozent. Lesen Sie hier mehr über die Segmente, geänderte Berichtskreise und Inlandsabsätze.


Um einen Überblick über das Angebot auf dem deutschen Malztrunkmarkt zu erhalten, wurde in einer Diplomarbeit am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie eine Auswahl auf dem Markt erhältlicher alkoholfreier Produkte dieser Gattung auf ihre ernährungsphysiologischen und chemisch-technischen Parameter untersucht. In dieser Studie wurden 20 kommerzielle Produkte analysiert und verglichen. Die untersuchten Proben wurden von den jeweiligen Brauereien zur Verfügung gestellt, den Teilnehmern der Studie an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.


Das Geschäftsjahr 2009 der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG prägten die rezessive Wirtschaftslage und der rückläufige Getränkemarkt.


Das Frühjahrsmeeting der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke [EV] (wafg) mit über einhundert Gästen aus Politik, Ministerien, Unternehmen, Verbänden und Medien im historischen Palais am Festungsgraben in Berlin stellte am 10. Mai 2010 den Dialog der Branche mit politischen Entscheidern in den Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Erfrischungsgetränke-Industrie: Herausforderungen für eine nachhaltige Zukunft“ standen aktuelle Themen auf der Agenda, die aus Politik und Gesellschaft an die Branche adressiert werden: Was will die Politik? Was leisten die Hersteller von Erfrischungsgetränken bereits? Vor welchen neuen Herausforderungen stehen die Akteure?


Mit Soccerade stellte Cristiano Ronaldo Ende April 2010 im Bernabéu Stadion in Madrid eine eigene Marke vor. Walter Wenisch ist CEO und mit Francisco Copado Mitgesellschafter der jungen Marke. Verkäufe des auf Mineralwasserbasis hergestellten Getränks in Testmärkten u. a. Deutschland, Portugal, Island, Großbritannien und die Schweiz waren vielversprechend. In den Geschmacksrichtungen Citrone-Grapefruit, Waldbeeren, Exotik und Orange verzichtet Soccerade auf künstliche Farb-, Aroma-, Süß- sowie Konservierungsstoffe. Durch die von Leppin entwickelte Smart-Energy™-Formel erhält der Körper leicht umsetzbare Energie durch geeignete Kohlenhydrate und Fruktose.


Alkoholfrei, fruchtig-herb, vita­minreich, kalorienarm, isotonisch, erfrischend und – gebraut. Das sind die Attribute des neuen Erfrischungsgetränks Gaffels Fassbrause. „Wir sind zu 100 Prozent Brauer“, betont Reiner Radke, Geschäftsleitung Technik und Produktion. „Gaffels Fassbrause wird in einem ganzheitlichen Prozess mit Hopfen, Malz und Fruchtingredienzien nach dem Prinzip der unterbrochenen, kalten Gärung gebraut. Die Würze aus Bier- und Fruchtzutaten wird im Niedrigtemperaturbereich vergoren und vor der Umwandlung in Alkohol gestoppt.“


Der  VdF hat Mitte März den Startschuss für ein neues Informations- und Dialogangebot gegeben: blog.juice-news.de. Im Mittelpunkt der Blog-Aktivitäten werden Nachrichten zu allen Themenbereichen rund um Fruchtsaft, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke stehen. Neuigkeiten zu anderen Ernährungsthemen runden das Informationsangebot ab.


Die deutschen Mineralbrunnen verzeichneten im vergangenen Jahr einen leichten Absatzrückgang. Mineralwasser konnte sich aber trotz eines schwierigen Umfelds als beliebtestes alkoholfreies Getränk in Deutschland behaupten. Nach den Mitte Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e. V. (VDM) ging der Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken um 1,6 Prozent zurück. Grund war vor allem das Ausbleiben längerer sommerlicher Schönwetterperioden. Die Wirtschaftskrise hatte nur wenig Einfluss auf die Gesamt-Absatzentwicklung. Die erhöhte Preissensibilität der Verbraucher führte allerdings dazu, dass der Discount seine starke Position weiter ausbauen konnte. Davon konnten nur wenige große Handelsmarkenabfüller profitieren. Viele der regionalen und mittelständischen Markenabfüller mussten höhere Absatzeinbußen hinnehmen. Der hohe Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser in Deutschland blieb mit rund 131 Litern weitgehend stabil. Damit ist Mineralwasser nach wie vor das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Im Trend lagen weiterhin die Mineralwässer mit wenig oder völlig ohne Kohlensäure. Der Marktanteil der Wässer mit wenig Kohlensäure stabilisierte sich bei rund 43 Prozent, der von Mineralwasser ohne Kohlensäure stieg auf knapp zehn Prozent. Am beliebtesten war nach wie vor der klassische Sprudel, der einen Marktanteil von gut 44 Prozent hatte. Mineralwasser mit Aroma verzeichnete einen Marktanteil von knapp zwei Prozent, Heilwasser von gut einem Prozent.