Archiv
Mit diesem Satz wies Hans Wächtler, Inhaber der HW Brauerei-Service GmbH, Bergtheim, auf die Brisanz des Themas „Erfassung und Wartung des Keg-Bestandes in der Brauerei“ hin. Zu Beginn des praxisbezogenen Meetings in den Räumen des Fachverlag Hans Carl am 12. November 2009 stellte Wächtler das „Keg Kompetenz Center vor, eine Kooperation von Portinox Containerservices (Thielmann-Gruppe) und HW Brauerei-Service GmbH.
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Das 4. Weihenstephaner Praxisseminar (die BRAUWELT berichtete bereits in Ausgabe 47-48), das am 22. und 23. Oktober in Dornbirn, Österreich, stattfand, behandelte in diesem Jahr speziell die Themen Bierstabilität und Biertrübungen. Über 100 Tagungsgäste waren zum Gedankenaustausch nach Vorarlberg gereist.
Verpackung
Die Duales System Deutschland GmbH meldet für das 4. Quartal 2009 deutlich mehr Mengen an die Clearingstelle als im Durchschnitt der bisherigen drei Quartale. Insbesondere bei Glas steigt die gemeldete Menge erheblich. Ebenso erhöht sich auch die gemeldete Menge von Papier/Pappe/Karton (PPK). Leicht rückläufig im Vergleich zum Durchschnitt der ersten drei Quartale ist die Menge der Leichtverpackungen (LVP).
Rohstoffe
Der Erntebericht zur Braugerstenernte 2009 in Deutschland wurde am 20. November von der Braugersten-Gemeinschaft [EV] aktualisiert und verabschiedet. Die Grundlage bilden repräsentative Stichproben und Auswertungen für Sommergerste der Landesförderverbände in weiten Teilen Deutschlands.
Rohstoffe
Der extreme Rückgang der Anbaufläche für Sommergerste war in diesem Jahr prägend für den bayerischen Braugerstenanbau. Auf den Preisverfall und hohes Anbaurisiko konnten die Landwirte mit der Auswahl rentabler Alternativen reagieren. Nach einer leicht verspäteten Saat war heuer die wüchsige Witterung für die Ertragsbildung der Sommergerste optimal und führte zu überdurchschnittlichen Erträgen. In Verbindung mit hohen Qualitäten sorgte dies trotz des Flächenrückganges für eine Braugerstenmenge auf dem Niveau des Vorjahres.
Rohstoffe
Die weitreichenden Veränderungen in der Brauindustrie zwingen Brauereien zur Steigerung der Produktivität und erhöhen den Druck, sich mit innovativen Produkten auf einem kompetitiven Markt zu positionieren. Dabei stellen Zusammenschlüsse, Joint-Ventures und Übernahmen die größten Herausforderungen dar. Die mit diesen Investitionen in neue Märkte verbundene Bindung des zur Verfügung stehenden Kapitals führt zu der Notwendigkeit, die Profitabilität der Bierbereitung zu steigern. Hinzu kommt, dass öffentliche Diskussionen über soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit unternehmerisches Denken und Handeln in den Brauereien beeinflussen.
Archiv
Die Brauereibranche in Deutschland sieht sich seit Jahren in der Krise. Der Bierkonsum pro Einwohner und der Bierabsatz insgesamt sinken weiter. Der demografische Wandel wird diese Absatzschwäche weiter verschärfen. Die Trendpunkte gehen auf die 100er-Marken zu: Der Bierabsatz in Deutschland pendelt sich auf einem Niveau von knapp über 100 Millionen hl ein, und die Trendkurve des Pro-Kopf-Konsums wird in den nächsten fünf Jahren die 100-l-Marke erreichen. Umdenken ist gefordert. Strategische Investitionen, gesundes Wachstum und nachhaltiger Erfolg lauten die entscheidenden Parameter. Wichtige Ansatzpunkte bieten neben der Intralogistik und dem Leergutmanagement auch die Verpackungs- und Transportlogistik.
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Ein modernes Warehouse Management System (WMS) ist modular aufgebaut, die einzelnen Funktionen lassen sich in Kern- und Zusatzfunktionen sowie Erweiterungsmodule zusammenfassen. Grundsätzlich definiert der Anwender den Umfang des WMS. Jede Funktion, die er für notwendig erachtet, gehört zu seinem WMS. Die vom Team warehouse logistics entwickelte, jährlich aktualisierte WMS Datenbank mit 90 Teilnehmern schafft eine Übersicht und Transparenz auf dem WMS-Markt. Das Team warehouse logistics wurde 2000 von dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gemeinsam mit der niederländischen IPL Consultants b.v. gegründet.
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Für die weitgehend mehrwegorientierte Brauwirtschaft wird der steigende Sortieraufwand ein immer größeres Problem. Fortschreitende Individualisierung bei den Gebinden, Abverkauf in Kleinchargen, laufend steigende Durchmischung bei dem rücklaufenden Leergut und höhere Beschaffungspreise für Neu- und Gebrauchtglas sind charakteristisch für die Problematik. Die Folgen für die Anlagenleistung der Brauereien sind gravierend, und die Brauereien werden mit weiter steigenden Kosten konfrontiert.
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