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Glückwunsch! 2011 betrugen die Einnahmen der Brewers Association (BA) noch 10,5 Mio USD. 2014 summierten sie sich auf 21,1 Mio USD (19 Mio EUR), so ein Bericht der Fachpublikation Beer Marketers Insights. Demnach ist die BA – sie repräsentiert die US-Craft Bier-Brauer – wohlhabender als das Beer Institute, zu dessen Mitgliedern Branchengrößen wie AB-InBev und MillerCoors zählen. Haupteinnahmequelle der BA sind Events. Sie machen 10,8 Mio USD aus (2014), beziehungsweise etwas mehr als die Hälfte des Gesamteinkommens. Derzeit hat die BA 3447 Mitgliedsbrauereien und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.
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Auch in Belgien ist es mit dem Bierdurst nicht mehr so weit her. Von Januar bis inklusive Mai dieses Jahres sank der Konsum um 5 Prozent. „Dies ist das größte Minus seit 15 Jahren“, klagt der Belgische Brauerverband in einer Pressemitteilung. Glücklicherweise glichen die Exporte den Abwärtstrend ein wenig aus.
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Und wir dachten, Kalifornien kämpfe mit einem massiven Wassermangel! Aber die Lagunitas Brewing Company, einer der größten Craft Bier-Brauer Kaliforniens, siedelt sich jetzt ausgerechnet in Los Angeles an. Das in Petaluma (nördlich von San Francisco) ansässige Unternehmen zwitscherte es Ende Juni in die Welt hinaus: Man baue derzeit einen neuen Betrieb in Azusa, einem Vorort von LA.
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Waren es rein wirtschaftliche Erwägungen, die AB-InBev veranlasst haben, die Produktion von für den US-Markt bestimmtem Beck‘s Ende 2011 von Bremen nach St. Louis zu verlagern? Angeblich hat AB-InBev dieser Schachzug jährlich 9 Mio USD (8 Mio EUR) allein an Transportkosten eingespart.Aber haben sie auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht, was dieser Umzug für das Image von Beck‘s als „Importbier“ bedeuten würde?
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Die Fruchtbiere und Biere im belgischen Geuze-Stil der Brauerei Lindemans erfreuen sich seit einigen Jahren steigender Nachfrage. Die Produktionskapazitäten sind inzwischen auf 170 000 hl verdoppelt, die Mitarbeiterzahl stieg auf 32. Im April dieses Jahres ging eine neue Verpackungsanlage in Betrieb.
Markt
Von hoher Qualität, gesund und lecker, gern auch aus heimischem Obst hergestellt – das sind mittlerweile bei vielen Verbrauchern die entscheidenden Einkaufsargumente. Der Preis allein steht nicht mehr im Vordergrund, wenn es um Saft und Nektar geht. Dennoch gab es für den Markt der safthaltigen Getränke auch im letzten Jahr keinen Aufschwung.
Marketing
Gerade mittelständische Getränkehersteller profitieren von Omni-Channel-Marketing. Schließlich ist ein durchgängiges und glaubwürdiges Markenerlebnis gegenüber Kunden die Grundlage, um Innovationen am Markt zu positionieren und neue Zielgruppen für etablierte Produkte zu erreichen. Full-Service-Dienstleister schaffen dafür auch bei knappen Budgets Lösungen, um mit einem integrierten Marketingmix zu wachsen und sich auch international durchzusetzen.
Marketing
Greenwashing? Nein danke! Wenn es um die Umweltverträglichkeit von Lebensmitteln, Möbeln oder Fernreisen geht, erwarten Konsumenten klare und verlässliche Informationen. Erstmals haben sich Vertreter aus Industrie, Handel und Forschung jetzt darauf geeinigt, was „grüne“ Markenbotschaften beinhalten sollten, damit sie beim Verbraucher richtig ankommen.
Marketing
Januar, Februar, März, April, die Craft Beer-Uhr steht niemals still. Sie entwickeln neue Rezepte, brauen Sondersude ein und füllen ihr Bier in hübsche Flaschen ab – Brauer lieben ihre Produkte. Doch wie erfährt der Verbraucher von der Biervielfalt und der Leidenschaft, die hinter jeder verarbeiteten Hopfendolde und jedem eingemaischten Malzkorn stecken? Na, bestenfalls vom Brauer selbst.
Management
Auch in der Braubranche existieren häufig Diskrepanzen zwischen der wahrgenommenen Prozess- und Datenlandschaft eines Herstellers und den tatsächlich gelebten Prozessen. Dies führt in der Regel zu Abweichungen im operativen Tagesgeschäft, die nur schwer zu lokalisieren sind. Die Folge sind Ineffizienzen und vermeidbare Prozesskosten, im schlimmsten Fall sogar erfolgskritische finanzielle Belastungen. Eine sechsstufige Methodik zum Abgleich der Soll- und Ist-Prozesse kann helfen, Diskrepanzen und Probleme zu umgehen.