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Belgien Belgisches Hopfenmuseum -- Das nationale Hopfenmuseum in der belgischen Hopfenmetropole Poperinge ist auf dem Grundstück der Stadtwaage, Gasthuisstraat 71, untergebracht, die bis zum Ende der 60er Jahre als Qualitätszentrum der regionalen Hopfenkultur diente. Dort wurde der Hopfen gewogen, gepreßt und gelagert. 1975 wurde vom Stadtrat im Zusammenwirken mit dem Kulturellen Dienst der Provinz der Gedanke verwirklicht, in diesen von Hopfenaroma durchzogenen Räumen ein Hopfenmuseum einzurichten, ein Schulbeispiel industrieller Archäologie. Der didaktische Rundgang durch die drei Stockwerke wird von Hopfengeräten, Schrifttafeln, Großfotos und audio-visuellen Diareihen begleitet. Im 1. Stock erlebt der Besucher die Arbeit des Hopfenpflanzers im Verlauf der vier Jahreszeiten. Die 2. 2 DM.
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Belgien Belgisches Herz für Brauerei in St. Petersburg -- Die Antwerpener Brauerei De Koninck hat im Rahmen ihrer Aktivitäten in Rußland eine Joint-venture-Vereinbarung mit der Brauerei Vjena in St. Petersburg abgeschlossen, deren Jahresausstoß sich auf 600 000 hl beläuft. Unterstützung erfuhr De Koninck von der Fa. Gillain, deren Mitarbeiter die technische Studie in St. Petersburg realisiert haben. Die beiden Brauerei-Ingenieure B. Van den Bogaert und D. Janssens de Varebeke haben mit technischer Beratung durch Prof. Verachtert von der Katholischen Universität Löwen eine Einrichtung zum Herführen von Hefe entwickelt, bei der eine Reihe neuer Techniken eingebaut wurde. Die wichtigste Innovation bei dieser Hefeherführ-Vorrichtung ist die optimale Sauerstoffeinbringung. B.
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Großbritannien The Scottish Brewing Archive - Vorbild auch für die deutsche Brauwirtschaft? -- Bis 1780 herrschte in Schottland das Hausbrauen vor, um dann als Folge der neuen Marktkräfte, die sich aus dem Bevölkerungswachstum, der Verstädterung und dem Anstieg des Lohneinkommens ergaben, gewerblichen Charakter anzunehmen. Zu Beginn des 19. Jhd. fiel eine ganze Reihe von Gewerbebeschränkungen, und einhergehend mit dem wachsenden Realeinkommen der Bevölkerung wurden in den meisten schottischen Städten Brauereien gegründet. Im 3. Viertel des 19. Jhd. hatte sich die Brauindustrie zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige Schottlands entwickelt. Scotch Ale war weltweit bekannt geworden und wurde in die entferntesten Ecken des Erdballs exportiert. war. Jhd.
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Brauerbund und Landkreise gemeinsam gegen Duales System bei Bier und AfG -- Kritische Stimmen zur Entwicklung in der Abfallwirtschaft waren am 16. Januar anläßlich eines Gesprächs von Brauern mit Vertretern der Öffentlichkeit und der Presse hören, zu dem M. Kringer vom Bayerischen Brauerbund ins oberbayerische Teisendorf eingeladen hatte. Gefordert wurde dabei, das Duale Entsorgungssystem müsse für Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränke ausgeschlossen werden, da es hier funktionierende Mehrwegsysteme gebe; bei diesen Getränken müsse außerdem der Lebensmittelhandel zur Bepfandung und Rücknahme von Einwegverpackungen gezwungen werden. Max Wieninger, Inhaber der gleichnamigen Brauerei in Teisendorf, konnte als Hausherr zu diesem Gespräch MdL G. Strobl aus dem Landkreis Traunstein und M.
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Großbritannien Die Bierpreise wurden in Großbritannien stärker als die Inflationsrate angehoben. -- Das Amt für Wettbewerbsordnung verlangt jetzt von den 5 führenden Brauereien des Landes, Bass, Allied-Lyons, Whitbread, Scottish & Newcastle und Courage, eine Erklärung für dieses Vorgehen. Diese hatten bisher die Preiserhöhung mit der Steigerung bei den Zollabgaben und bei der Mehrwertsteuer begründet.
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Niederlande Die Grolsch NV, Enschede/NL, plant die Übernahme der britischen Brauerei Ruddles, Langham, -- die 1991 mit einem Ausstoß von 350 000 hl einen Umsatz von über 80 Mio DM erzielt hatte. Grolsch hatte im Dezember 1990 die deutsche Wicküler-Gruppe erworben. Dadurch war der Jahresumsatz auf unappe 700 Mio DM gestiegen.
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Die Stadt München darf dem Handel nicht untersagen, Bier, Mineralwasser und Milch weiterhin in Einwegverpackungen zu verkaufen. -- Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dazu in einem Normenkontrollverfahren festgestellt, der aus Notwehr gegen die Müllflut erlassenen Verordnung fehle die rechtliche Grundlage. Der Vorsitzinde des Gerichts zeigte Verständnis für die Bemühungen der Stadt und kritisierte die Bundesregierung, sie habe ihre Kompetenzen zu spät und zu wenig ausgeschöpft, um per Verordnung mehr Abfall zu vermeiden. Die Stadt München hat eine Anfechtung des Urteils beim BVG angekündigt.
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Niederlande Spezialitäten beleben niederländische Bierlandschaft -- Die niederländische Gruppe Verenigde Bierbrouwerijen Breda-Rotterdam (V.B.B.R.) hat unter dem Motto Ihr sollt genießen ein obergäriges Bier mit 7% Alkohol auf den Markt gebracht, das mit der Bezeichnung Elfde Gebod (Elftes Gebot) verkauft wird. Damit soll der wachsenden Nachfrage nach Spezialbieren Rechnung getragen werden, die laut V.B.B.R. auf dem Biermarkt bereits einen Anteil von rund 4,5% verzeichnen. Etwa gleichzeitig kam das erneuerte Klassiek auf den Markt, früher Drie Hoefijzers Klassiek genannt, jetzt nur noch Klassiek 1628. Es ist etwas dunkler geworden und stärker eingebraut worden, wodurch der Alkoholgehalt von 5 auf 5,5 Vol.-% gestiegen ist. Seit Ende 1991 wird ein Weißbier Witte Raaf (Weißer Rabe) angeboten.
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Biologische Wasseraufbereitung -- Anläßlich der 9. Technischen Arbeitstagung für das Brauwesen in Gräfelfing hielt Dr. Alfred Laufenberg, Düsseldorf, einen Vortrag über das Thema Biologische Wasseraufbereitung, in dem er auf die Anforderungen der TWVO einging, auf die verschiedenen Verfahren der Entkeimung von Wasser wie z. B. UV-Anlagen, Entkeimung mit Ozon, Entkeimung mit Aktivchlor/Chlorung, Chlordioxidverfahren, Entkeimung mit Peroxid sowie auf das Problem der Rekontamination. Wasser für die Brauindustrie muß den Anforderungen aus der TWVO entsprechen. Trinkwasserqualität müssen aufweisen: - Brauwasser; - Nachspülwässer der CIP-Reinigung; - Nachspülwässer der Reinigung von Flaschen, Kegs und Fässern; - Pasteurwasser. - keine E. Durch Energieaufnahme werden diese Verbindungen zerstört.
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Ungarn Die ungarische Brauerei Sopron soll mit einem Aufwand von 50 Mio DM modernisiert werden. -- Für 1992 ist ein Bierabsatz von 810 000 hl geplant, inklusiv 115 000 hl Stefflbier, der Lizenzmarke der Österreichischen Brau AG.
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