Markt
Die Biereinfuhr nach Deutschland erhöhte sich 1991 um 76,9% auf 2,809 Mio hl. -- Die bedeutendsten Lieferländern waren nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes Dänemark mit 1,45 Mio hl (+ 54%), die Niederlande mit 0,530 Mio hl (+ 202%), die CSFR mit 0,419 Mio hl (+ 69%) und Belgien/Luxemburg mit 0,281 Mio hl (+ 112%). Die Bierausfuhr erhöhte sich um 6% auf 6,174 Mio hl. Davon gingen 1,25 Mio hl (+ 3%) nach Großbritannien und 1,05 Mio hl (- 17%) in die USA.
Archiv
Das Bier im Spiegel christlicher Religion -- Die nachfolgenden Ausführungen widmen sich der Frage, welche kulturgeschichtlichen Einflüsse die christliche Religion auf den Umgang der Menschen mit Bier bzw. in welcher Art das Bier Eingang in den Bereich der christlichen Riten und des christlichen Lebensbereiches fand. Zur Beantwortung dieser Frage wertete der Autor die Darstellungen christlicher Motive auf Bierkrügen sowie christliche Bräuche, wie das Segnen des Bieres, aus. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht die Erläuterung des Kirchenfensters in der evangelischen Kirche St. Maria zur Wiese in Soest, des sogenannten Westfälischen Abendmahles, auf dem Christus mit seinen Aposteln Bier trinkt..
Archiv
Lichtstabilität des Bieres -- H. Mändli und P. Anderegg von der Versuchsstation Schweizerischer Brauereien, Zürich, publizierten in der Brauerei- und Getränke-Rundschau, Nr. 12, 1991, S. 281 ff. eine umfangreiche Arbeit Zur Lichtstabilität von Bier. Ausgehend von der Tatsache, daß lichtgeschädigtes Bier einen unangenehmen Fehlgeruch aufweist, dessen Intensität mit der Konzentration an 3- Methyl-2-buten-1-thiol, dem sog. Lichtmercaptan, korreliert, untersuchten sie die Abhängigkeit des Lichtschutzes von der Farbe der Flaschengläser. Die Untersuchungen wurden auch auf PVC- und PET-Flaschen ausgedehnt. Darüber hinaus wurde geprüft, ob eine einmal eingetretene Lichtschädigung weiter fortschreitet, wenn einmal belichtetes Bier wieder lichtgeschützt aufbewahrt wird..
Diverses
Mikrobiologische Schnellnachweisverfahren. Eine kritische Betrachtung -- Der Nachweis von Mikroorganismen im Betriebsablauf sowie im Fertigprodukt ist wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung. Jeder kulturelle Nachweis benötigt jedoch eine Bebrütungszeit und liefert das Ergebnis erst mit teils mehrtägiger Zeitverzögerung. Daher fehlt es nicht an Versuchen, Schnellnachweisverfahren anzuwenden. Mitunter werden dafür Nachteile in Kauf genommen, wie zum Beispiel eine deutlich höhere Nachweisgrenze, keine Identifikationsmöglichkei it oder eine zu geringe Selektivität. Nicht jedes Verfahren ist dabei merklich schneller als die herkömmlichen Methoden.
Diverses
Logisitikbox der Deutschen Bundesbahn -- Mit der neuen Logistikbox (Innenmaß 2,44 x 2,44 x 2,25 m) will die Bundesbahn die Lücke zwischen der kleinen Palette und dem großen Container ausfüllen. Die neue Transporteinheit soll die Transportkette über die Laderampe hinaus bis ans Fließband verlängern und damit auch der innerbetrieblichen Rationalisierung neue Perspektiven eröffnen. Auf die Grundfläche passen sechs Europaletten. Das Eigengewicht beträgt je nach Ausführung zwischen 800 und 900 kg, die Nutzlast 4500 bis 6000 kg, der nutzbare Laderaum 13,4 m3. Die Grundversion enthält für Be- und Entladung eine Doppelflügeltür. Eine Version sieht zwei Doppelflügeltüren vor und erlaubt damit das Be- und Entladen von zwei Seiten. Dafür werden 300 Boxen und 100 Tragrahmen beschafft..
Diverses
Verpackungsdiskussion im Getränkebereich -- Wie R. Pott- Feldmann, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V., und R. Demleitner, Geschäftsführer des Verbandes, in einer Pressemitteilung am 3. März 1992 erklärten, hat der Bundesverband in einem Gespräch mit dem Bundesumweltministerium nachhaltig die Vorlage einer Getränkemehrweg-Verordnung mit der eindeutigen Präferierung der Mehrweggebinde begrüßt. Insbesondere die vorgesehenen Kennzeichnungspflichten für Einweg- und Mehrwegverpackungen sowie die in 7 aufgeführten verbindlichen Mehrweganteile für einzelne Getränkebereiche dienten der Förderung der umweltfreundlichen Getränke-Mehrwegsysteme und damit der Abfallvermeidung. Abgelehnt hat der Bundesverband dagegen die in 5 Abs. Februar 1992 Stellung bezogen. F. L..
Markt
Der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholfreien Erfrischungsgetränken lag in den alten Bundesländern 1991 bei 220 l (+ 4,9%) und in den neuen bei 152 l (+ 8,6%). -- In ersteren betrug nach Marktzahlen der Sinalco AG, Detmold, der Konsum an Mineralwasser 89 l (+ 4,7%), an Fruchtsäften 42 l (+ 6,1%) und an den übrigen 89 l (+ 4,7%) . In letzteren lag der Verbrauch an Mineralwasser bei 32 l (+ 14,3%), an Fruchtsäften/Nektaren bei 25 l (+ 13,6%) und an anderen Erfrischungsgetränken bei 95 l (+ 5,5%).
Markt
Die Biereinfuhr nach Deutschland erhöhte sich 1991 um 76,9% auf 2,809 Mio hl. -- Die bedeutendsten Lieferländern waren nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes Dänemark mit 1,45 Mio hl (+ 54%), die Niederlande mit 0,530 Mio hl (+ 202%), die CSFR mit 0,419 Mio hl (+ 69%) und Belgien/Luxemburg mit 0,281 Mio hl (+ 112%). Die Bierausfuhr erhöhte sich um 6% auf 6,174 Mio hl. Davon gingen 1,25 Mio hl (+ 3%) nach Großbritannien und 1,05 Mio hl (- 17%) in die USA.
Markt
An der 17. DLG-Qualitätsprüfung für Bier 1991 haben 173 (Vj. 192) Brauereien mit insgesamt 453 (475) Bieren teilgenommen. -- Davon wurden 330 (346) mit DLG-Preisen ausgezeichnet. 85 (84) erhielten den Großen DLG-Preis, 236 (253) den Silbernen und 9 (7) den Bronzenen. 94 Brauereien kamen aus Bayern, 36 aus Baden-Württemberg, 13 aus Nordrhein-Westfalen, 11 aus Hessen, 5 aus Niedersachsen, 4 aus Rheinland-Pfalz, 3 aus Sachsen-Anhalt, je 2 aus Hamburg und dem Saarland sowie je 1 aus Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Anmeldeschluß für die 18. DLG- Qualitätsprüfung 1992 ist der 2. 6. 1992.
Recht
Einkommensteuer: Folgen der vorweggenommenen Erbfolge. -- Steuerpflichtige nehmen Vermögensübertragungen an Angehörige vielfach im Hinblick auf den künftigen Erbfall vor. In solchen Vermögensübertragungen werden häufig Versorgungsleistungen an den Übergeber und Ausgleichszahlungen vorgesehen, die der Übernehmer an Angehörige leisten soll, die bei der Vermögensübertragung übergangen wurden; mit dem übertragenen Vermögen gehen regelmäßig auch die belastenden Verbindlichkeiten über. Die Steuerrechtsprechung hat in diesen vom Vermögensübernehmer zugesagten Leistungen bisher kein Entgelt, sondern Nebenabreden zu einem unentgeltlichen Geschäft gesehen; infolgedessen ergaben sich für den Übergeber kein Veräußerungsentgelt und für den Übernehmer keine Anschaffungskosten. 10. 1990)..
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